Der Aben-gang.
Tiefschwcigend ruhn die Alpenwiesenhänge,
Die Blume schließt den Thau in ihren Schoos,Und freut sich still an ihrem Frühlingsloos;Die Vögel sinnen schweigend auf Gesänge.
Fern unten tönt im Thal ein leiser Bronnen,Als träumte dem Gebirg von einem Qnell;
Es glüht im Abendscheine purpnrhellDer Wald, verloren in sprachlose Wonnen.
Wie frendesinnend steht die Lämmerheerde,Vergessend nun das frische Alpenkraut;
Still hält der lichte Wolkenzug und schautHerunter nach der schöne» Frühlingserde.
Nur manchesmal die blühenden GestaltenDer Bäume selig rauschend sich verneigen,