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Striclie wohl erklären, obgleich man ihn nichtttürmifch vermuthen würde. Aber in Berlin undGötlingen würde, mail Wei’twiud Halt Nord-undNordweltwind vermuthen, da in Holland der Druckder Luft 3 bis 4 Lin. Harker als in Gottingen undBerlin ift, und in Copeuhagen das Barometer nie-driger l’tand, als in Göttingen. Der Nordweft inBrüllel, Mannheim, Wiirzburg, Erlurl, Regens-burg ift ganz richtig mit dem Barometer überein-ftimmend, indem in Brüllel das Barometer 3 Lin.niedriger als in Mittelburg Hand; in, Mannheimund Erfurt Lin. niedriger als in Düfl'eldorf, inRegensburg mehr als 3 Lin. niedriger als in DüfTel-dorf. München hat ftarken Südweftwiud, welchesbei dem geringen Unterfchiede des Barometerftan-des zwifchen München und Mannheim, und demftarken Unterfchiede zwifchen Dijon, München,Wien, Ofen wohl zu erklären ift. Die letztemvier Orte liegen fall genau in der Richtung von"Welten nach Often, und das Barometer ftand inDijon i \ Lin. höher als in München, 4-^ Linienhöher als in Wien, 5^ Lin. höher als in Ofen.
Am 6. April Itand das Barometer vorzüglichin Holland und bis nach Düfl’eldorf und Dünkir-chen hoch, nämlich 7 bis 8 Lin. über der Mittel-hohe. Gegen das Tödliche Frankreich hin ftandes immer minder hoch, fo dafs es in Oleron, amFufs der Pyrenäen, nur 3^ Lin., in Marfeille 2Lin. über der Mittelhöhe ftand. Dabei war.in(Holland, in Dülfeldorf, in Dijon, Rochelle,M.afra, Nord - und Nordoftwind. Im fudweltli*
. eben Deulfchland ift der Wind weltlich und nord-^ weltlich, alfo ein Hindrängen der Luft nach denfüdöftlichenGegenden, wo tjas Barometer, obgleiches feit gelte™ gediegen ift, poch zu niedrig fleht,in Ofen nämligh 1 Lin. niedriger als in Wien und