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Faust : ein Gedicht
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Der Aben-gang.

Tiefschwcigend ruhn die Alpenwiesenhänge,

Die Blume schließt den Thau in ihren Schoos,Und freut sich still an ihrem Frühlingsloos;Die Vögel sinnen schweigend auf Gesänge.

Fern unten tönt im Thal ein leiser Bronnen,Als träumte dem Gebirg von einem Qnell;

Es glüht im Abendscheine purpnrhellDer Wald, verloren in sprachlose Wonnen.

Wie frendesinnend steht die Lämmerheerde,Vergessend nun das frische Alpenkraut;

Still hält der lichte Wolkenzug und schautHerunter nach der schöne» Frühlingserde.

Nur manchesmal die blühenden GestaltenDer Bäume selig rauschend sich verneigen,