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Faust : ein Gedicht
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Vom Glücke nichts verschlafen und verträumen.Faust aber reitet fürder durch die Nacht,

Und hat im düstern Unmuth nimmer AchtDer wunderbar bewegten Frühlingsstimmen.

Er läßt nunmehr sein Roß gelassen schlendernDe» Weg dahin an frischen Waldesrändern.Leuchtkäfer nur, die hin und wieder glimmen,Bekümmern ihm die Pfade manchesmal,

Und selten ein verlorner Sternenstrahl.

Je tiefer ihn die Bahn waldeinwärts führt.

Je stiller wird's, und ferner stets verhallenDer Bäche Lauf, das Lied der Nachtigallen,Der Wind stets leiser au den Zweigen rührt.Was leuchtet dort so hell zum Wald herein,Daß Busch und Himmel glühn in PurpurscheinWas singt so mild in feierlichen Tönen,

Als wollt' es jedes Erdenleid versöhnen?

Das ferne, dunkle, sehnsuchtsvolle Lied