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in Rochelle immerfort um i bis 3 Lin. höher alsin Malra bleibt. Diefer Nördoftwind in Rochellewiü’de wohl nocli mehr erklärt werden, wenn wirNachrichten aus dem nordweltlichen und deminitllern Frankreich Kälten 1 , denn nach Colie warin der Gegend von Poitiers, nordölllich von Ilo-cltelle das Barometer etwa l Linie höher am i.April als in Rochelle’, auch war nach allen Angabenin den folgenden Tagen am Niederrhein und in Hol-land das Barometer 2 bis 3 L. höher als iii Rochelle.
Vom 2 . bis 7 . April lieht das Barometer mDüfleldorf und Mittclburg, auch in Franeker 1 bissi Linien (bald mehr bald weniger) höher als inDijon, und Dijon hat in diefer ganzen Zeit Nordoltund Nordwind, Düfleldorf und Mannheim habenabwechfelnd Nord oft und Nordweftwind.
Der Wind ift am 5. ' ftärker als an den vorigenTagen. In Copenhägen ilt es wirklich liuriniftlierNordwind, und das Barometer lieht hier 4-j- Lin.niedriger, als in dem etwa 56 Meilen entferntennach Norden zu liegenden Spydberlga. AuchStockholm und Spydberga haben au diefem Tageftiirmifchen nördlichen Wind, obgleich (nach denAngaben für den 4. u. 6 .) das Barometer iiiTorneäeben nicht höher als in Stockholm liehen mochte,und gewifs niedriger als in Spvdbcvga 3 aber Tor-neä liegt über 100 Meilen von Stockholm und dawir nichts von den zwifchenliegVnden Orten willen,fo läfst lieh hier kein Schlufs ziehen. Petersburghatte einen lehr niedrigen Barometerfland undNordwind. In Dentfchland ift allerdings derLuftdruck ftärker in Berlin, als in Sagan und‘Prag , 1 hier wieder ftärker als in Wien, äuid inWien 1’tärkep‘äls in’Ofen, der Unteffchied zwi-fchen Berlin und Ofen beträgt 3 Linien, und foläfst fich der Harke Nordweftwiiid auf diefem
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