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8 (1830) O bis Q
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222 Pampas Panama

der Perspective, sowie im Kolorit, ausgezeichnet. Er starb zu Madrid d. 13. April '1726. Man hat von ihm eine Geschichte der spanischen Maler:LI Museo pic- Itorioo, z? eseala optiea" (3 Bde., Madrid), von denen die ersten beiden eine Anleit. !zur Malerkunst, der dritte aber das Leben der berühmtesten spanischen Künstler ent-hält. Eine Übers, dieses letzten Bds. kam 1742 in Paris heraus (Histviro sbro-göe ckes plus tniuoiix peintres espaxnols, psr?aloi»ino"), undQuilliet benutztedes Spaniers Werk, trotz mancher darin sich vorfindenden Unrichtigkeit, als Grund-lage zu seinemOietionnaire lies peintrvs espaxuols" (Paris 1816).

Pampas, d. i. Ebenen, das östl. Hochland von Peru, bis zum Plata, 1

eine unermeßliche, von dichten Waldungen unterbrochene Savanne, die sich im j

völligen Stande der Natur befindet, von Bachen, Flüssen und Morästen (Fonta- ^

nas) durchschnitten, wo einzelne Hütten, 3 4 deutsche Meilen von einander !

«ntfemt, als Stationen für Reisende von der Regierung zu Buenos-Ayres unter-halten werden. Hier und da gibt es Missionen zur Bekehrung der umherstrcifen-den Indianer (auch PampaS genannt). Nördlich ist diese Hochebene durch Pal-mengcbüsche begrenzt, südlich fast beständig mit Eis bedeckt. Eigenthümlich sindihr die Kolonien verwilderter Hunde, die gesellig in Höhlen wohnen. Oes Eap.

Headlourne^ (1824 fg.) »eross tiie Campus anil ainoiiA tl>e Vintes'' (London1826) gibt ein treues Bild von dieser Gras- und Wasserwüste und von der selt-samen Act, sie mit wilden Pferden zu durchfliegen.

Pan, ein arkadischer Feldgvtt, des Hermes und einer Nymphe, oder derPenelope Sohn, ältlich, krummnasig, bocksbärtig, mit 2 Hörnern, spitzen Oh- lren, einem Aiegenschwanze und Aicgenfüßen, gewöhnlich eine Springe (s. Sy-rinx) und einen gekrümmten Hirtenstab tragend. In Athen wurde er erst seitder marathonischen Schlacht, worin er angeblich den Athenern beistand, göttlichverehrt. Später machte man diesen Hirrengott zum allwaltcnden Naturgotte,zum personificirten All (roer«^, vgl. 8ervius zum Virgil, kclox. 11,31), undflocht ihn auch in die frühern Mythen, z. B. von den Titanenkämpsen, ein. Erzeichnete sich aus im Wettgesange und im Spiele auf der Springe, die er erfandund auf welcher er auch den Wettstreit mit Apollo hielt. (S. S y r i n x.) Einige 'scheinen ihn auch als den Erfinder derRohrtibic zu verehren. Pan ist Obwalter dergeweideten Thiere, des Wildes, der Ufersische, und sorgt für die Bienen des !

Landmanns, weßhalb ihm Milch und Honig geopfert ward. Nach Italien soll ,

seinen Dienst Evander gebracht haben. Man verglich hier den Pan mit dem Fan- >nus und feierte ihm mehre Feste, z. B. die Lupercalien, zu Ehren des Pan Lu-percus, des Schützers gegen Wölfe. Von ihm kommt der Ausdruck: panischerSchrecken, her. Nach Plutarch waren es die um Ehemno wohnenden Paneund Satyrn, welche den Tod des Osiris zuerst verkündeten und dadurch einensolchen Schrecken erregten, daß seitdem alle plötzliche, grundlose Schrecken panischeheißen. Nach Polyän rettete Pan des Bacchus Heer aus einer großen Gefahr durchwildes, vom Widerhalle der Wälder und Felsen tausendfach verdoppeltes Geschrei.

Auch setzte Pan im Titancnkampfe durch das Blasen einer Scemuschel den Feindin Schrecken. Der alte Glaube, daß große Heere zur Nachtzeit leicht ein plötzlicherSchrecken befalle, für dessen Urheber man einen Gott oder Dämon hielt, der demÜbermuthe eines großen Beginnens entgegenwirkte, verschmolz wahrscheinlich diese ^

Act von Schrecken mit einer andern, im Hirtenleben häufig verkommenden, und »

trug sie auf die Panen und Faunen als Urheber über, die öfters als wahre Wald- Iteusel Landleute und Holzhauer durch Schrecken tödteten.

Panacea, eine Tochter des Äskulap, Göttin der Genesung; sie entstandals späte Allegorie, eine Schöpfung der Dichter und Künstler. Der Name (nM--«xke«) bedeutet die Allesheilende, daher Panacee so viel als Universalarznei.

Panama (Landenge von), oder Darien, an der Bai gl. N., verbindet .