Girolamo mit sanftem LeideGehorcht, ihm sagt des Herzens Drang,Daß er von hier auf immer scheide,
Daß dieser Schritt sein Todesgang.
Das Kloster muß er nun verlassen,
Wo er so lang für Gott gelebt.
Die Wehmuth will ihn mächtig fassen.In seinem Auch die Thräne schwebt;
Doch freudig siegt die Todcsweihe:
Er spricht den Freunden seinen Gruß,Umarmend gibt er in der ReiheDen Brüdern noch den Scheidekuß.
Bevor er schreitet durch die Pforten,Spricht er, wie es gebeut die Frist,
I» starken und gedrungnen WortenDen Wunsch, der all sein Leben ist.
enau, Savenarola.