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Savonarola : ein Gedicht
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Und jeden Tropfen meines Blutes,

Und meines Geistes letzte Kraft

Trag' ich znm Kampf voll frohen Muthes,

Vis mich der Tod von hinnen rafft.

Ich wandre fort im Morgenrothe;

Wie sich der Tag im Osten schwingt,

So glüht mein Mnth im KampfgeboteUnd all mein Herz zum Himmel dringt!""

Schon wird es Nacht, die Sterne scheinenDes Flüchtlings Eltern in's Gemach,

Die Mutter steht mit stillem WeinenUnd sinnt dem Brief des Sohnes nach.

Und sie versinkt in düsterm Traume,

Es bebt der Brief in ihrer Hand,

Wie's letzte Blatt am dürren Baume,

Dem all sein Schmuck und Reichthum schwand.