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8 (1830) O bis Q
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Pyn''.schcr Friede

und wo sich Gletscher, Eisthäler und Schneeberge finden. Die höchste Spitze bildet! der 10,722 pariser F. hohe östliche Granitpik la Maladetta (oder Pic d'Amelthou).

! In der Mitte der Pyrenäen, auf der nördl. Grenze von Aragonicn, aber zu Frank-> reich gehörig, liegt der 10,578 F. hohe Montperdu. Die übrigen höchsten Spitzen

! auf der franz. Seite sind: der Vigne male (10,332 F.), der Marborö (9978 F.),

der Pic du midi (9036 F.) und der Eanigou (8640 F.). Auf der span. Seite ist

der Mouffet die höchste Spitze, nach Einigen 6646, nach A. 7518, auch 8461 F.

hoch. Berühmt ist der 3937 F. hohe Montserrat, in Eatalonien, mit seinem Bene-dictinerkloster und den dazu gehörigen 13 Einsiedeleien. Die schönste Zierde desPyrenäischen Gebirges ist das Eampanerthal. Mehr als 100 gangbare Wege überdas Gebirge verbinden beideReiche, doch find nur 7 für Wagen und Kanonen fahr-bar. Die Hauptstraße geht von St.-Jean de Luz über die Bidassoa nach Bittoria;der Weg von St.-Palais nach Navarra ist nur für Maulthiere gangbar und höchstbeschwerlich; ein andrer Weg führt von Perpignan und Boulon nach Junqucraund Gerona, er ist der gebahnteste von allen. Ein dritter geht von St.-Jean Piedde Port nach Pampelona. Die Rolandspforte von Bielsa nach Bareges ist be-schwerlich und wird meistens nur von Schleichhändlern benutzt. Zweige der Pyre-näen senken sich nach dem Ebro; nach Frankreich hin haben sie bloß niedrige Vor-berge, meistens Berge dritter Bildung, die aus Kalkstein bestehen und auf ihrenGipfeln Wald, an den Seiten Reben tragen. In den Pyrenäen werden 20 Quel-len zu Bädern benutzt; darunter die zu Bagnsres di Bigorre (bei den Römern vi-eus Agueimik.), Bareges u. a. In den Niederpyrenäen wohnen Basken. 1830schlug man vor, durch einen OsosI de« k/renee« das aquitanische Meer mit demmittelländ. oder dem von Ludwig XIV. (seit 1666) unternommenen Osnsl äu miäizu verbinden, da der Lauf der Garonne dieser Verbindung hinderlich ist. AußerCordier's, Vidal's, Reboul's Schriften vgl. man Ramon'sObserv. »ur le, ?) -renees" (1789);Vo^axe SU niont peräu" (1801); Wilh. v. Lüdemann'sZüge durch die Pyrenäen" (Berl. 1825); Melling'sVo^sxe pittore« gue äao»I«8 ?/ren. trany." (12. Lief., Paris 1825); undLabouliniere'sVv/. äesvriptikkt pittoresg. äes bauten v^ren. kraue." (3 Bde., m. Kpfrn.). I. v. Charpentier'sSchrift:8ur I« Konstitution xeoKnostigue äe» k^renees" (Paris 1823), er-hielt den Preis der pariserAkad. d. Wissensch. Das Ganze umfaßt Arbanere's1s-blesu des k/reuees krsoysises" (2 Bde., Paris 1828).

Pyrenaischer Friede, geschloffen zwischen Frankreich und Spanienvon den beiden ersten Staatsministern, Mazarin und D. Louis de Haro, auf derFasaneninsel im Bidaffoafluffe auf der Grenze beider Staaten d. 7. Nov. 1659.Nach dem westfäl. Frieden 1648 dauerte der Krieg zwischen Frankreich und Spa-nien fort, welcher 1635 s. Anfang genommen hatte. Frankreich verband sich mit Eng-land 1657, nachdem hier Cromwell bereits 1655 den Krieg an Spanien erklärt hatte,und eroberte in den span. Niederlanden mehre feste Plätze; zugleich erlitt Spanienzur See und in Amerika Verluste; Portugal war 1640 abgefallen, Eatalonien imAufstand, Andalusien zum Abfalle geneigt, und in Italien griff Savoyen die span.Lombardei an. Also entschloß sich Philipp IV., König v. Spanien, jenen Friedeneinzugehen, der das Übergewicht der Macht Ludwigs XIV. befestigte. Spanien trat1 nämlich an Frankreich ab: Roussillon mit der festen Hauptst. Perpignan, Conflansund einen Theil der Cerdagne, sodaß die Pyrenäen seitdem beide Reiche trennen; inden Niederlanden: Artois und Theile von Flandern, Hennegau und Luxemburg, mitden festen Plätzen Arras, HeSdin, Gravelines, Landrecy, lc Quesnoy, Thionville,Montmedy, Marienburg, Philippeville u. a. (Diebeiden letztgenannten Festungenmußten 1815 von Frankreich an das Königreich der Niederlande abgetreten werden.)Frankreich versprach, Portugal nicht zu unterstützen. Der Prinz v. Conde und dieHerzoge v. Lothringen, Savoyen und Modena und der Fürst v. Monaco wurden (die

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