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in Danzig vorkommend, und nennt die von derSee her kommenden Winde, die im Frühling häu-fig Nachmittags wehen, Unterwinde, V'eil erfie nur als in der untern Luft herrfchend anfieht.
Die Beobachtungen in Rom, Padua und Bolognafcheinen zu verralhen, dals, während das Land er-hitzt ift und folglich der Seewind entlieht, dasBarometer ein wenig fällt, und gegen die Nachtwieder fieigt. Auch an andern Orlen hat manfchon fonll die Bemerkung gemacht, dafs das Ba-rometer Mittags ein wenig niedriger ftehe, als frühund Abends.
Nach den kälfern Tagen, mit welchen wir den Witterungvorigen Zeitabfchuitt fchlolleu, folgt zwar überall bl *
etwas mehr Wärme; aber diefe ift doch nur inPortugal recht auffallend grofs, und weiter gegenNorden immer unbedeutender. Sie 'nimmt inMafra vom i 3 . bis 17. April ilark zu, hält liehfall gleich bis zum 20. und nimmt langfam ab biszum 2 5 . April. Der 20. ili zugleich in den mei-llen Gegenden Frankreichs und in Deutfchland derwärmlte Tag, an welchem in mehreren GegendenFrankreichs die Mittagswärme fall 1 9 Gr., in Mann-heim 18 Gr. beträgt; in den übrigen GegendenDeulfchlands ift die Wärme an diefen 'I’ageu fchongeringer , in Milteiburg 16 Gr. am 19., in Berlin12 Gr. am 20., in Ofen 1 3 . Gr. am 2 1.
Die Schwankungen der Temperatur, die inDeutfchland und Ungarn merklich find', fcheinenlieh etwas verfpälet von Stockholm her foltge-pflanzt zu haben. Merkwürdiger aber ift das inMannheim, Diiff’eldorf, Wiirzburg, München,
Genf und auf dem Gotthard fo lehr plötzliche Sin-ken der Temperatur vom 20. bis 21. April. Inden oftliclien Gegenden ilt es minder auffallend;
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