liehe Räthe und Zweige von Usingen, Saarbrücken, Idsteinlind Weilburg, dazu bestimmt, später die Guter aller zu ver-einigen. S. die verschiedenen Generationen. Topographie, Taf.XXVI. Statistik, ehend. unterer Rand und Taf. XXIV. —J Ulf ge re Linie von Otto, merkwürdig durch seine Statthalter,berühmt durcli grosse Männer; nimmt denNamen vonOrauge an,durch Erwerbung dieses Furstenthums , in der Nähe von Avig-non, 21. Grad. — Wilhelm der Verschlossene gründet die hol-ländische Republik, ebend. — Erlöschung dieses Zweiges in derPerson Wilhelm III., Königs von England, 24. Grad. —- Streituin die Nachfolge zwischen Preussen und dem Zweige von Dietz,welcher Orange wird. Zweig von Siegen, dessen letzte Grudeeine zweideutige Existenz hatten. Zweig von Dillenburg undHadamar, vereinigt durch den Zweig von Dietz oder Orange,verbindet alle Besitzungen seines Hauses, 26. 27. u. 28. Grad.—Statistik, letzte Linie des colorirten Raumes. TopographieTaf. XXIV. und XXXV.
NAVARRA. Gegründet auf Kosten der Mauren, Besiegerder Westgothen, Taf. II. u. III. 9. Jahrh. bes. Col. — Chrono-logie der Könige, ebend. Geschichte, Taf. XVIII.— AeltereLinie des Hauses von Iligorre; Haus von Champagne u. andere,ebend. — Obernavarra mit Spanien unter Ferdinand u. Isabella,u. Unternavarra mit Frankreich unter Heinrich IV. vereinigt,Taf. II. IV. IX. und XVIII. S. Spanien.
NEAPEL und SICILIEN. Staaten, durch die Normannenim 11. Jahrhundert gegründet; chronol. Folge der Regenten,Taf. IV. bes. Col. — Geschichte u. Erläuterungen, Taf. XVIII.letzter nicht color. Raum innen. — Wenig Länder haben so vieleRevolutionen erfahren, ebend. — Normannische Dynastie , fünfFürsten; geneal. Einzelheiten, ebend. — Schwäbische Dyna-stie, geneal. Einzelheiten, ebend. — Verjagt durch das ersteHaus Anjou von Frankreich, zuruckgerufen durch die Päbste,ehend. S. Frankreich , erstes Anjou. — Sicilien trennt sich undkommt an das Haus Aragonien. S. Aragonien. — Erlöschung desersten Hauses von Anjou, welches das zweite Haus von Anjouzur Nachfolge ruft, ebend., S. Frankreich zweites Anjou. Nea-pel und Sicilien vereinigen sich in dem Hause Aragonien; be-rühmte Expedition Carls VIII. und Ludwig XII.; die beidenSicilien folgen dem Loose Spaniens und kommen an Oestreich,ebend.— Berühmter Aufstand Neapels unter Massaniello ; kommt1735 an die Dynastie Bourbon, ebend. — Daraus vertrieben180Ö, Taf. XXVI. unteres horizontales Band; Topographie,Taf. XVI. Statistik, ebend. und Taf. XXXIV. sein neuesterBestand.
NORMANDIE, Haus. Dritte englische Dynastie; folgt durchEroberung der sächsischen; regiert 69 Jahre; liefert drei Regen-ten ; chronol. Folge, Taf. IV. bes. Col. v. England.— Histori-sche Auflössung; macht Anspruch an die Krone durcli Lügeund befestigt ihn durch Sieg, Taf. XIII. linker Seitenraud2. Tit. — Geneal. Einzelheiten, Verbindungen, ebend. 1.color. Raum. — Wilhelm der Eroberer scheint das Glück seinerFamilie erschöpft zu haben; alles was ihn umgibt, geht trau-rig unter, 1.2. n. 3 . Grad.— Seine Enkelin Mathilde der Kroneberaubt durcli Stephan von Blois ; die Rechte dieser alten Mit-bewerber vereinigen sich heut zu Tage durch einen sonderbarenZufall in dem Hause Sardinien, ebend. zur Rechten des color.Raums.
NORWEGEN. S. Dänemark.
o.
OESTREICH, älteres Haus oder Habsburg. Die Taf. XX.ist ihm besonders gewidmet. Genealogie, Linien, Zweige, Bünd-nisse etc., auf der color. Abtheilung. — Histor. Entwickelungauf den beiden Seiteuräuderu, gemeinsamer Ursprung mit demjetzigen Haus Oestreich, 2. nicht color. Raum links. — Diesebeiden Häuser vereinigen sich, nachdem sie 1000 Jahre getrenntwaren, oberer Theil der Genealogie.— Ursprung um das J. 700,ebend. — Die ersten Grade sind unbestimmt u. werden verschie-den angegeben, ebend. —Verfällt unter denCarolingern u. geräthin Vergessenheit, 2. nicht color. Raum links.— Erhebt sich wie-der und erscheint im schönsten Glanze seit Rudolph von Habsbürg, seinem eigentlichen Gründer, ehend. — Erhält die kaiser-liche W r ürde 1273; liefert Deutschland 16 Kaiser; ihre chro-uol. Folge, Taf. IV. bes. Col. von Deutschland. — Ihre gesamteGenealogie, Taf.XX.— Ihre Geschichte, Taf. XIX. rechter Sei-tenrand 3 . Tit. u. Taf .XX. und XXI. Seitenräuder. — Rudolphvon Habsburg wird Kaiser; besonderer Umstand bei seiner Er-hebung; seine geringe Macht wird selbst Ursache seiner Grösse;seine Fehden mit Ottokar, König von Böhmen , der sein Lehens-lierr gewesen; er unterwirft, demuthigt, beraubt und tödetihn; nimmt Oestreich, welches ihm dann seinen Namen gibt,Steiermark und Krain in seine Familie auf; bereitet dieser dieErwerbung von Kärnthen und Tyrol vor, Taf. XIX. rechterScitenrand letzter Tit. Taf.XX. 2. nicht color. Raum, links.—Auffallender Gegensatz zwischen Albreelit I. und Friedrich demSchönen, 2. u. 3 . Grad, u. 1. nicht color. Raum rechts. — DasHaus Habsburg verliert die Schweiz, die es lange bekämpft,ebend.—Die Leopolde in diesem Streit sehr unglücklich, ebend.—Es verliert seine ursprünglichen Güter, ebend. — Entkräftet sichdurch viele Nebenzweige undTheilungen , 3 .4.11. 5 . Generat. —Erhebt sieb wieder durch seine Erlangung des Reichs, welchesihm nun fortwährend bleibt. Friedrich 111 . wird Kaiser, errich-tet das Erzherzogtlnim Oestreich, Taf. XX. 6. Generation undlinker Seitenr. — Ankunft der Türken; sie scheinen des HausesOestreich Untergang herbeiznführen und werden llauptursacheseiner Macht, ebend. — Drei Heiratheu veranlassen schnell aufeinander die Erbschaft von Böhmen u. Ungarn, Burgund undNiederland, Castilien und Aragonien, Neapel und Sicilien,f>. 7. u. 8. Generation und Seitenränder. — Politik Maximilians;unter ihm beginnt das System des Gleichgewichts, seine Bünd-nisse , sein besonderer und beständiger Geldmangel, ebend.—Tlieilting in 2 grosse Linien 9. Generation.— Spanische oderältere Linie, Raum für die Genealogie links.—GarlV., Hauptund Held derselben, bedroht Europa; Philipp II., sein Sohn,bringt Verwirrung mit dem Gold der neuen Welt; unglücklichesSchicksal des D011 Carlos; Philipp III. lebt noch auf dem Ruhmseiner beiden Vorgänger; Philipp IV. verliert Provinzen undnimmt den Namen des Grossen an, 9. 10. 11. 12. u. i 3 . Gene-ration.— Erlischt im Jahre 1700 u. hinterlässt 5 Kronpräten-denten , die auf der genealogischen Abtheilung durch eine Reihevon Sternchen angegeben sind.— Die Nachfolge führt einen 3 ojährigen Krieg herbei, dessen Ursachen, Ereignisse und Folgenznsammeiigefasst sind, Taf. XX. unterer Rand 2. Col. und aus-führlicher auf Taf. XXI. rechter Seitenrand. — Deutsche oderjüngere Linie Taf. XX., Geneal. rechts. — Ferdinand, ihr Haupt,erwirbt zum zweitenmal Böhmen und Ungarn. Gute Maximi-lians II.; Sonderbarkeit Rudolphs II.; Unruhen unter Matthias I.9. 10. u. 11.Generation u. rechter Seitenraud. — Ferdinand II.,unter ihm der 3 o jährige Krieg, unterer Rand r. Col. undausführlicher auf dem rechten u. dem folgenden Seitenrande.—Vorzügliche Feldherren : Tilly, Walleustein, Mansfeld, Chri-stian, Gustav Adolph und die Seinigen; fremde Verhältnisse;Ferdinand ist daran, Deutschland iu eine absolute Monarchieumzuwandeln, und sieht endlich den Verlust seiner Staa-ten, Taf. XXI. linker Seitenrand.— Ferdinand III. unterzeichnetden wes tphälischen Frieden , der lange Zeit als Reiclisgrnndgesetzgilt,ebend. — Seine Bedingungen, Taf.XXI. unterer Rand 5 .Col. —Leopold sieht das Unglück seines Hauses durch die Ur-heber selbst wieder gut gemacht, seine Schwäche und seineFurcht vor Ludwig XIV. verschaffen ihm diesen unvennuthetenVortheil; erwirbt Mantua und streitet für seinen Bruder umdie spanische Krone, Taf. XXI. rechter Seitenrand. Carl VI.,verlassen von Europa, seitdem des Hauses Oestreich Erbe gewor-den, ficht mit Nachtheil im polnischen Erbfolgekrieg, dessenUrsachen, Ereignisse und Folgen zusammengefasst Iaf. XX. un-terer Rand 3 . Col., und ausführlich aufl'AF. XXII. linker Seiten-rand.— Erlischt im Jahre 1740, Taf. XX. i 5 . Generation.MariaTheresia maasst sich die Nachfolge an; darüber ein acht-jähriger Krieg, dessen Ursachen , Ereignisse und Folgen zusam-oiengefasst Taf. XX. unterer Rand 4 - Col. und ausführlichTaf. XXII. linker Seitenrand. S. neues Hans Oestreich.
OESTREICH, neues oder lothringisches Haus. Taf. XXII.ist ihm besonders gewidmet. Genealogie, Linien, Zweige, Bünd-nisse etc. auf der color. Abtheilung, und die historische aufdem untern Rand. — Gemeinschaft!. Ursprung mit dem HauseHabsburg; seine grossen Zweige vereinigen sieh nach einer Tren-nung von 1000 Jahren; die ersten Grade sind ungewissangegeben, Taf. XX. genealog. Theil, ehend. — Gewiss-heit mit Gerhard, Grafen im Eisass, der das HerzogthumLothringen an seine Familie befestigt, Taf. XXII. 1. Grad. Erlieirathet die Erbin der Carolinger, welcher Umstand von denGuiscn sehr gern aufs Tapet gebracht wurde; Grafen von tlan-
dern aus dieser Familie, 3 . u. 4. Grad.— Zwei Linien von Vau-demont folgen einander, 2.11.1 3 . Generation. — Die Prinzen ausdiesem lfaus kämplen an 3 oo Jahre für Frankreich, so langesie das deutsche Reich zu befürchten haben ; viele kommenunter ihren Fahnen um oder werden verwundet, 7. 9. 10. 11,12. i 3 . 17. Grad und unterer Rand. — Seit sie bestimmt vonDeutschland unabhängig sind , zeigen sie sich immer feindlichgegen Frankreich, 19. 21. 22. n. 23 . Grad. — Stieit über dieErbfolge im Herzogthnm ; die weibliche Linie siegt, 14. Gene-ration.— Herzoge von Lothringen aus dem Hause Frankreich-Anjou, Taf. XX. 20. n. 21. Grad. — Das Herzogthum kömmtan das Haus Eisass zuruck durch Ileirath der streitenden Linien,Taf. XXII. i 5 . und 16. Grad. — Dies nimmt den Titel unddas Wappen von Ungarn, Neapel, Jerusalem und Aragonienan , 16. Grad. — Rene II. bekriegt und tödet Carl den Küh-nen, ebend. — Trennung in zwei grosse Linien : ältere Linieder Herzoge von Lothringen, 17.Grad color. Raum links. —Johann , Cardinal von Lothringen, hatte so viele Pfründen,dass man von ihm sagte , er allein könnte ein Concilinm zusam-menrufen, ebend. — Zweig Mcrcoeur , in Frankreich errich-tet , entsteht in dem Hause Vendöme, durcli Gabriel von Estrees,Iaf. XI. nicht color. Raum links 23 Grad. — Liefert Frank-reich eine Königin, Taf. XX. 19. Grad. — Romanhafte Lauf-bahn Carls IV., der durch seine Unbeständigkeit in Staatsge-schäften , wie in der Liebe bekannt ist. — Grosse militärischelatente Carls V., 22. Grad. — Gute Verwaltung Leopolds,der die iriihern Unglucksfälle wieder gut macht, 23 . Grad.—W ird zur Kaiserkrone berufen , 24. Grad. — Er ist der Grunddes neuen Hauses Oestreich; gibt Deutschland vier Kaiser;deren chronol. Folge, Taf. IV. hes. Col. für Deutschland. —Ihre gesamte Genealogie , Taf. XXII.— Historische Entwicke-lung , ebend. 2. Seitenrand links. — Franz I., durch Frank-reich nach Toscana gebracht, für die Abtretung von Lothrin-gen, vereinigt durch seine Hcirath mit Maria Theresia beidevor 1000 Jahren vonEthico ausgegangnen Zweige, 24. Grad 2.Seitenrand links. — Franz II., erblicher Kaiser von Oestreichim Jahre i 8 o 5 ; legt die deutsche Kaiserkrone nieder u. sprichtdie Auflösung des deutschen Reichsverbandes aus 1806, 26.Grad. — Maria Luise lieirathet den Kaiser Napoleon, 27.Grad.—Glückliche Wirkung dieses Bündnisses, ebend. nicht color. Textrechts.— Zweig Würzburg und Breisgau, 26. und 25 .Grad.—Jüngere Linie oder Gnise, beruhmt in der französischen Geschichte durch die Talente und Amuutli ihrer Prinzen, vondenen man sagte , dass alle andern Prinzen gegen sie wie ge-meines Volk aussähen , Taf. XXII. 17. Grad. — Claude, setztsich fest in Frankreich, wird Herzog von Guise und bildeteinen Heldenstamm, ebend. — Franz, der geschickteste Feld-herr seiner Zeit, regiert Frankreich und kommt um unter derHand Poltrots; seine Schwester, Königin von Schotland; einBruder, der bekannte Cardinal von Lothringen, und andereHäupter der Zweige Anmale und Elbeuf, die wieder getheiltsind in llarcourt, Lillebonne, Armagnac, Brionne, Marsan,Pons, Lambesc u. s. w., 18. Grad etc. — Heinrich mit derSchmarre, der unruhigste und gefährlichste unter den Guisen,wird ermordet zu Blois, mit dem Cardinal, seinem Bruder;der Herzog von Mayenne, Haupt der Eigne , 19. Grad. — DieHerzogin von Chevreux, bekannt in der Fronde, 20. Grad.—Heinrich, Erbe der Vorzüge seines Hauses, Held der Romaneim Gegensätze des grossen Conde, als lleld der Geschichte,21. Grad. — Die Condes beerben die Guisen, 24. Grad.—Unvermutheter Fall unter Franz II. , als das Haupt der Con-des von dem der Guisen zum Schaffot verurtheilt wird, 22.Grad.
ORANTEN. S Kassau.
ORDEN, militärische, in den Kreuzzügen , deutsche Ritter;Johanniter zu Jerusalem, seitdem Maltheserorden; Tempel-herren. — Geschichte dieser drei Orden, Taf. XXIII. nichtcolor. Raum innen rechts 3 . Tit.
OSTGOT 1 IEN. Ihre Geschichte, Taf. VIII. unterer Text.
P.
PURSTE. Ihre chronolg. FoUe, Taf. III. u. IV. bes. Col.—Erwählt durch Geistlichkeit und Volk 5 oo Jahre lang, Taf.111 . 1. Jahrh. — Ernannt, genehmigt oder bestätigt durch dieKaiser oderKönigeungefähr 5 oo Jahrelang, ebend. 6. Jahrh.—Von neuem gewälilt durch die römische Geistlichkeit allein,bleiben sie weniger den Kaisern unterwarfen, ehend. 8.Jahrh. — Ihre zeitliche Macht verdanken sie ursprünglich Pipinund Carl dem Grossen, ebend. — Schütteln das Joch der Kai-ser ah, vertheilen Kronen und Völker; Krieg des Priester-tliuins ; Gregor VII. u.s. w. Taf. IX. Seitenrand.— Ihre Herr-schaft dauert 25 o Jahre in ihrer Stärke, und sinkt in der Folgebeständig, Taf. IV. bes. Col. ii. Jahrh.— Sie nehmen aus-schliessetid den Titel Päbste an, ebend. — Werden nur durchCardinäle gewählt, über deren Ursprung und Alter man nichteinig ist, ehend. 12. Jahrh. — Ende dieser zeitlichen Macht;Rom, der 1000 jährigen Herrschaft beraubt, ist von neuemdarin bestätigt, ebend. 19. Jahrh. und Taf. XXXIV, unten.
S. Kirche.
PARMA. Historische Bemerkung, Taf. XV. rechter Seiten-rand. — Mit Frankreich vereinigt, Taf. XII. und XVI. —Davon wieder getrennt, Taf. XXXIV. unten.
PERSIEN. Eines der 4 grossen Reiche der alten Geschichte,Taf. I. 2. color. Raum der Profangeschichte. — Dauert 2 Jahr-hunderte ; berühmte Züge nach Griechenland von Darius undXerxes, ebend. — Entwickelt Taf. VI. linker Seitenraud letz-ter Tit. ; durch 2 color. Bänder auf der topogr. Seite angezeigt.'—Aufstand des jungem Cyrus; Schlacht bei Cunaxa ; berühmterRückzug der 10,000 Griechen, Taf. V. unterer Rand, hes.verticale Col.— Gründung, interessante Gegenstände, Aus-breitung, Fall, Nachfolge, Geschichtschreiber, Taf. I. 2. ver-ticale Col. rechter Seitenraud, und Taf. V. 2. horizont. Bandunterer Raud.— Gestürzt durch Alexander im J. 336 v. Cli. Taf.
I.— Die Parther vertilgen denNamen der Perser , und gründenunter Arsaces eine Monarchie, welche mehr als 4 Jahrh. dauert,eb. Jahr 25 1. — Bekämpfen die Römer; Crassns fällt unterihren Schlägen, Taf. VII. topogr. Seite.— Trajan unternimmtgegen sie einen berühmten Feldzug, ebend. rechter Seiteurand.—Die persische Monarchie von neuem durch die Sassauidcn ge-gründet , Taf. III., Col. derpolitischenEreignis.se , 3 . Jahrh. —Kriege gegeu das römische Reich; Julian der Abtrünnigekommt in einem Feldzug gegen sie um, Taf. VII. rechterSeitenraud, und auf der topogr. Seite in der Nähe des Tigris. —Ncu-Persien bringt uns die Pfirsche 11. Abrikose, Taf.XXIX.und XXXI. topogr. Seite. — Geschichte summarisch seit sei-nem Anfänge bis auf unsere Zeit, Taf. XXXI. linker Seiten-rand 4. Tit.— Gegenwärtiger Zustand , Ausbreitung, Bevölke-rung, Schriftsteller, ebend. unterer Raud bes. verticale Col.
PFALZ am RHEIN. S. Baiern.
PHILOSOPHEN. Ihre chronol. Folge, Schulen, allmahligeKette, Taf. I. bes. Col. und Taf. VI. rechter Seitenraud letz-ter Tit. ('S. Philosophie,J
PHILOSOPHIE. Liebe u. Eifer zur Weisheit und Wissen-schaft bei den Griechen, Taf. VI. rechter Seitenrand letzterTit.— Enthält zwei vorzügliche Schulen, wovon jede in meh-rere Zweige zerfällt, ehend.— Jonische Schule , ausgezeich-net durch ihre vernünftige Natürlichkeit, enthüllt unsterblicheWahrheiten, und bringt die reinste Sittlichkeit hervor. —Thaies, der Gründer. — Sokrates , Plato , Aristoteles, die be-rühmtesten Schüler, ebend.— Die stoische Lehre, die edelste,welche die Menschen befolgen können ; der wahre Stoiker istdas Bild, das sich am meisteu der Gottheit nähert.— ItalischeSchule, ausgezeichnet durch den Glanz ihrer Phantasie, eb.—Hat das System der Harmonie, die Seelenwanderuug, und dieSpitzfindigkeiten der Metaphysik hervorgebracht, ebend. —Pythagoras, dei'Grüuder. — Heraklitus, Demokritus , Pyrrhon,Epikurus, Häupter von 4 Seoten, die mehr durch die Sonder-barkeit ihrer Grundsätze, als durch ihre Richtigkeit und ihrenNutzen beruhmt sind, ebend. — Die Philosophie, nicht ein-heimisch in Griechenland, kommt dahin von den Ufern desNils und aus dem tiefsten Indien, ehend. — Sie wird da-selbst eine öffentliche Beschäftigung, Quelle der bewunderns-würdigsten Tugenden und Ungeheuern Verwirrungen, ebend.
PLANTAGENET, Haus Anjou oder. Vierte englischeDynastie ; folgt durch Erbschaft der normandischen, regiert33 i Jahre; liefert 14 Regenten; ihre chronol. Folge Taf. IV.bes. Col. von England ; historische Auflösung. glänzende Er-folge, tragisches Ende, Taf. XIII. linker Seitenrand 3 . Tit.—Geneal. Einzelheiten, Verbindungen, Zweige, u. s. w. ebend.
2. color. Raum. — Auffallender Gegensatz seines ."nssem Glücksund seiner häuslichen Unfälle. -- Heinrich 11 . wird als Vasalliu Frankreich eben so mächtig als sein Regent, 4 - Grad.—Richard Löwenherz , Held des 3 . Krenzzuges. — Johann ohneLandy Usurpator und Mörder. — Das Hans Braunschweig hatschon Gelegenheit, in England zu regieren. —■ Ludwig 1111 .,Vater Ludwig des Heiligen, von den englischen Baronen aufden Throu berufen , 5 . Grad. — Der berühmte Graf von Lei-cester; Kammer der Gemeinen, 6. Grad. — Die Bretagnekommt an das Haus Frankreich; Eroberung des Landes vonWales, Schotlaud viermal überfallen; eiu Plantagenet Königder Römer , ein anderer Köuig von Sicilien, 6.11. 7. Grad.—Trauriges Schicksal Eduard des II., 8. Grad. — Seine 2 berühmtenGünstlinge die Ursache seines Untergangs; erste blutige Execu-tionen, so gewöhnlich seit dem königlichen Hause, ebend.—Gute Regierung Eduard des ITI., Siegers bei Crecy, Poitiers;hat die Könige von Schotland und Frankreich ganz in seinerGewalt, 9. Grad. — Von ihm gehen 5 Zweige aus; 1. derschwarze Prinz, einer von den grössten Helden Englands;2. Clareuce, von dem die Quelle des schrecklichen Kriegesder beiden Rosen ausgeht; 3 . Lancaster, Vater der rothenRose; 4 - York, Vater der weissen Rose; 5 . Gloccster,10. Grad.— Meuchelmord Richard des II., Haupt des ersfeuZweiges ; Usurpation des dritten, welcher den Krieg der beidenRosen vorbereitet, in dem er die Erbin des 2. von der Seiteliess, welche die Rechte davon in den 4 * und ir. Gradebringt. — Glänzende Regierung Heinrich V., der auf demThrone von Frankreich sitzt; sein früher Tod; Kindheit sei-nes Sohnes, der ihm mit 9 Monaten folgt, überschwemmtEngland mit einer Fluth von Unglück; der Herzog von Yorkerneuert die Rechte seiner Mutter, und fängt den Bürgerkriegan; eiu Morden von 3 o Jahren, 12. i 3 . und 14. Grad. —r-Erzählung dieses Krieges, Taf. XIV. liuker Seitenrand 4 * Tit. —Richard III ., falsch beurtheilt in der Geschichte, r 3 . Grad. —Merkwürdige Abhandlung; neuer Beweis, der sein Andenkenrächt, ebend. unmittelbar über seiner geneal. Stellung.— Er-lischt auf dem Schlachtfelde ebend.
PLAN, politischer, Heinrich des IV. Christlicher Staat, ge-bildet aus 6 erblichen Monarchien, 5 Waldreichen, und 4 Re-publiken ; seine 3 grossenPlane, Taf. XXIII. linker Seiteurandletzter Tit.
POLEN. Vaterland der alten Sarmaten; wird ein Königreichge*gen das Jahr 1000; ist lauge Zeit ein Waldreich : verschwindetaus der politischen Welt im Jahr 1796, Taf. XIX. rechte topo-graphische Seite. — Chronol. Folge seiner Regenten, Taf. VI.bes. Col.; man sicht daselbst die zahlreichen Veränderungenvon Dynastien, welche dieses Königreich erleidet, und beidiesen Dynastien muss mau ihre geneal. Einzelheiten und dieGeschichte des Landes suchen.
PORTUGAL, Königreich. Auf Kosten der Mauren gegrün-det, Taf. II. — Chronol. Folge seiner Könige, Taf. IV. bes.Col. — Dynastie der gesetzlichen Abkömmlinge des HugoCapet; Geschichte, nicht color. Raum innen rechts. —Geneal.Einzelheiten, Heirathen, Zweige etc., color. liuker Raum. —Heinrich, der jüngste Herzog von Bomgogne, 5 . SprösslingHugo Capets , grüudet in Spanien auf Kosten der Mauren, dieer in 19 Schlachten besiegt, die Grafschaft Portugal; seiu Sohnwird von seinen Soldaten zum König erwählt auf dem Schlacht-felde von Urik; Usurpation Adolphs III., 9. Grad. — Sein äl-tester Solm folgt ihm nicht; Catharina von Medici, welcheihn in der 11. Generation vorstellt, macht 3 oo Jahre späterauf Portugal uuter diesem Rechtstitel Anspruch. Dionysius ,der Vater des Vaterlandes ; Alphons IV. bereitet die Grausam-keiten seines Sohnes vor, indem er den Mord der Ines vouCastro, seiner geliebten Mätresse, zulässt. Peter, König, nimmtdafür eine schreckliche Rache, lässt sie ausgraben und als Kö-nigin anerkennen, 9. 10. 11. und 12. Grad. — Eiuspruch derRegenten vou Portugal und Castilieu auf ihre beiderseitigenThrone, i 3 . und 14. Grad. — Verschiedene Familien Portugals,die von der königlichen Familie ausgehen. — Dynastie Avis,Bastard der vorhergehenden ; Geschichte, 2. nicht color. Raumunten links, 1. Tit.— Geneal. Einzelheiten, color. mittlererRaum. — Johann I. setzt sich auf dem Throne durch den Sieghei Aljnbarotta fest; Eduard, sein ältester Solm, verschalltdurch einen schnellen Tod seinem jiiugsten Bruder eine rühm-liche Regierung und einen tragischen Tod ; Fürst Heinrich ,auf immer merkwürdig in der Schiffahrt, 14. Grad.— Roman-haftes Lehen Alphons V.; seltene Tugenden seines Sohnes , derihm mit Dank die Krone zurückgibt, die er mit Vergnügen ge-nommen hatte; Eiuanuel der Grosse, Zeit der Macht und desRuhms von Portugal, i 5 . und 16. Grad.— Unglück des DouSebastian , der in Afrika in einer Schlacht umkommt, wo dreiRegenten das Leben verlieren ; er bringt seiu Land iu grossesUnglück; Zeit des Camoens; die Kroue wird erneuert durcheinen alten Cardinal , der nur den Thron zu besteigen scheint,um über den Streit seiner Beute gesetzt zu seyn, 18. und 19.Grad. — Zahlreiche Prätendenten der Krone, ihre Rechte uudihr Rang , nicht color. Raum innen liuks 2. Tit. — SpanischeDynastie erhält Portugal durch Gewalt; verliert es iu der 3 .Generation durch einen Volksaufstaud, 18. 19. u.20. Grad. —Kurze Erzählung dieser Empörung , nicht color. Raum innenlinks letzter Titel. — Dvnastic Braganza , Bastard der DynastieAvis, ebenso der gesetzlichen Sprösslinge Hugo Capets; Ge-schichte , nicht color. inuerer Raum. — Geneal. Einzelheiten,Heirathen, Zweige u. s. w., color. hes. Raum. — Herzoge vonBraganza vor ihrer Thronbesteigung, 14. Grad uud folgen-de. — Johann IV., genanut der Glückliche, wird Königdurch das Unglück der Portugiesen , die Talente seiner Frau ,und die Blindheit der Spanier, 21. Grad. — Sein ältester Solmverliert Thron und Frau, die an seinen jüngsten Bruder kom-men, der ebenso vorsichtig ist, als sein Bruder unklug; Jo-seph , Zeuge des Erdbebens von Lissabon, hat Poiuhal zum Mi-nister, 24. Grad. — Die Königin Maria und ihr Sohn Regnatgehen nach Brasilien 1807, 25 . und 26. Grad. — Minderjähr.Regentschaften; Ritterorden; untere Seite des letzten color.Raums. — Topographie, Taf. XVIII. — Provinzen, Flüsse etc.,linke geographische Seite ; politische Bildung der portugiesi-schen Monarchie , rechte geographische Seite. — Jede Proviuzzeigt die Epoche, die Geschichte und die Zahlorduung ihrerVereinigung; berühmte Schlachten seit dem 11. Jahrhundert;Geschichte und chronol. Resultate, Taf. XVIII. uuteres hori-zont. Band ; durch einen Säbel auf der topographischen Seiteangezeigt. — Colouien, ebend. unterer Rand; im EinzelnenTaf. XXXI. XXXII. und XXXIII., au ihrer geographischenStelle und Taf. XXXIV. unten.
PREUSSEN, königliches Haus. Hohenzollern ist der ersteName , Geschichte, Taf. XXIII. linker Seitenraud. — Geneal.Einzelheiten, Ehen, Zweige, ebend. color. Raum. — Hat 3Grade der Erhebung : Burggrafen, Churfürsten und Könige,in dem color. Raum durch 3 weisse horizontale Bänder ang;;-zeigt. — Burggrafen; Friedrich III., Neffe Rudolphs vouHabsburg, erhielt von seinem Oheim die erbliche Burggraf-schaft Nürnberg , 4 - Grad. — Historische Notiz der Burggruf-scliaft Nürnberg, nicht color. Raum inuen rechts, 1. Tit. —Friedrich IV. gewinnt die Schlacht bei Mühldorf und erhältvou Kaiser Ludwig dem Baier alle üstreichischen Gutsherrenzu Gefangenen; sie werden seine Vasallen , ebend. 3 . Grad. —Churfürsten ; der erste Cliurfürst von Brandenburg kauft dasChnrfürstenthuin vom Kaiser Sigismund, 8. Grad. — Histo-rische Notiz von dem Churfürstenthum und der MarkgrafschaftBrandenburg , nicht color. Ranminnen rechts 2. Tit. — Diefolgenden Churfürsten nehmen die berühmtesten Namen ausder Mythologie und Geschichte an, 9. 10. 11. und 12. Grad,und linker Seiteurand. — Zweige von Ansbach, Baireuth,Preussen uod Küsfriu, ebend. — Johann Sigmund lieirathetdie Erbiu von Preussen, Cleve und Jülich, welches der Grösseseines Hauses uud der Ruhe Deutschlands erspriesslich ist ;sein Sohn, sehr unglücklich im 3 o jährigen Krieg; sein En-kel , der grosse Churfürst genannt, wahrer Gründer der Machtseines Hauses , i 5 . 16. 18. Grad, uud linker Seitenrand ; 2.
Zweig von Baireuth und Ansbach, ebend. — Könige ; Fried-rich krönt sich als König von Preussen im Jahr 1701; gründetdie Akademie von Berlin , deren Director der berühmte Leib-nitz war, 18. Grad. — Historische Notiz über Preussen, nichtcolor. Raum innen rechts 3 . Tit.— 2. König, festaberwun-derlich , bereitet den Glanz seines Nachfolgers vor durcli denSchatz und die Armee , die er ihm hinterlässt. Friedrich derGrosse, Held Prenssens und seines Jahrhunderts. Sein Bru-der , der Prinz Heinrich , ein grosser Feldherr seiner Zeit.Zweig von Schwedt, 19. 20. Grad und linker Seitenraum
1. Tit.— 7 jähriger Krieg , Taf. XXII. 2. nicht color. Raumlinks 2. Tit. — Berühmte Schlachten Friedrichs , Taf. XXIII.nicht color. Raum innen rechts, und Taf. XXI. liuke topo-graphische Seite. — Wirklicher geneal. Zustand dieses Hauses ,
22. und 23 Grad ; beständiges Zuuelimen dieses Hauses. Seineursprüngliche Besitzung beruht auf Kauf. Von seinen 3 Gra-
den (IcrErhebui g verdankt es den ersteu der Erkenntlichkeiteines Kaisers; den zweiten der Verseil Wendung eines and« rn, denletzten dem politischen Bedürfniss eines dritten, ebend. lin-ker Seitcnraum. — Dieses H aus allein , wie Sardinien , besitztdie Herrschaft von Vater auf Sohn seit 5 oo Jahren. Chronol.Folge der Könige von Preussen, Taf. IV. lies. Col. — Ritter-orden, Taf. XXI 11 . nich color. Raum innen links. — Von denProvinzen Preussens seit Carl dem Grossen, Taf. XIX. topo-graphischer Theil. Von ihren Veränderungen nach dem Frie-den von Westphalen, Taf. XXI. topographische Seite. — Vonihrem Zustand 1812, nach den Verträgen von Pressburg undTilsit; Statistik, Ordnung ihn;- letzten Vereinigung, Taf.XXVI. topographischer Theil und Seitenräuder; allgemeineStatistik etc. ebend. Taf. IV. uud neuester ZustandTaf, XXXV. unten.
R.
REICH, ostrdmisches. Entsteht durch die Tlieilung desrömischen Reichs unter Valeutiniau und Valens, Taf. II. undIII. 4 - Jahrh. —- Seine Topographie, Taf. VII. — Chronol.Folge seiner Regenten und Regentenhäuser, Taf. III. und IV.hes. Col. —— Nimmt deuNameu des griechischen Kaiserthumsan , Taf. III. 9. Jahrh. — Eine kurze Zeit lateinisches Reich ,Taf. IV. i 3 . Jalnh. — Gestürzt durch die Türken, ebend.i 5 . Jalnh.
REICH, weströmisches. Eutsteht durch die Tlieilung desrömischen Reichs unter Valentinian und Valens , Taf. II. undIII. 4. Jahrhundert. — Seine Topographie, Taf. VII. —Seine Provinzen iu Europa; Britannien, Gallien, Germanien,Italien und Spanien ; sie werden der Grund der neuen Staa-ten heim Fall des westlichen Reichs, Taf. III. und IV. 4 * u*5 . Jahrhundert.
ROM. ROEMER. Zeitfolge der vorzüglichsten EreignisseRoms seit seiner Gründung bis zur christlichen Zeitrech-nung. — Länder, welche die röiuischcllerrschaft erfahrenhaben , Taf. I. letzte Col. mul color. Raum unten. — Taf. VII.ist der römischen Geschichte und Topographie besonders ge-widmet; Wichtigkeit der römischen Geschichte, Taf. VII 1.horizout. Raum unten.— Ungewissheit ihrer Materialien ; Ver-lust der öffentlichen Calender; ebend. — Wohlgegründete Zwei-fel gegen die ersten Jahrhunderte; die Römer waren selbstnicht einig über die Zeit ihrer Gründung, ebend.— Vor-sicht zu gebrauchen wider den Parteigeisl ihrer Geschicht-schreiber; Titus Livius ganz für Pompejus; Sallustius für(iasar etc., ehend. — Alle wünschenswerthe Lehren findensich in der römischen Geschichte, ehend. — GefährlicheKlippe, welche sie darbietet; sie lässt uns in unseni Glas-sikern das bewundern, wovon man uns vorzüglich abzie-hen sollte; daher finden wir uns im Lehen in einer Lag;*,die iinsern ersten Eindrücken ganz entgegen ist, ebend. —Hoffnung, dass man diesen Uebelstand auiheben werde,cbeud. — Interessante Vergleichung der griechischen und rö-mischen Geschichte , Taf. VI. verticaler Raum iuuen links. —•Die 3 grossen Epochen Roms ; Könige, RepuLlik und Kai-ser, Taf. VII. linker Seitenraud 3 . Tit. — Die 7 Könige undihre charakteristischen Thateu; die Republik uud ihre zweisehr verschiedenen Tlieile; durch ihre äussern Beinuhuugeuwird sie die llerrscheriu der Welt, und lallt unter ihremeiguen Gewichte durch innere Parteien, ebend. — DieKaiser füllen 5 Jahrhunderte aus, bezeichnet durch Tyran-nei, Glück, Anarchie, Thcilung und Auflösung, ebend.—Vorzügliche Würden zu Rom : Dictatoren, Consuln, Cen-soren, Aedilen, Prätoren , Tribunen, Quästoren, Proconsulu,Imperatoren, ebend. letzter Tit. — (»rosse römische Monar-chie, Taf. I. color. Theil unten und Taf II. und III. obererTheil; die verticale Höhe der Farbe zeigt die Dauer an ;die horizont. Breite, ihre Ausdehnung, Gründer, interessanteGegenstände, Fall, Nachfolge und Geschichtschreiber, Taf. I.letzte verticale Col. rechter Seitenrand , und Taf. V. letzteshorizont. Band. — Geographische Umrisse, gezeichnet aufder topographischen Seite durch ein besonderes Zeichen,ehend. und auf der topographischen Seite der Taf. VII. —Chronol. Tafel der Kriege unter den Königen, der Republikund der Kaiser. Dauer, Ereignisse , grosse Männer, W ichtig-keit, ebend. rechter Seiteurand. — Der grösste Theil der aus-gezeichneten Oerter uud Thateu sind auf der topographischenSeile gezeichnet; der berühmte Feldzug Hannibals ist durchein rothes Band angedeulet und erzählt, ehend. rechter Seiten-rand. — Tabellarische Zusammenstellung der Provinzen desrömischen Reichs, ihre Untereiutheilungen , ihre Ureimvoh-ner. Länder , welche sie erobert oder einverleibt; Barbaren ,welche sie überzogen; jetzige Bewohuer ; summarischer In-halt, Ausdehnung des Reichs, Bevölkerung, Armeen, Steu-ern, ebend. — Für die neuern Zeiten s. Italien und Päbste.
RUSSLAND. Seine Geschichte vor dem Hause Romanow,Taf. XXVII. nicht color. Raum oben in der Mitte. Rurikgründet eiuen Staat, und gibt einer Dynastie, die 75o Jahredauert, den Ursprung, ebend. nicht color. Raum.— Chronol.Folge der Regenten, Taf. IV. besondere Col. — Zutritt desHauses Romanow im Anfang des 17. Jahrhunderts; Geschichte,Taf. XXVII. nicht color. Raum oben in der Mitte. — Geneal.Einzelheiten; Feodor Romauow; seiu Sohu besteigt denThron durch Wahl; sein letzter Enkel verbrennt die Ur-kunden der Vornehmen; der zweite überlässt den Thron sei-nem Bruder, Peter dem Grossen, dem Held und wahrenGründer des russischen Reichs. Unglück des Alexis, 1. 2. 3 .
4. uud 5 . Grad. — Zahlreiche Revolutionen u. unordentlicheNachfolge, die man nur mit Hülfe einer Tafel übersehen kann.Catharina I. und Menzikof; ihre Geschichte, mittlerer Randunten 1. und 2. Tit. — Anna , Herzogin von Curland , undihr Günstling Biron, gestürzt durch Münnich, welcherElisabeth auf den Thron setzt. Unglück Iwans von Braun-seh weig , 5 . 6. nnd 7. Tit. — Dynastie Holstein , folgt durchErbschaft in der Person Peters III., 2. color. Raum unten. —Ihre geneal. Reihe, 10. Grad und oben. — Catharina II.,Zeit des Glanzes und Ruhms für Russland. Peter I. hatte seineNation in die politische Gesellschaft Europas eingeführt, Ca-tharina II. befestigte sic darin. Geneal. Zustand des HausesRussland, ebend. — Geschichte Russlands seit Peter demGrossen; fremde Kriege, militärische Ereignisse, Verträge,Ritterorden, erstes unteres horizontales Band. — Topo-graphie von Russland, Taf. XXVIII.; Statistik und Ge-schichte seiner Provinzen, ebend. linker Seitenrand. — Politi-sche Zusammensetzung seines Gebiets; erstes Gebiet; Erwer-bungen der Leiden Iwan, des Alexis Romanow, Peters desGrosseu, Catharina II. und Alexanders, geschichtlich ange-zeigt auf dem linken Scitenrand ; und topographisch gezeich-net auf der Garte durch verschiedene Farben. — Seit demBeginue der Russen hat ihre Macht bestäudig zugenommen;der übrige Theil der Erde muss vor dem Drucke zittern, wo-mit er vom Pole bedroht wird, unterer Rand 1. Tit. — Ausdeh-nung, ebend. 2. Tit. — Flüsse, Seen, Canäle ; diese vereinigendas baltische, kaspische nnd schwarze Meer in verschiedenenRichtungen, ebend. 3 . Tit.— Tataren, Kosaken. Vier vor-zügl. Rassen machen die russ. Bevölkerung aus. Berühmte Platina-,Gold-, Silber-, Kupfer- u. Eisenbergwerke, ehend. 5 . Tit.—Temperatur; die Kälte nimmt schnell zu, je mehr man nachOsten geht ; Gränze des Ackerbaues gezeichnet, ebend. topo-graphische Seite.— Linie der Vegetation , Taf. XXXI. topo-graphische Seite. — Zwei Drittel des russischen Reichs siud ohneCultur; Steppen des Nordens und Südens; das europäischeRussland vereinigt fast alle Reichthümer und Mittel Russlands;sein Handel und seine Ausfuhr, Taf. XXVIII. untererRaum. — Die Flüsse im Sommer u. die Schlitten im Wintererlauben eine nicht kostspielige Verbindung von Petersburg biszu den Gränzen Chinas. Man hat keiue fahrbare Verbindungzu Meer im Norden bis Kamtschatka finden konuen; unnützeBemühungen der russischen Seefahrer. Cook und Billing ; In-seln Liäkow , entdeckt im Jahre 1770, und eine Menge vonwissetiswerthen Bemerkungen , auf der topographischen SeiteTaf. XXVIII. und XXXI. — Sibirien, ehend. unterer Raumhes. Col., Taf. XXXI. — Allgemeine Statistik , Taf. XI. n.XXVIII. untere Seite.
s.
SACHSEN , altes Haus. Beinächtigte sich eines der grossenHerzogthümer Deutschlands hei Vertheilung des Reichs nachCarl dem Grossen. Ausdehnung dieses Herzogtums, geogra-phischer Theil Taf. XIX. — Geschichte, am Rand untenehend. — Die Kaiserwürde diesem Hause angelmten zur Ver-tilgung der Carolinger. Sein alter Fürst schlägt sie ans, Taf.XIX. linker Seiteurand I. Tit. — Ein zweites Anerbieten wirdangenommen , ehend. — Liefert fünfzehn deutsche Kaiser. Ihre