Doch, schon erschrickt, als ob ihm dräueDas Ketzerloos, der Thurmeswarl,
Als ob sie selbst das Mondlicht scheue,Flieht seine Thräne in den Bart.
Jndeß sein Herz nur schüchtern obenGewagt den schönen Bruderschmerz,
Hört unten er stets lauter tobenDer Schenke Lust und tollen Scherz.
Da sitzen sie am langen Tische,
An Zechgebärden, Tracht, Gestalt,
An Wort und Blick ein bunt Gemische,
' Es strömt der Wein, Gelächter schallt.
„Die allerschönste Blüthenhecke!"
Rust einer jubelnd aus der Schaar —„Wir sind ja lauter Rosenstöcke,
Sich selbst begießend wunderbar!"