„Du mußt mich führen heut noch zum Altar!"
So ruft sie schmerzvenvirrt und rauft das Haar.Da stürzte Faust hinaus und auf sein Roß,
Das sturmgeschwind mit ihm von dannen braust,
Und hinterher mit ihrem Kinde schoß
Die Bettlerin, nachrufend: „Faust! Faust!"
Sie hat ihn bald in dunkler Nacht verloren;
Er aber kann, wie er auch stürmt und flieht,Ten bangen Ruf nicht schütteln aus den Ohren,Und überall ihr Bild sein Auge sieht.
Es treibt ihn fort, trotz seiner Seelenbäugniß,Stets tiefer in die Sünde sein Verhängnis;.