ift, dais es in Genf, München und Padua eher alsauf dem Gotthard,'der doch mitten zwilchen (lie-fen Orten liegt, zu Reigen anfängt; man konntedadurch zu der Vermutliung geleitet werden, dafsdie LufLmalle Reh in den untern Schichten zuerßvermehrte; — eine Vermuthung, die Reh durchbeiiimmt hierauf gerichtete Beobachtungen leichtmüfste befiätigen oder widerlegen laßen.
Das Steigen des Barometers, Welches in allenGegenden des mittlern Europa eintritt, aber inMafra fo wie in Torneä und Petersburg unbedeu-tend ifl, dauert bis-zum 16.; an diefem Tagelieht es im nördlichen Deutfchland und bis nachNorwegen 5 Linien über der Mittelhöhe, in derSchweiz, Ungarn und Rom etwas unter der Mit-telhöhe. Der fall allgemein herrlchende Nord-und Nordoßwind, der manchmal recht lebhaftwird und heitre Luft mit FroR bringt, erklärt liehhieraus recht gut. Bei diefem allgemeinen Nord-oftwinde hatten dennoch einzelne Gegenden welt-lichen Wind, Ofen nämlich, Sagan und Praghaben am 1 3 . und 1 4 . März lüdweßlichen Wind,als fchon fall alle ändern Gegenden Nordwindhaben, der bis zum i 6. und 17. März anhält.
Das Steigen des Barometers dauert in Frank-reich und Italien bis zum 18., während es in:Deutfchland und im Norden fchon fällt. Iöi All-gemeinen fiimmt dies mit dem fchon am 17. undvollkommen am 18. März in Deutfchland herr-lcliend werdenden Weliwinde überein; das Stür-mifche, was diefer Wind in Sagan, Prag, OfenanninmiL, lälst lieh nicht io gut erklären, wie-wohl allerdings das Barometer in Frankreich dochimmer 5 Linien höher Rand, als es in Verglei-chung mit Ofen Tollte.