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Uebergewicht‘bekommt. '“Ein ähnlicher regelmäßi-ger Wt'chfei 1 der W inde nach •den Tageszeiten findetaucli in der Folgt an heitern Tagen Statt, fo dafscs zwar lucht als ohne Ausnahme, aber doch alsdas Rcgelmäfsige erfcheint. Der nördliche 'W inddauert, zuweilen bis Mittag 1 ,' zu Weilen tritt er fclionbei der Abendbeobabhtnng Aufs neue wieder ein,■nachdem' er Mittags füdlich oder wetilich, auchwohl Füdölifich gewefen'ift. ' Obgleich Padua nicht :nahe am adriatifchen Meere liegt, Fo Fcheint mir jdieFes döcli ein Wechfel von See - und Landwind‘zu Feyn. In der Nacht ift das Land kälter als dasMeer, und es entlieht in den untern Gegenden der‘Luft ein Ström gegen das Meer zu, von Nordenher; am Tage ift das Land wärmer und es entliehtein Tödlicher und füdöftliclier Wind von der Seeher; — warum diefer Fo oft 1 eine weltliche Richtungannimmt, mag lieh vielleicht aus örtlichen Uni-ftänden erklären lallen, die mir unbekannt ■ find.
Bei trübem "Wetter ift diefer \Vechfe.l nicht fo be-•ftimmt, und auch an heitern Tagen kommen .Aus-nahmen vor.
Fall eben' fo häufig ift eia ähnlicher Wefchfelzwifehen Weftw und Oftwind in Bologna, näm-lich Weft am Morgen und Oft um Mittag undAbends. 1 ’ Da Bologna das Meer gegen Olien unddas Gebirge 'gegeh Welten'hat, lö Itimmt diesganz mit dem vorigen überein. Und elfen fo liitu-rnen die Beobachtungen in Rom hiemit überein,welche Morgens einen' Nordwind, MittagstundAbends’eiiieu Süd - und \fy r e'ftwind an geben; dennliier liegen die Gebirge und da^'Land nach Nordoft,das Meer nach Süden und Weften.
DieFe'Land- uud Seewinde lirid übrigens be-kannt genug, und felbft in nördlichem Gegendenbemerkt man iie; denü Rejtger erwähnt lie, 'als