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Savonarola : ein Gedicht
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Am Seile bleibt er hangend schwebe».

Da schreien ihm die Richter zu:

Willst dn der Kirche dich ergebe»?

Und lassest dn den Pabst in Rnh?"

Ihm bebt der Leib in allen Fugen,-Ihm ist, als ob im jähen FallGehirn und Herz zusammenschlugen,Gelöst vom ungeheuren Prall.

Im Leidensaufruhr wankt und zittertJedwede Fiber, kocht das Blut;

Doch bleibt die Seele unerschüttert.

Ein großer Schmerz, ein größrer Muth.

Er spricht mit schmerzgedämpfter SpracheBei Gott! ich widerrufe nicht!

Und wenn mir eure blinde RacheAuch jeden Nerv' am Leibe bricht!"