Hinsinkend in des Stuhles Lehnen,
Hält sie das Blatt im DämmerscheinUnd seufzt die Worte unter Thränen:Nun ist er fort, und nicht mehr mein!
„Nun ist er fort, doch unverloren.
O Weib, sei deines Sohnes wcrth!
Tu hast ihn nicht für dich geboren,Getrost, wenn ihn der Herr begehrt!
Zeit ist's, daß du dem Sohn entsagestUnd das Geräth der MuttcrpftichrDemüthig brechest und zerschlagest;
Der Streiter Gottes braucht es nicht.
Der Brief wird deinen Kummer heilen,Daß du frohlockst und nimmer klagst;Ich will dir lesen seine Zeilen,
Weil du es nicht vor Weinen magst: