Merkwür-
tligerSturm.
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Petersburg; aber wahrend es hier noch beigt, Jbiktes feit dem 8. in Portugal, feit dem 9. in ganzFrankreich und der Schweiz, am 10. fangt es auchin Deulfchland und in Rußland an zu linken;aber in Copenhageu fällt es nicht, und fieigl fog arUnunterbrochen in Spydberga und Stockholm biszum i 5 ., obgleich es in Torneä in eben der Zeitein wenig fällt.
Diefer ungleiche Gang des Barometers iit Folgeeiner auffallenden Veränderung in der Atmofphäre,die in der Schweiz ungefähr ihren Hauptfitz hat.Am 12. März Morgens Hand das Barometer inallen Orten diefer Gegend am niedriglten und wirkönnen hier wieder ziemlich gut die Linien ange-ben, welche die Gegenden, die einen gewiifen Ba-rometerftand hatten, bezeichnen. Auf dem Gott-hard Hand das Barometer 1 1 f Lin. unter demMittel; 10 Lin. in Padua, München, Genf: 9 Lin.in Regensburg, Wiirzburg, Mannheim und Bo-logna; 8 i in Marfeille, Dijon; 8 in Prag; 7 Lin.in Wien, Rom und am Fufs der Pyrenäen; 6 Lin.in Göttingen; 5 ■§ in Rochelle, Dülleldorf, Berlin;5 Lin. in Brüffel; 4 Lin. in Ofen und Mittelburg;3 Lin. iuMafra, 1 Lin. in Copenhagen; i Lin. inStockholm; auf der Mittelhölie in Petersburg; 3Füll, über der Mittelhöhe in Spydberga undTorneä;8 Lin. über der Millelliöhe in Moscow.
Diele Vergleichungen gehen ganz deutlich denGrund an, warum der Orcan, der nach Toaldo’sErzählung in Padua in der Nacht vom 11. zum1 2. März mit unerhörter Heftigkeit aus SiidweftHürmle, in Deulfchland gar nicht bemerkt ward,und warum zu eben der Zeit in Deutfchland einHarker OHwiud lierrfchte. Es erhellt nämlich ganzdeutlich, dafs ein heftiger LuftHrom gegen dieOrte hin flürzle, wo das Barometer fo vorzüglich