Und sinnend bricht er eine RoseVom Stocke, der am Simse grünt,
Und wieder kehrt der HoffnungsloseZu seinem Kranken unversühnt;
Er stellt mit unterdrücktem WeinenSich an des Sterbelagers Rand,
Das Evangelium in der einen,
Die Rose in der andern Hand;
Jetzt neigt er sich dem Kranken näherUnd hält zum letzten Gruße dichtDem unbeugsamen MedicäerDas Buch, die Rose vor's Gesicht
Und spricht: „Eh dich der Tod verwüstet,Hat Geist und Leib dir hoch geragt.
Mit Kraft und Schönheit ausgerüstet;Ein Sinn allein war dir versagt.