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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
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109
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Die Tage vom 16. bis 18. März find allgemeinheitre Tage, doch weniger in Baiern, Böhmen undUngarn. Am i 9. wird das heitre Wetter in ganzDeutfchland durch trüben Himmel unterbrochenund der weltliche Wind wird nun in allen diefenGegenden allgemein, wobei im weltlichen Deutfch-land und in Ungarn die Kälte abnahm; aber diein Frankreich nicht unterbrochene Heiterkeit desHimmels kehrte auch in Deutfchland wieder zu-rück, hielt in Italien bis zum 20., in Deutfchland,dem öftlichen Frankreich und bis nach Stockholmbis zum 22. an, wobei der Oft wind an vielenOrten wieder ausbricht, ohne doch allgemein zuWerden. Am 2 3 . fing in Deutfchland eine neueRegenzeit an, die fich durch Gewitter in Diilfel-dorf und Mannheim am 2 3 . ankündigte. Am 20.März fiel in Narbonne nach anhaltender Dürre einfunfzehnfiündiger heftiger Regen, nach welchemein ftürmifcher Nordwelt mit trocknem Wetterfolgte. In Rochelle war es an diefem Tage heiter;in Mafra regnigt mit ftarkem Winde, der feit demvorigen Tage von Südolt nach Nordwelt 'gegan-gen war.

Am 19. März itand das Barometer in Peters-burg viel niedriger als an allen weltlichem undfüdlichern Orten, und dabei war der Südwindftark; dagegen hatte Stockholm und Copenhageneinen Mirmifclxen Wünd aus Norden, nachdemdas Barometer am vorigen Tage 5 Linien gefallenwar, und nun etwa 5 Lin. niedriger als in Torneäitand. Im öltlichen Deutfchland war an eben demTage der durch ganz Deutfchland herrfchendeWeltwind lehr lebhaft. Nach dem tiefen Standedes Barometers am >9. März flieg es: iki Petersburg,und am 22. Hand es:an den meiften Orlen,auf derMittelhöhe, in Ofen- otwa t 3 Linien über der Mit-