Der nächtliche Lug.
Am Himmel schwere dunkle Wolken hangenUnd harrend schon zum Walde niedcrlanschen.Tiesnacht; doch weht ein süßes Frühlingsbange»Im Wald, ein warmes, seelenvollcs Ranschen,
Die blüthentrnnknen Lüste schwinden, schwellen,Und hörbar rieseln alle Lebensgnellen.
O Nachtigall, du thenre, rufe, singe!
Dein Wonnelied ein jedes Blatt dnrchdringe!
Du willst des Frühlings flüchtige GestaltenAuch Nachts in Lieb und Sehnsucht wach erhalte»,Daß sie, solang die holden Stunden säumen,