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Beiträge zur Witterungskunde : mit 2 Kupfertaf. u. 7 illum. Witterungstab.
Entstehung
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früher in Stockholm als der Nordolt in Spydbergaein. — Es wäre vielleicht fehr nützlich, einmalaufs genauere die Aenderungen des Windes anmehreren Orten zu verfolgen; aber da ich noch foviel Merkwürdiges anzuführen habe, fo ift es un-möglich fo in einzelne Erörterungen einzugelieu,zumal da unfre Beobachlungsorfe. nicht eine fo ge-fchlolTene Reihe bilden, dafs etwas Fruchtbares ausdiefen Vergleichungen herauskommen könnte.

Eben die Schwankungen lind in geringermMafse auch in Deutfchland merklich, treten aberda etwas Ipäler ein. Das Tödliche Europa hat dieKälte nicht, die im nördlichen lierrfcht.

Nach diafen wechfehideu neuen Anfallen vonKälte, die jedoch zuletzt in Petersburg kaum merk-lich waren, hört nun am 3. März in Spydberga,am i. in Stockholm und Copenhagen, am 5. inDeutfchland, am 6. in Ungarn die Kälte auf zuwachfen, und es treten durch ganz Europa wär-mere Tage ein, fo dafs faft überall ein ItarkesWachfen derWärme bis zum j.u. 8.März Statt findet.

Das Wetter ift fehr veränderlich und ungleich.Am l. März ein Gewitter in Rom , fehr viel Regenin der Schweiz und dem füdlichen Deutfchland,während es im nordölilichen Deutfchland befler, inCopenhagen und Berlin fogar heiter ift; dagegenfällt auch in Holland viel Schnee bei Oftwind.Im Norden heitert lieh das Wetter auf und wirdin Spydberga vom 3. bis 6. ganz heiter; auch imnördlichen Deutfchland und Holland werden beiabwechfelnd eintretendem öItliclien und nördlichenWinde die heitern Zwifchenzeilen bis zum 7. hinhäufiger, obgleich es] an R.egen und Schnee nichtfehlt. In Stockholm fällt heftiger Schnee am 7.Im füdlichen Deutfchland ift immerfort viel Regenund Schnee, obgleich der Wind auch hier zuwei-