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niedrig Hand. Toaldo berichtet von diefem Winde,er fey im Sicilianifchen Meere entffanden, feydurch das Königreich Neapel nördlich gegen dasAdriatifche Meer hin gegangen, und habe dortgrolsen Schaden gethan. Dafs er lieh nach Deutfch-land erltreckt habe, wie Toaldo glaubt, iff wohlein Irrthum, denn alle Beobachtungen reden blofsvon einem Nord-und OH winde, der an einigenOrten Hürmifch war. Diefer Sturm Toll in dreiStunden von Neapel nach Venedig gekommenfeyn, alle 276 italienifcheMeilen in drei Stunden,
1 4 o Fuls in einer Sccunde durchlaufen haben.Aber während diefer Sturm hier Häufer und Bäu-me niederrifs, war von Spydberga bis an dieAlpen der Wind OH und Nordofi, auf dem Gott-hard fliinnend aus Südolt. Die Luft ffiirzte offen-bar in diefe Luftarme Gegend von allen Seitenhinein, und das Einzige nicht ganz zu Erklärendeifl, dafs der Sturm in Italien feine Wirkungenfrüher in den entlegenen Gegenden zeigte, als inden Gegenden, wo allem Anfcheine nach die gröbs-ten Veränderungen in der Atmofphäre vorgingenund den Barometerffand fo feiir erniedrigten. Wirkönnen aber über die Urfache diefer Erfcheinungnicht genau uriheilen, da uns Beobachtungen vonSicilien her fehlen. Hätte in Sicilien das Baro-meter hoch geltenden, z.B. 7 oder ioLin. höher alsin Rom, lö begriffe man leicht, wie diefer große Un-terfchied mehr bewirken könnte, als der nur 4 Lin.betragende Unterfchied zwifchen Rom und demGotthard. Indefs mochte allerdings der eigentliche^Orcan, der vermuthlich wie manche ähnliche Or-cane, nur über einen begräuzten Erdltricli hinlief,noch eine befondere Veranlalfung haben, wiefchon aus den hie und da ausbrechenden Gewit-tern erhellt. Dafs er nur iu einer befchränkten
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