linkerSeitenrnnd 3.Tit. — Conrrwl 1.erwirbt die beiden Burgund;Heinrich IY. fangt den Priesterstreit gegen Hildebrand , PabstGregor VII., an ; die Gräfin Mathilde ist sehr thätig dabei; Un-glück , Hann, Demüthignng und F.utblössung Heinrichs IV., demzuletzt der Stand eines Stiftsherrn lind seihst der eines Vorsän-gers in der Kirche verweigert wurde. Unter diesem Geschlechterhoben sich die Päbste, die Fürsten wurden unabhängig, dieLehen in Dienstleistungen umgewandelt, Taf. XIX. untererRand fränkische Periode.
FRANKEN. Eines von den nordischen Völkern, welche dasrömische Reich einnehmen ; sie setzen sich in Gallien fest undgeben ihm den Namen Frankreich, Taf. VIII. unterer Rand.Ihr Zog auf dem topographischen Theil im color. Band. S.Frankreich.
FRANKREICH, unter den Römern Gallien. Die Frankendringen ein , geben ihm den Namen , gründen hier eine Monar-chie, die 1400 Jahre dauert, Taf. IL im Jahr 420. — Chronol.Skizze seiner Geschichte, ebend. Les. Col. linker Seitenraudletzter Titel.— Zählt 69 Könige in 3 Dynastien; ihre chronol.Folge, Taf. III. u. IV. bes. Col.
Dynastie der Merovinger, dauert 332 Jahre und hat 22Könige, historische Notiz, Taf. IX. linkerSeitenrand 2.Tit.—Geneal. u. chronol. Skizze, Taf. III. bes. Col. 5. Jahrh. u. s. w.Pharamnnd , Stifter; Merväus gibt ihr den Namen; Chlodwigihr Held; er dringt in Deutschland ein ; seine Kinder theilendie Erbschaft; erstes Beispiel des salischen Gesetzes; Chlotarvereinigt das Reich wieder ganz; theilt es von neuem mit sei-nen Kindern, Fredegunde u. Rrnnehilde, Königinen, bekanntdurch ihre Ranke, 6. Jahrh.— Theilung inAustrasien u. Neu-strien; die Könige kommen in Verachtung; die Major Domuserheben sich auf deren Kosten und stürzen rie , 6. u. 7. Jahrh.Mehrere französische Familien stammen unmittelbar von Chlod-wig ah, durch Charibert, Chlotar des II. Sohn, 7. Jahrh.
Dynastie der Caromnger, dauert 2 3h Jahre, hat 11 Kö-nige. Histor. Notiz, Taf. IX. linker Seitenraum letzter Tit.—Chronol. und geneal. Skizze, Taf. III. bes. Col. 8. Jahrh. —Pipin der Kleine, Gründer, Carl der Grosse Held derselben;er unterwirft Deutschland und Italien; stellt das abendländischeReich wieder her; seine Enkel theilen das Reich ; Nebentheilun-gen, Verwirrungen, Verfall während 2 bis 3 Generationen. Carlder Dicke vereinigt das Reich Carl des Grossen wieder; er kanndie Last nicht tragen; das Reich löset sich auf, Frankreich bleibtein besonderes Königreich, 9. Jahrh. — Die Normannen, dieMenge der Lehen , die Unfähigkeit der Prinzen , führen denVerfall des Hauses herbei, ebend.
Dynastie der Ca?f.t, dauert 800 Jahre und hat 35 Königein 3 verscliiednen Linien; eigentliche Capet, Valois u. Bour-bons, 3 Tafeln sind ihnen besonders gewidmet. Die Taf. IX.enthält die Chronologie u. Genealogie nur der Könige u. dieser3 Linien. Bei jedem von ihnen steht neben an die Uebersichtder vorzüglichsten Begebenheiten, seiner Regierung und derZweige, die von ihnen ausgegangen sind. Die Taf. X. und XI.geben, so weit es der Raum erlaubt, die Entwickelung dieserköniglichen Linien und ihrer Zweige. Die Linie der eigentlichenCapet, Taf. IX., color. Raum links; 17 Könige und 9 Zweige.Gibt das erste Beispiel des salischen Gesetzes in der 3. Dynastie,in der 16. Generation, unter welcher sich eine geneal. Liniefortzieht, welche den seltsamen Umstand zeigt, dass Ludw. XVI.,der das salische Gesetz sechsmal sehr trefflich anwandte, gleichgut regiert hätte, auch wenn es kein salisches Gesetz gege-ben. In dieser Periode liegt der Keim der alten französischenEinrichtungen und bestimmenden Gesetze; nicht color. Raumrechts für die eigeiitl.Capet, unter dem Titel Bemerkungen. —Die Thronbesteigung Hugo Capets ist der letzte Punkt des anar-chischen Systems ; und der erste Schritt zur wirklichen Monar-chie , ebend. — Beharrlichkeit derCapet, um zur Wiedererstat-tung des königlichen Gebiets zu gelangen , ebend.— Ludwig derDicke legt den ersten Grund dazu; Philipp Gustav breitet ihnaus durch seine Siege; Ludwig der Heilige befestigt ihn durchseine Weisheit; Philipp der Schöne legt die letzte Hand an mitseiner schlauen Politik, ebend. — Bündnisse, Todesfälle u. s. w.Taf. X. color. Raum links. — Neue Zweige , die von ihnen aus-gegangen, ebend. — 1. Altburgund, Taf.XI., bes. color. Raumrechts.— Gibt Portugal Könige; Dauphins von Vienne; bringt dieErbschaft von Bourbon auf die königl. Linie Bourbon; geht inValois über, ebend. — 2. Vermandois , Taf. X. Seine Ei hi 11 hei-rathet Philipp, Graf von Flandern - Lothringen , Taf. XXII. 4.Generation. — 3.Dreux, Taf. XI. bes. col. Raum ; gibt derBretagne, die er durch Hcirath erwirbt, Herzoge, 3.Genera-tion. Theilt sich in Nebenzweige; die von Penthievre undMontfort streiten um das Hcrzogthum u. bringen zugleich 2 be-rühmte Heldinen hervor, 7.11. 8. Generation. Arthus, Graf vonRichemont, Connetable von Frankreich , trägt zu seiuer Rettunghei unter Carl VII., 9. Generation. Franz II. verstauet dem Her-zog v. Orleans einen Zufluchtsort, dem nachherigen Lndw.XIL;seine Tochter Anna bringt Bretagne an 2 Könige, u. führt dessenVereinigung mit der Krone herbei. — 4-Courtenay, Taf. XL,nicht color. Raum rechts. Theilt sich in viele Zweige, gibt Kon-stanlinopel Kaiser u.geräth endlich iu Vergessenheit, lange ge-nug, dass die Könige ihuen die Anerkennung als Prinzen von Ge-blüt verweigern können. — 5. Artois, Taf. X., color. Raumrechts. — Der grösste Theil der Prinzen stirbt unglücklich;Robert III. hat einen Process, der für die Nachfolge in Artoismerkwürdig ist und für Frankreich wichtig wird durch RobertsFlucht zu Eduard III., eliend. — 6. Bourbon, wird königlich, wei-ter unten dargestellt.— 7. Alt-Anjon, Taf. XI., bes. color. Raum.Histor. Abriss, gleich darunter. Gibt Neapel, Ungarn u. PolenKönige, theilt sich in mehrere Zweige, die sich mit 2 Königineuendigen, die beide Johanna heissen u. gleich bekannt sind durchVerbrechen u. Unglück , 5. u. (». Generat. — 8. Evreux, Taf. X.,bes. color. Rand ; gibt Navarra mehrere Könige ; einer derselben,Carl der Schlechte, ist durch seine Bosheit die Geissei Frank-reichs, seiner Nachbarn und seiner Familie, 3. Generation.—9. Valois , welches folgt. Valois, Taf. IX., color. Raum in derMitte , gibt 13 Könige und 7 Zweige; zeigt die lebendigste undbewegteste Scene der französ. Geschichte, linker nicht color.-Raum von Valois unter dem Titel Bemerkungen. Zwei Königefallen in die Hände ihrer Feinde; zweimal ist der Thron deinSturze nahe; 2 bekannte Aufstände Lringen den Staat inGefahr, ebend.; 3 grosse auswärtige Kriege füllen den Zeitraum,ebend. Elan bemerkt dabei die schrecklichsten Niederlagen derFranzosen und ihre glänzenden Siege. Die wichtigsten Ent-deckungen: das Geschütz , die Buchdruckerei, der Coinpass ,Amerika und der Seeweg nach Indien,, ebend. Einzelnes vonValois, Bündnisse , Sterbfälle etc., Taf. X. color. Raum in derMitte. 7 Zweige, die von Valois ausgegangen sind , ebend.—r. Alencon, gibt eine Reihe unglücklicher und schlechter Für-sten; sie kommen auf dem Schl.ichtfelde um oder im Gefäng-nisse , oder werden zum Tode vernrtheilt wegen aufrührischenRänken, ebend. — 2. das zweite Burgund, sehr traurig für Frank-reich ; durch den Eintritt seiner Erbin in das Haus Oestreich ent-steht der lange Kampf dieses Hauses gegen Frankreich, ebend.—3. Bern, hat nur 2 Generationen, ehend. — 4* das zweiteAnjou, erbt durch Heirath von dem ersten Anjou, u. herrschtin Neapel, das es aber bald wieder verliert; erwirbt durch Hei-rath Lothringen, ohne den Genuss davon, ebend. — 5. Lon-gueville, Bastardlinic, fängt mit dem bekannten Dnnois an,gestiftet iin Hause Luynes, ebend. ausser dem color. Raum.—
6. Angouleme, wird königlich mit Franz I.; erlischt in der 3.Generation mit Heinrich III.; wird in unrechtmässiger Nach-kommenschaft von dem Grafen von Auvergne fortgesetzt, demHalbbruder der Henriette von Kntragues; seine Frau stirbt 14Jahre nach Carl IX., seinem Stiefvater, ehend. color. Raum.—
7. Alt-Orleans, wird königlich mit Ludwig XII., ehend. Bour-bon, Taf. IX. color. Raum rechts, gibt Frankreich zwei seinergrössten Könige, Heinrich IV. und Ludwig XIV.; schrecklicheKatastrophe, welche cs von dein Gipfel der Grösse und desGlücks in den Abgrund stürzt, ebend. unter dem Titel Bemer-kungen .— Einzelnes der Bourbons, Verbindungen, Todesfälleetc., Taf. XI., unterer color. Raum. — Rechtmässige oder natür-liche Zweige, die von ihnen ausgegangen sind; Beaujou, gibteinen Regenten, während der Minderjährigkeit Carls VIII. —Alt-Montpensier, berühmt durch den Connetable Bourbon; —La Marche; Preaux; Careney, dessen Erbin in die Familie vonVauguyon eintritt; — La Roche-sur-Yon , wird das zweiteMontpensier, welches mit der Mademoiselle endigt, die durchihr Schicksal, ihre Denkwürdigkeiten und ihr Leben berühmtist; — Condc, so fruchtbar an Helden; Soissons, Conti; —das 2. u. 3. Orleans; — Yendome, Maine und Toulouse,recht-mässige Zweige; Spanien, Neapel, Parma noch auf Taf. XVII.unterer color. Raum. — Vorzügliche ausländische und bürger-liche Kriege, Taf. IX. oberer Text rechts. Ihre Ursachen, Er-eignisse, Folgen, grosse Personen etc., Taf. X. oberer Text.Schlachten und Friedenschlusse, chronologisch, ihr Erfolg etc.Taf. XII. unterer Text. — Die 7 Beispiele des salischen Gesetzes,Taf. IX. oberer Text. — Regentschaften, ehend. — Die 6 altenYolkspairie-n u.ihre Bestimmung,ehend.— Die 33 unter 15Regen-ten gehaltenen Reichstage, ebend. — Ritterorden, Taf. XII. —
Die Parlamente u. ihre Errichtung, ebend. rechter Seiten: and.—'Nene Pairicn , ihre Wahl, Titularien etc., ebend. — HistorischeEinzelheiten von den Häusern Luxenburg, Rohan und Mont-inorencv, die mit der französischen Geschichte besonders ver-bunden sind , Taf. X. nicht color. Theil unten rechts. — Topo-graphie von Frankreich; Taf. XJI. ist ihr besonders gewidmet.Die Carte links gibt die alte Provinzeintheilung; der Seitenranddie jetzigen Departements, ihre Grösse , Bevölkerung etc. Deruntere Rand zeigt die Kanäle, Gebirge, Flüsse und Ströme.—Die Carte rechts enthält die politische Zusammenstellung desReichs, einehesondere Farbe zeigt den ersten Keim, andereFarben die stufenweisen Vergrosserungen, die von andern Pro-vinzen unterschieden, dass sie durch Eroberung, Heirath,Ueberlassung oder Erbschaft hinzukamen. Colonien, Taf. XXXI.XXXII. u. XXXIII. Geschichtschreiber, Taf. XI. untererText. — Umgestaltung nach dem Völkerkriege und jetziger Zu-stand, Taf. XXXIV.
G.
GALLIEN, GALLIER. Chronol. Folge der Begebenheitendieses Volkes, Taf. I. bes. Col. zu der von Rom. — Gallien, einerömische Provinz , Unterabtheilungen , vorzügliche Städte, Taf.VII. liorizont. bes. Streif unten und Taf. VIII. Col. ebend.—Verschiedenheit der Meinungen über das Alterthuui der Gallierund ihren Ursprung. —(»rosse u. glückliche Politik Cäsars ; seineFeldzüge iu Gallien, ebend. — Charakter der Gallier, inan findetin ihnen die heutigen Franzosen abgespiegelt mit denselben Fä-higkeiten und Fehlern, ebend.
GENUA. Historische Notiz , Taf. XV. rechter Seitenrand2. Tit.; mit Frankreich vereinigt i8o5 , Taf. XII. und XVI.Jetziger Zustand, Taf. XXXIV. unten.
GEOGRAPHEN. Chronol. Folge der vorzüglichsten altenGeographen, Taf. I. bes. Col. — Geographen des Mittelalters u.der neuern Zeit, Taf. III. und IV. Col. von berühmten Männernund Gelehrten. S. Geographie.
GEOGRAPHIE. Ist untrennbar von der Geschichte. AlteGeographie, Taf. V. Zeit des Homer, die Erde eine Scheibe;Zeit des Herodot, die Erde eine weite Ebene; Zeit des Alexan-ders und Aristoteles, die Erde eine Kugel; Eratosthenes misstu. zeichnet sie, Taf. V. unterer liorizont. Raum 1. Tit. — DieAlten haben uns zwei Saiumlangen geographischer Werke hin-terlassen. Von 2 verschiedenen Epochen ihre Kenntnisse, diedes Strabo ungefähr gleich mit der des Eratosthenes, und diedes Ptolemäus wenig verschieden von der des Marinus vonTyrus, ebend. u. unter dem Tit. der topograph. Abtheilnng. —Umriss und wahre Gestalt der den Alten unbekannten Welt,durch eine color. Linie angezeigt, Taf. XXIX. — Die Geographieverliert sich , wie die andern "Wissenschaften in den nächstenJahrhunderten nach Christus. Iin 6. Jahrh. war die Erde, nachCosmä System, nichts als ein grosses Viereck, mit Hö-llen umgeben, auf welchen das Himmelsgewölbe ruhte,Taf. VII.linkerSeitenrand 2.Tit.— Die peutingerisclie Tafel;ihre seltsame Gestalt; sie war ein Plan und Wegweiser für dieGenerale. Maurische Geographie, Taf. XXXII.— Mangelhaftig-keit der Carlen des Bianchi; Unvollkommenheit des Globus vonBehaim, dem Zeitgenossen desColumbus, Taf XXXIII. linkerSeitenr. 1. Tit. — Verbesserung derSehiffäbrt durch Prinz Hein-rich von Portugal, eine Quelle vieler Entdeckungen und derWiederbelebungderGeographie, Taf. XXIX. 2. untere Col.—Die Geographie beschränkt sich jetzo nicht auf eine blosse No-menclatur, sondern umfasst wissenschaftliche Zweige, ehend.1. untere Col. — Ist eine unserer bestimmtesten und vollkom-mensten Wissenschaften, Taf. V« 1. horizont. unterer Raum.S. Weltcarte.
GEPIDEN, Taf. VIII. letzte untere Col. S. Barbaren.
GERMANIEN. Die Römer drängen mit dem Anfänge derchristlichen Zeitrechnung seine Einwohner während 25o Jahrengen Norden; diese wirken auf ihrem Wege während 25o an-dern Jahren zurück, und zerstören das römische Reich, Taf. III.Col. von Germanien 4-Jahrh. — Bleibt lange Zeit Durchzugbarbarischer Einlälle, ebend.—• Cloris und seine Sühne suchendaseihst eine Vormauer gegen neue Ankömmlinge zu gründen,ebend. — Wird erobert von Carl dem Crossen, u. in sein Reicheingereiht., ebend. 8. Jahrh. — Trennt sich davon, u. wird einWahlreich unter dem Namen des deutschen Reichs. fS. Deutsch-land.
GESCHICHTE, die nützlichste Wissenschaft; allgemeinesBuch, wo jeder die Lehre finden kann, die ihm passt, Taf. I.linkerSeitenrand i.Tit.—Wichtigkeit, Schwierigkeit des Stu-diums; grosser Nutzen geschichtlicher Tafeln; bringen ahslracteIdeen auf einfache Anschauungen zurück; für die Geschichte,was ein Skelet für die Anatomie; nütliigen nicht, eine beson-dere Methode zu verlassen, helfen jeder, ebend. — Wenn manGeschichte schreibt, muss inan alles sagen ; wenn man sie blosstudieren will, muss man viel übergehen können, ehend. rechterSeitenrand letzter Tit.— Nach der Geschichte des Volkes Got-tes, der Grundlage unsrer Religion, beschränkt sich die Ge-schichte der alten Zeiten fast blos auf die der Griechen , welchesich in geistiger Hinsicht auszeichnet, und auf die der Römer,die sich vorzüglich in der Stärke zeigt; man muss diese studie-ren, u. sicli begnügen, die andere zu lesen, ebend. — Die Ge-schichte theilt sich im allgemeinen in alte und neue. Die Er-scheinung Jesu trennt diese zwei grossen Zeiträume.
GESCHICHTE, allgemeine alte. Taf. I. ist ihr besonders ge-widmet. Erklärung u. Nutzen, linkerSeitenrand 2.Tit. — Theiltsich in heilige und profane Geschichte. Jene beruht auf deiuAnsehen der heil. Bücher, 1. color. linker Raum.— GlänzendeZeichen der göttlichen Seudung Musis ; Natur und Menschensind iu vollkommener Harmonie mit dem, wasersagt, ebend.—Altes Testament; die 45 Bücher, die es bilden. Neues Testa-ment; die 27 Bücher, die es bilden; Vulgata; die 4 berühmtenPolyglotten; Zeitfolge der berühmtesten Ereignisse der heiligenGeschichte von der Sündfiuth bis auf Christus, ebend.— Noa u.seine Kinder; Patriarchen; Richter; Könige; Trennung; Pro-pheten; Gefangenschaft, die70 Wocheu Daniels; Uenersetzungder 70 Dolmetscher; Makkabäer; Jesus Christus, ebend. — Tal-mud, Buch der jüdischen Gelehrsamkeit; Misclma ist der Textund Gemara die Erklärung, ebend.— Profan-Geschichte, Zeit-raum von 23 Jahrhunderten, von der Sundflutb bis Christus,in einer Uebersicht im Innern der Tafel, und am linken Seiteu-rande 2. Tit. und die folgenden. — Drei grosse Epochen aufder Tafel durch grosse schwarze horizontale Linien angezeigt, u.am linken Seitenrand entwickelt; ungewisse Zeiten, 5 Jahrh.;heroische oder fabelhafte Zeiten, 10 Jahrh.; historische Zeiten,8 Jahrh. Ende i.Tit. — VerticaleColumuen sind jedem Volke ge-widmet, und die darauf sich beziehenden Begebenheiten auf einernämlichen horizontalen Linienreihe angegeben ; jede Columnefür sich iu verticaler Reihe gibt die ununterbrochene Geschichteeines Volks, seinen Ursprung, Revolutionen, Ende; in horiz.Reihe und mit Bezug auf andere Colmnnen stellt die gleichzei-
ige Geschichte aller Völker dar; Colmnnen der Aegypler; As.syrier, abgetheilt in Meder, Babylonier u. Niniviten; Griechen-land , zu dessen Seite man tabellarisch die chronol. Folge derDichter, Reduer, Philosophen , Geschichtschreiber, Geographenetc. gesetzt bat; der Macedonier; Carthagos; Galliensu. Roms.('S. jedes dieser Worte .)— Andere Eintheilung, um die alte Ge-schichte mit Hülfe der Tafel zu studieren; die grossen Reiche desAlterthums, Assyrier, Perser, Macedonier, Römer, imlnnernder Tafel durch vier Räume von verschiedener Farbe angege-ben. (S. jedes dieser Worte.) Die Höhe der Farbe lässt dieDauer des Reichs scheu; die Breite , im Innern der Tafel ange-geben , zeigt dessen Ausdehnung an. — Gründung, interessanteGegenstände, Fall, Nachfolge, Geschichtschreiber dieservier Monarchien , auf der Tafel angegeben, sind tabel-larisch in den vier verticalen Coluinnen erzählt, Taf. I.rechter Seitenrand und in 4 horizontalen Bändern Taf. V. inne-rer Rand. — Die 4 grossen Monarchien historisch auseinandergesetztu. erzählt, Taf. I., geographisch Taf. V., wo man ihrenungefähren Umriss auf dem topographischen Theile gezeichnetsieht.
GESCHICHTE, allgemeine neue. Umfasst 18 Jahrh., seitChristus bis auf unsere Tage, drei Tafeln sind ihr besonders ge-widmet; die Taf. II., welche ganz das Gertist der 18 Jahr-hunderte darstellt; die Taf. III., welche die Entwickelung der10 ersten Jahrhunderten gibt ; die Taf. IV., welche die der 8letzten darstellt. — Taf. II. ist der wahre Schlüssel und dieeigentliche Grundlage der neuen Geschichte. Ihr Studium istsehr zu empfehlen, weil sie den Ursprung jedes Staates u. seineVerhältnisse zu andern zeigt; sie stellt 9 Einteilungen oder ho-rizontale Bänder dar, jedes von zwei Jahrhuudertcn; u.Colmn-
nen , die jedem Volke gewidmet sind. Wenn man jede dieserCol. in die verticale Reihe herablässt, hat man die besondereund ununterbrochene Geschichte dieser Völker; wenn man sicin ihrer horizontaler Linie betrachtet, hat man ihre gleichzeitigenVerhältnisse. Die Veränderung der Farben in den verticalenCol. bezeichnen die grossen Revolutionen unter den Völkern,denen sie gewidmet sind, Taf. II. linker Seitenrand i.Tit.—Kennzeichen der 18 Jahrhunderte der neuen Geschichte; daserste wilde Tyrannei; das 2. Glück ohne Beispiel etc.; das 6.politische Verwirrung etc.; das 14. immer merkwürdige Erfin-dungen etc., 2. verticale linke Col. — Zu Anfang christlicherZeitrechnung bedeckte das römische Reich die civilisirte Erde,linker Seitenrand 2. Tit., oberer color. Theil 1. 2. u. 3. Jahrh.—Seine feierliche Theilung in östliches und westliches Reich unterValens und Valentian, ebend. 4* Jahrh. und linker Seitenrand3. u. 4 Tit. (S. östliches u. westliches Reich.) — Fünf Provinzendes westlichen Reichs , die Wiege von noch bestehenden Mäch-ten , unter Valentinian durch eben so viel verticale Columnenangezeigt. Die letzten horizontalen Linien jeder Columne ent-halten die Hinweisungen auf die Tafeln , welche der Geschichteder Länder besonders gewidmet sind. Die Taf. III. und IV. sinddie Entwickelung der Taf. II. u. der verschiedenen Columnen.—Chronol. Folge der röm. Kaiser; charakteristische Züge; zuihrer Rechten in den verticalen Columnen und horizontalen Li-nien die vorzüglichsten Begebenheiten, Ereignissein der Kirche,allgemeine Concilien etc.; berühmte Männer, Weise, Zustandder Wissenschaften und schönen Künste.
GESCHICHTSCHREIBER. Moses, Taf. I. color. Col. derheil. Geschichte; Sanchuniaton, Geschichtschreiber der Phöni-zier, der älteste nach Moses, ehend. color. Raum der Assyrier. —Chronol. Folge der griechischen und römischen Geschichtschrei-ber, ebend.; 7. Jahrh. vor Christus : Herodot, Thucydides,
Xenophon, 5. Jahrh.; Fabius Pictor, erster Geschichtschreiberder Römerin Prosa, 3. Jahrh. Sallustius, Titus Livius, be-rühmt unter den Römern, erstes Jahrh. vor Christus ; Chronol.Folge der griechischen und römischen Geschichtschreiber seitChristus bis zum Fall der Wissenschaften, Taf. II. bes. Col.Geschichtschreiber des Mittelalters und der neuern Zeilen,Taf. III. und IV. Col. der grossen Männer , Weisen etc. Taf.V. VII. XIII. XV.
GONZAGA, Herzoge von Mantua; geneal. Skizze, Taf.XXIII. rechter Seitenrand, und Taf. XI. nicht color. Raumunten.
GOTHEN. Geschichte, Taf. VIII., unterer Text.
GRIECHEN, GRIECHENLAND. Neue Ansicht von Petit-Radel über die ersten Zeiten, gegründet auf die cyklopischeBauart, Taf. I., Theil von Griechenland, und Taf. VI. untererRaum. — Chronol. Folge der wichtigsten Ereignisse der griechi-schen Geschichte, seit ihrem Ursprünge bis auf ihr Verschwin-den, Taf. I. bes. Col. — Ihre 4 Alter, Kindheit, Jünglings-,Mannes - u. Greisenalter, ebend. — Chronol. Folge ihrer Dichter,Redner, Philosophen, Weisen, Geschichtschreiber, Geographen,verticale Col. nahe an der rechten. — Ihre vier grossen Republi-ken ; Sparta , Athen , Theben u. Corinth, ihre Gründer, Obrig-keiten; Epoche ihres grössten Glanzes, Taf. VI. verticale Col.linker Seitenrand. — Vorzüglichste Gesetzgeber; öffentliche Ge-setze, ehend. linker Seitenraud.— Persischer Krieg dauert 5oJahre; der Ehrgeiz des Darius ist die Ursache davon, ein un-sterblicher Ruhm für die Griechen aber die Folge; Miltiades,Themistokles , Leonidas, Cimon die Helden; Feldzüge desDarius ur.dXerxes, auf dein linken Seitenrand erzählt, auf demtopograph. Theil durch color. Bänder bezeichnet. — Peloponnes.Krieg dauert 27 Jahre; der Ueberntulh Athens 11.die EifersuchtSpartas waren die Ursache dazu, der Fall Griechenlands die Folge;Perikies, Acihiades, Conon, Gylippus, Lvsander die Helden,ebend. unterer Rand. — Von dem fabelhaften Griechenland;seinen vorzügl. Gottheiten; ihren Attributen, rechter Seiten-rand. — Die 9 Musen, ihre Attribute; die Helden u. Halbgötter,ihre vorzuglichsten Tliaten, die 12 Arbeiten des Herkules; die7 Wunder der Welt, ebend. — Geogr. Beschreibung Griechen-lands, Provinzen, vorzüglichste Oerler, Gebirge, Flüsse, In-seln, auf dem linken Seitenrand aufgezählt, auf dem topograph.Theil gezeichnet. — Die 7 Weisen, rechter Seitenraud, Philo-sophie , ebend. letzter Tit. —Geschichte; die 2 grossen Schulen;verschiedene Secten; die stoische Philosophie ist die vorzüglich-ste , der dieMenschen folgen können , ebend. s. Philosophie. —Wichtigkeit der griechischen Geschichte; auf sie und auf dierömische geht das Studium des Alterthums, s. Geschichte.Scliliesst 2 Theile ein , die Geschichte des griechischen Volkes ,die der geistigen Fähigkeiten derselben, Taf. VI. verticaler Rauminnen links. — Gesetzgebungen, die den heroischen Glanz derGriechen vorbereiten ; wunderbare Ereignisse, die sie verderbenund ihren Fall herbeiführen; natürlicher Gang aller Völker,ebend. — Vergleichung der Griechen u. Römer; jene bildetenmehrere Völker, diese immer nur eine und dieselbe Familie; beiden Griechen gaben dieMenschen den Ton zur Regierung; beiden Römern bildete die Regierung dieMenschen, ehend.—DieGriechen kann man in vielen Beziehungen betrachten, die Rö-mer nur in einer; notliwendige Einschränkung, um die obigeVergleichung zu rechtfertigen, ebend.
11.
HABSBURG , Haus. S. Oestreich.
HERULER, Taf. VIII. letzte innere Col. rechts.
HESSEN, Haus. Historische Bemerkung, Besitzungen, Sta-tistik, Taf. XXV. mittlerer color. Raum, obere rechte Seite.—Geneal. Skizze, ebend. color. Raum. — Philipp der Grossmüthi-ge, einer der grossen Fürsten seiner Familie, Stütze des Luther-thums, 18 Grad. — Seine Kinder bilden 2 grosse Linien. ältereLinie von Hessen - Cassel , liefert Schweden einen König, 14.Grad. — Bildet die Zweige v. Rheinfels oder Rothenburg, Kreuz-berg oder Philippsthal und Barchfeld, 11. i3. u. 14. Grad. —Jüngere Linie von Hessen - Darmstadt , hat den NebenzweigHomburg; gegenwärtiger geneal. Zustand, IÖ. 17 u. 18. Grad.Topographie, Taf. XXVI. Besitzungen, Verluste, Erwerbun-gen, Statistik, ebend. unterer Rand, u. Taf. XXXV.
HOLLAND. Zur Republik erhoben auf Kosten von Spaniengegen das Ende des i(>. Jahrhunderts; chronol. Folge seinerStatthalter, Taf. IV. bes. Col. — Geneal. Einzelheiten u. Ge-schichte, Taf. XXIV. color. innerer Raum, s. Nassau. Stati-stik, Taf. IV. und XXIV. desgl. Taf. XXXIV.
HOLSTEIN, Familie. Herrschend in Dänemark, Russland n.Schweden, s. diese Horte. Bildet 6 Zweige; geneal. Einzel-heiten, Verzweigungen etc. Taf. XXVII. color. dahin gehörigeRäume.
HUNNEN. Attila, ihr Feldherr; einzelne Umstände, Lei-chenbegangniss , Taf. VIII. unterer Text 2. S. Barbaren.
1.
IRLAND. Historische Bemerkung, Taf. IV linker Seiten-rand 2. Tit. — Ausdehnung, Bevölkerung, Provinzen, Grafschaf-ten , Abgeordnete beim Parlament, Gehietsvereiuigung mit Eng-land , Gesetzvereinigung, Taf. XIV., auf der topograph, Flächeselbst, in einem nicht color. Theile. —Deberlegenheitder Katho-liken an Zahl über die Protestanten; Verlegenheit des Gesetz-gebers für ihre Emancipation; es ist gedrückt zwischen Gleich-heit und Politik, topographischer Theil unterhalb Irland.S. England.
ITALIEN. Ungewissheit über seine ersten Bewohner; hatallmählig den Namen Ausonien, Saturnien und Italien, Taf. I.bes. Col. unter dem Namen der italischen Halbinsel. — WirdSitz u.Mittelpunkt der römischen Herrschaft, ebend.— Machteinen Theil des occidentalisehen Kaiserreichs aus, Taf. II. undIII. 4* Jahrh. — Das Kaiserreich erlischt daselbst, ehend. 5.Jahrh. — Eine bes. Columne zeigt die Revolutionen , und führtseine Geschichte his auf uns; wird nach und nach ein Rauhder Heruler, Ostgothen, Lombarden , ebend. — Zerfliesst in dasReich Carl des Grossen , 8. Jahrh. — Reisst sich los, bildet eingetrenntes Königreich, 9. Jahrh. — Kommt unter die Herrschaftder deutschen Kaiser, 10. Jahrh.— Entgeht ihnen wahrend desPriesterkriegs; wird zerrissen durch die Welfen und Gibellinen,11. und 12. Jahrh. Es entstehen verschiedene neuere Staaten :Venedig, die Päbste , Neapel, Sicilien, Piemont, Genua, Mai-land, Mantua, Parma, Toscana, s. jedes dieser Worte. — Wirdwieder ein besonderes Königreich unter Kaiser Napoleon;seine constitutioneile Grundlage; Länder, die es bilden, Taf.
XV. rechter Seitenrand 3. Tit. — Ländereintheilnng, Taf. XVI.topograph. Theil, in der Nähe von Venedig. — Roin gehört zuFrankreich ; kehrt an Italien und die Päbste in den neuernZeiten zurück. Topographie von Italien; Taf. XVI.ist ihr be-sonders gewidmet. Gränze, Zusammensetzung, linkerSeitenrandi.Tit. — Vonitalien im allgemeinen , ebend. 2. Tit. — Gebirge;die Alpen bieten 5 zugängliche Pässe von Seiten Frankreichsdar, ebend. 3 Tit. — Vulkane; Namenverzeichniss seiner Ge-wässer, eingetheilt in Haupt- und Nebenflüsse, ebend. 4.Tit._
Chronolog. Verzeichniss der Dichter, deren Geburtsort, Ab-kunft, Meisterwerke, ebend. 5. Tit. —Anführung der berühm-testen Antiken und Denkmäler, Orte, w'O sie sich befinden ; dienach Frankreich kamen, sind besonders bezeichnet, ebend. 6.Tit. — Chronol. Tabelle der berühmtesten Maler; ihre Manier ,Meisterstücke, Orte, wo sie sich befinden ; die nach Frankreichkamen, sind besonders bezeichnet. — Drei berühmte Wege, nachItalien zu kommen, der Simplon , Mont-Cenis , Mont-Gene vreauf der topograph. Seite angezeigt. Physische u. topographischeBeschreibung von Norditalien , zur Kenntniss der militär. Feld-züge, rechter Seitenrand 1. Tit. — Feldzüge der Generale Bona-parte , Suwarow, Championet, Macdonald, im Jahr 1796, x 799und 1800, auf der Carte durch color. Bänder bezeichnet, u. aufdem rechten Seitenrand erzählt, 2. 3. u. 4. Tit. — Der Feldzugdes General Macdonald ist auf der Taf. XV. rechter Seitenrand
t. Tit. — Staaten , die noch 1811 die italienische Halbinsel bil-
deten : 1. franz. Besitzungen ; 2. Königreich Italien ; 3. König-reich Neapel; 4. Sicilien; 5. Sardien , s. mehrere dieser Worte. _
Ausdehnung, Bevölkerung, örtliche u. interessante Gegenstände,wie die pontinisclien Sümpfe , Vesuv, Ebene von Lis , Hercula-num, Pompeji, Aetna, sind auf der topograph. Seite bezeich-net. Eine kleine politische Tabelle, unter Corsika gezeichnet,zeigt in einem Ueberblick den Zustand der italiäuischen Staaten,die Provinzen , wie sie erworben , und den Uebergang der altenOrganisation zur neuen. — Umänderungen nach dem Völker-krieg 1812 — 1820, u. gegenwärtiger Zustand, Taf. XXXIV.unten.
K.
KIRCHE. Chronol. Folge der vorzüglichsten Begebenheitenin der Kirche, Taf. III. u. IV. bes. Col. — Die 10 Verfolgun-gen, die 20 grossen Concilien; das erste ist das Concilium zuNicäa gegen die Arianer, im 4. Jahrh.; das letzte zu Trient ge-gen die Protestanten im 16. Jahrh.; die hauptsächlichsten Sec-ten und ihre Merkmale u. s. w. S. Päbste.
KRIEGE, berühmte. S. die Feldherren, Länder oder alteuud neue Nationen , welche sie betreffen.
L.
LAS CASAS, Barthelomä. Dessen Muth , Beständigkeit,Wohltliateii, Taf. XXXIII. rechter Seitenrand. — Ein Zweig die-ser Familie kommt nach Frankreich mit der Königin Bianca vonCastilien im Jahre 1200, Taf. XVII. color. Raum des spanischenOestreichs, 20. Generation.
LEON, Königreich. Auf Kosten der Mauren gegründet;Topographie und Geschichte, Taf. XVIII. rechter Seitenrand 2.Tit. — Zerfliesst mit Castilien ; trennt sieh davon ; überlässt es alsApanage den Jüngern; vereinigt sich aufs neue für immer, Taf.XVII. geneal. Theil ,1.6. und 9. Grad. S. Castilien.
LOMBARDER. Geschichte, Taf. VIII. unterer Text.
LORRAINE, Haus. S. Oestreich.
LUXENBURG , Haus. Zur Kaiserwürde gerufen; liefert fünfKaiser; ihre chronol. Folge, Taf. IV. bes. Col. von Deutsch-land. — Genealogie, Taf. XXII. 5. rechter Seitenrand. — Ge-schichtl. Entwickelung, Taf. XX. linker Seitenrand. — HeinrichVII., erster Kaiser dieses Hauses, hat zum Mitwerber Carl v. Va-lois in Frankreich ; sein Sohn Johann erwirbt sich Böhmen,kann nicht Kaiser seyn, und durch einen sonderbaren Umstand
kommt er hei Crecy um wider den schwarzen Prinzen, ebend._
Carl IV. richtet sein Haus zu Grande, um die Kaiserwürde zuerhalten , 11. richtet die Kaiserwürde zu Grande, um sein Haus zuerheben; er gibt die goldene Bulle, das Grundgesetz des Kaiser-reichs ; Wenceslaus , wüthend und unsinnig , lässt den heiligenJohann von Nepomuk , Beichtvater seiner Gemahlin, iu dieMoldau werfen, weil er ihm das Geheimniss seiner Büssendennicht enthüllen wollte, ehend.— Sigismund lässt schrecklicheReligionsunruhen zum Ausbruch kommen, ehend. — Nebenliniendieser Familie gehen nach Frankreich, liefern Connetahles ; einezerfliesst in das Haus Frankreich und eine andere in einen Zweigvon Montmorency, dem sie ihren Namen gibt, berühmt durchdie Siege von Fleurus und Nerwinde, Taf. X. untere Seite ,hes. Raum.
M.
MACEDONIEN. Eine der vier grossen Monarchien der altenGeschichte, Taf. I. 3. color. Raum der Profangeschichte. —Dauert nur so lange Alexander lebt; Ursprung von Maeedo-nien, ebend. verticale hes.Col. — Philipp gründet seine Macht;Alexander dehnt sie aus in eine allgemeine Monarchie , seinberühmter Feldzug erzählt Taf. V. rechter Seitenrand ; auf dergeographischen Carte durch ein color. Band bezeichnet. — SeineFeldherren streiten um seine Erbschaft und zerstückeln sie,ebend. — Gründen vier Königreiche, die von der grossen ma-cedonischen Monarchie ausgelien : Aegypten, Syrien, Tliracieii
u. Macedonien, Taf. I. verticale Col. 4. Jahrh. — Alle dieseStaaten zerfliessen in das römische Reich, ehend. 2. Jahrh.—Gründer , interessante Gegenstände, Ausdehnung, Fall, Nach-folge , Geschichtschreiber der macedonisehen Monarchie, Taf. I.
3. verticale Col. rechter Seitenrand, und Taf. V. 3. horizont.Band unterer Rand. — Diese Geschichte ist nur eine grosse Epi-sode der griechischen, Taf. I. rechter Rand letzter Tit.
MAILAND. Historische Notiz; macht einen Theil des Kö-nigreichs von Italien aus, Taf. XV. rechter Seitenrand, undTaf. XVI. topographischer Theil. S. Italien.
MANTUA. Historische Bemerkung; macht einen Theildes Königreichs von Italien aus, Taf. XV. rechter Seiten-rand und Taf. XVI.
MECKLENBURG, Haus. Historische Skizze , Taf. XXV.mittlerer Raum unt. nicht color. Theil. —Ist das einzige Haus,dessen Quelle ohne Unterbrechung zurückgeht; Ursprung derslavischen Völker; geneal. Skizze color. Theil. — Zweige vonWerle, Güstrow u. Stargard, 4.und 7. Grad. — Liefert Schwe-den einen König, 8. Grad. — Adolph, seiner Staaten durch Fer-dinand II. beraubt, erhält sie wieder zurück; 2. Zweig vonGüstrow, i5. Grad. — Noch bestehende Zweige v. Schwerin u.Strelitz, 16. Grad. — Ihr wirkl. geneal. Zustand, 18. 19. 20.und ai. Grad. — Geographie, Taf. XXVI.; Besitzung u. Stati- 'slik, ebend. unterer Rand und Taf. XXXV.
MEDICI, Haus. Beherrscht Florenz ; liefert ihm 7 Gross-herzoge. Chronol. Folge, Taf. IV. bes. Col. — Geneal. Einzel-heiten, Zweige, Heiratlien, Taf. XA r . rechter color. Raum. —Historische Notiz, ebend. letzter Tit. — Verdankt seine Erhebungnur seinen Wohltliateii; sein Andenken muss so lange dauernals die Musen. Hat keinen grossen Feldherrn geliefert; seinegrössten Männer sind ausser der regierenden Linie; hat zweifür die Kirche unglückliche Pähste: Leo X. sieht den Prote-stantismus aufblülien, und Clemens VII. verliert England; lie-fert Frankreich zwei berühmte Königinen , Catharina und Ma-ria von Medici; ein unglückliches Zusammenwirken von Aus-schweifungen der Fürsten uud von verkehrtem Sinn der Für-stinea führt den Fall und die Erlöschung dieser Familie her-bei, ebend.
MODENA. Historische Notiz ; macht einen Theil des Kö-nigreichs Italien aus, Taf. XV. rechter Seitenrand u. Taf. XVI.S. Italien.
N.
NASSAU, Hans. Verliert sich in das Dunkel der Zeit; Ge-schichte, Taf. XXIV. nicht color. unterer Raum. — Geneal. Ein-zelheiten, ebend. color. Raum. —* Heinrich der Reiche,Haupt zweier grossen Linien, die sich in viele Zweigetheilen. — Aeltere Linie von Walram, liefert mehrere Chur-lürsten von Mainz und Trier , viele grosse Feldherren, kaiser-