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Ostreichischc Staatöpaprcre Dtahiti
„Tesch. der Länder deS östr. Kaiserstaats" (Wien 1819—27, 9 Bde., bis zu Kai-ser Joseph II.); Schncllec's Schrift: „Ostreichs Einfluß aufDeutschland und Eu-ropa seit der Reformation" (Stuttgart 1828, 2 Bde.). In statist. Hinsicht sindaußer den beim Miiitaic schon angef. Schriften noch wichtig Jos. Rohrer's „Stati-stik der östr. Kaiserthums" (1. Bd., Wien 1827); „Darstell, des Fabrik - und Ge-iverbwcsens in seinem gegenw. Zustande, vorzügl. i» technischer, mercantil. undstalist. Bezieh, und mit Berücksicht, des Fabrik-und Gewerbwesens im östreich.Kaiserstaatc, hcrausgeg. von Steph. Edl. v. Keeß" (2. verm. Auch, Wien 1824,3 Bde.; der 4. Bd. das Register und Deff. und Blumenbach's „Systemat. Dar-stcll. der neuesten Fortschritte in den Gewerben und Manufacluren", als Ergän-zung des Hauptwerks (Wien 1829); ferner „Die Douanen-und Quarantaine-veitassuug des östr. Kaiserstaats in ihrer gegenro. Gestalt", von A. A. Kroncgger(Men 1»24, 3 Bde) (ein dem Beamten und dem Kaufmann unentbehrl. Hülfs-buch); von Mnhlseld'S „Ostreich. 2ldelS!exikon" eWien 1822); das gencalog.-he-raldische Werk des Ritters v. Schönfeld: „Adels-Schematismus deS östreich. Kai-serstnatS" zl. Jahrg., Wien 1824); das „Handbuch für Reisende in dem östreich.Kaiserstaale", von R E. v. Jenny (vgl. die Berichtigungen in Hormayr's „Archiv",1824); „Ostreichs Donaustrom",, von I. 2t. Schrilles (Tübingen 1827); undII Sartori's „Hisior.-ethnograph. libers. der wissenschaftl. Eulkur und LiteraUtr desöstreich. Äaiserrh." (Lien 1830, 2 Thle ). Ei» „ÄstreichischeS Küustlerlexikvn"wird vorbereitet.
O streichischer Erbfolgekrieg, s. T h e r e s i a (Maria).
Oströ m ischcs Kaiscrt h li nr, (.Byzantiner.
Ostsee, s. Ballisches Meer.
Osyinandyaö, ein Pharao des allen Ägyptens, um 1500 v. Ehr., welcherdie Riesenwerke ruid Iclsmassen des ägypi. Thebens errichtete, das Meninoniumder hunderltyorigen Stadt baute und (nach Diodor) auf leinen Koloß setzen ließ:„Ich bin Osymandyas, König der Könige; wer wissen will, wie groß ich war,und wo ich ruhe, der zerstöre eines meiner Werke". Heeren („Histor. Werke",XN', 241 fg. und 3 >7 sg.) vcrmnthet, daß O. ein Beiname des großen Ramessesoder deö Sesostris sei, weil alle Bildwerke des Memnoniums sich auf die Sagevon den Thaten dieses großen Königs beziehen. (Vgl. Memno n.) Nach A. ge-hst te O. der 15. Dynastie an und lebte um 2300 v. Ehr. — Nach des turincr Aka-demikers Ritter v. St.-Quentin Erklärung der Hieroglyphen am Fußgestelle einerkolossalen Bildsäule, auS hartem röthlichem Sandstein, die im ägypt. Museum zuTurin aufgestellt ist (Ocovctti hatte sic 1818auS dem Schutte des uralten Tempelsvon Karnak heroorgezogen , soll diese Scakue — die größre und wol auch'eine derschönsten, welche bis jetzt unversehrt von den Usern d.S Niis nach Europa gekom-men sind — der König Osymandyas sein. 20.
Ota, ein berühmter Berg Alt-GriechenlandS, zwischen Thessalien nnd Ma-kedonien, oder genauer, eine Bergkette, die sich von dem Meerbusen Malia, inwestl. Richtung, nach dem PinduS erstreckt und von da nach der Bai vonAm-bracia ausläust. (Vgl. Herrulesund The rmopylen.)
Otahlti, Taiti (vormals Sagittaria, Neu-Eythrre, Wallis, KönigGeorgs lil. Insel, die größte unter den 14 Gesellschaftsinseln Australiens, liegtin der Südsee unter einem glücklichen Himmel (222° L. und 17° S. Br.). Diesesanmurhige, von einem sinnlichen und naiven Naturoötkchen bewohnte Eiland wurdevon dem engl. Eap. Wallis 1767 entdeckt und in Besitz genommen. Eook, der1769, 1773 und 1777 auf Otahiti landete, und Förster haben unS jene Insel-gruppe zuerst genauer kennen gelehrt. Die Phantasie der Europäer bildete darauseine Unschuldswelt, deren Könige Geßner'S Hirten glichen. Man schwärmte da-mals mit Rousseau, daß die Eiillur unsittlich und unglücklich mache, und hielt das