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Faust : ein Gedicht
Seite
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Der Maler.

Einsam die hohe Königsvilla stand.

Und ragt' in's Meer vom steilen Felsenstrand.Cypressenhaine »nd Orangenwälder,

Die schattend sich an ihr landeinwärts dehnen,Erwecken oft dem Seemann heimlich Sehnen,Schifft er dahin die wüsten Wogenfelder.

Es ruht ans Land und Meer ein schwüler Tag,Es reget fich kein Blatt, kein Wellenschlag ;

Doch Abends kommt ein schwarz Gewölk gezogen,Der Sturm erwacht und wühlet in den Wogen.Am offnen Fenster lehnt im Sommerhaus