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Oxydation Päa»
regten (s. d.) und 5 Hallen; außerdem noch 13 öffentliche Hörsale. Das Christ-Church-Collegium, mit einem überaus freundlichen Bibliothekfaal, ist das größte.1820 zählte O. 4402 Studenten. All-Souls- (aller Seelen) Collegium undQueens-Collegium sind die schönsten. Die Univcrsitäts- oder Bodleyanische Bi-bliothek ist eine der größten Europas, indem sie 30,000 Manuskripte und 500,000gedruckte Bde. begreift. Sie ist durch die 20,000 Bde. starke Bibliothek des engl.Topographen Gough, welcher sie der Universität vermachte, und durch den Ankauf derOppenhcimerschen Sammlung hebräischer Bücher (darunter 1000 Handschriften)bereichert worden. In demselben Gebäude befindet sich eine Gemäldegalerie, eineSammlung von antiken Statuen und die Acundelische Sammlung von Inschrif-ten. (S. Marmorchronik.) Eine andre Bibliothek, die Radcliffe'sche in einemschönen Gebäude, welches eine Rotunda bildet, mit einer 60 Fuß hohen Kuppel, ent-hält fast ausschließlich Bücher aus dem Gebiete der Arzncikunde und Naturwissen-schaft. Merkwürdig sind ferner das Sheldon'sche Theater, welches sich durch s. halb-cirkelförmige Fronte vor allen übrigen akademischen Gebäuden auszeichnet; dasAshmolc'sche Museum, welches eine Sammlung von Naturalien und Kunsterzeug-nissen enthalt; die Universitäts-Druckerei oder dasOlarendon-priutinF-iiouoe, einschönes, in Form eines Tempels erbautes Gebäude, die Sternwarte und der botani-sche Garten, welcher jedoch dem von Cambridge nachsteht. Zum Parlament schickendie Universität und die Stadt zusammen 4 Abgeordnete. Peel legte 1829 s. Stellefür die Universität O. nieder, weil er für die Gleichstellung der Katholiken sich er-klärte ; darauf wählte die Universität Sir R. Jnglis, e. antikatholisch Gesinnten, zuihrem Repräsentanten. (Über die Einrichtung der Univers. s. Ackermann's „llistor)-ok tliellniveroit)- vk Oxford, it8 vollstes, ball» and public duildinA»" (2 Bde.,m. 82 Kpf., 4., London, 16 Pf. St.).
Oxydation, Oxydirung, so viel als Calcination, Calcim'rung (Ver-kalkung). — Oxyd, Mctallkalk.
Oxygen, s. Gas und Sauerstoff.
Oy bin, Dorf und Becgfclsen im südlichsten Theilc der sächsischen Ober-lausitz, eine Meile südwestlich von Zittau. Als Naturwunder einzig und überdiesdurch schöne Ruinen geschmückt, ist der O. einer der anziehendsten Plätze Deutsch-lands. In einem amphitheatralisch von höhern felsigen Bergen cingeschlossenenThale erhebt sich diese Fclscnpyramidc 203 leipziger Ellen hoch (über die Meeres-fläche 1697 Fuß), zusammengcthürmt aus Ungeheuern Sandsteinmassen, theilszackig, theils abgerundet und mit Nadclgehölz schattirt. Südwestlich ist dieser Felsdurch Treppen in verschiedenen Biegungen zugänglich. Oben genießt man eine treff-liche Aussicht in das romantische Thal, und nur auf der zittauer Seite in die Ferne.Malerisch sind die weitläufigen Ruinen eines von 1384 bis ins 16. Jahrh. bestan-denen Cölestincrklosters, des ersten in Deutschland, und eines 1349 von Karl IV.zerstörten Raubschlosses; vor Allem die Trümmer einer großen Klosterkirche und ihresKreuzganges, daneben überrascht ein Gottesacker, wohin die Bewohner des untenA liegenden Dörfchens ihre Tobten bestatten. Hinter diesem, auf einem freien Platzeneben ungeheuer» Felsmasten, finden die Besucher ein bequemes Obdach. S. dieAbbild, des O. von Laurin zu Dresden, in dertopograph. und historischen Beschreib,des Opbins von v. Pescheck, Zittau 1792 und 1809. 3?.
P.
der 16. Buchstabe des.deutschen Abc, ist ein Lippenbuchstabe, der durch Aussto-ßung des Hauchs bei Öffnung der sestgcschlossenen Lippen hervorgebracht wird.
Pa an oder Paon (der Heilende), ein Beiname der heilenden Gottheit,Conv.-Lcx. Siebente Aufl. Bd. VM. st 13