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Faust : ein Gedicht
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Und Faust ergreift das Bild mit heißer Hast,

Der Teufel hat's am andern End gefaßt;

Sie ringen mit dem Bilde hin und her,

Laut zankend, bis der Teufel es erzwingtUnd es mit wildem Hohngelächter schwingtHinaus zum Fenster und hinab in's Meer.

Die Diener an die Thür stets lauter poche»,

Und stürmend kommen sie hereingebrochen.Entsetzenstarr die Königswach' erschautDen Fürsten hingestreckt und seine Braut.

Sie dringen auf die Fremden, sie zn fassen :

Die trotzen, unerschütterlich gelassen.

Den vorgedrohten Hellebardeuspitzen;

Der Böse läßt nur einen AugenblickDie Höll' in seine dunklen Züge blitzen,

Und die Trabanten stürzen bleich zurück.

Nu» schauen sie, verblüfft und überwunden.

Den Fremden nach, die schnell waldein geschwunden.