cbronol. Folge, Taf. III. bes. Cul. von Deutschland. — Ihregemeinschaftliche Genealogie , Taf. XXII. rechte Seite. — Ihrehistor. Entwickelung , Taf. XIX. linker Seitenrand.— Heinrichder Finkler; Otto der Grosse, erwirbt Italien, gründet dieKaiserkrone in Deutschland. Diese Familie regiert wahrhaft;ernennt und bestätigt die Päbste, gründet ein polit. Gleich-gewicht unter ihren Vasallen , schaltet mit den Lehen nachBelieben und macht sie erblich, Taf XIX. am Rand unten.
SACHSEN, neues Haus. Fängt mit dem Namen Wittiuan, gegen das Jahr 1126, Taf.XIX. geographischerTheil.—Der obere Theil der Taf. XXIV. ist ihm besonders ge-widmet. — Genealogie, Linien, Zweige, Verbindungen etc.,colorirter Theil.— Historische Skizze, Seitenrand. — Wirdmarkgräflich, gegen nah, color. Theil. — Churfurstlich undherzoglich, im Jahre 14^3, ebend. —'Liefert Polen Könige,gegen das Jahr 1700; wird königlich, im Jahre 1806; hat 7noch vorhandene Linien. Wirkliche Besitzungen anfgezählt;Ursprung , Zeit ihrer Erwerbung , Ausdehnung , Bevölkerung,ebend. geograph. Theil und unterer Hand, auch Taf. XXIV.geueal. Theil, letzte color. Linie. — Albert der Entartete ,ebend. 10. Grad der Genealogie, und 4 - Tit. der Geschichtezur Rechten. — Trennung der 2 grossen Linien, 16. Grad.—Die erncstinische Linie unterliegt der alhertinisehen. Fried-rich der Weise schlägt die Kaiserwurdc aus, beschützt Lu-ther. Sein Enkel, Opfer und Held des Protestantismus, ge-fangen genommen und beraubt von Carl V., 17. und 18.
Grad, auch linker Seitenrand. — Bernhard von Weimar, be-rühmt im 3 o jährigen Kriege, 21. Grad, ebend. — Die al-bertinische Linie beraubt die ernestinische Linie. Moritz,Held dieser Revolution, täuscht und überrascht Carl V.,18. Generation und rechter Seitenrand. — Johann Georg machtden 3 o jährigen Krieg mit, und erwirbt die Lausitz, 20. Gene-ration.— August, wird König von Polen, 23 . Generation.—Sein Unglück ist das Ziel des Glücks von Carl XII. SeinePrachtliebe und Galanterie. Durch die schöne Gräfin vonKönigsmark erhält er zum Sohn den Marsehall von Sachsen,den Sieger hei Fontcnoy, 24. Generation und rechter Sei-tenrand. — August II., fortwährend misshandelt iu den Krie-gen Friedrichs des Grossen, 24. Grad und rechter Seiten-rand. ■— Vergl. Taf. XXXIV. und XXXV. —
SARDINIEN. S. Savoyen.
SARAZENEN, Mauren oder Araber. Gesammelt durchMahomet bringen sie im 7. Jahrhundert eine Revolution indie politische Welt. Gründen die Monarchie in Spanien, undsetzen Frankreich in Gefahr,-T af. VIII. Text unten. — ihrZug iu» topographischen Theile. — V011 dem Grafen Juliannach Spanien gerufen, zerstören sie die Herrschaft der West-gothen, Taf. III. Col. von Spanien , 8. Jahrhundert. — Bür-gerkrieg wegen des Kalifats zwischen den Ommiaden undAbassiden, ebend. Col. der wichtigen Ereignisse, S. Jahrhun-dert. — Die spanischen Sarazenen trennen sich von den Ka-lifen ; verlieren jeden Tag von ihrem Lande durch die Chri-sten, welche Castilien, Aragonien und Portugal gründen etc.,Taf. III. und IV. Col. von Spanien. — Sie werden ganz ver-trieben durch Ferdinand und Isabclla, ebeud. 8. Jahrhundert.
SAVOYEN. Taf. XV. ist ihm besonders gewidmet. Chro-nol. Folge seiner Fürsten, Taf. IV. l)es. Col. von Sardinien.—Histor. Entwicklung, Taf. XV. rechter und unterer Seiten-rand.— Geneal. Einzelheiten, Todesfälle, Heiratlien, Linien,ebend. auf dem color. Theile, — Sein Ursprung genau an-gegeben von Hozier; es will deutschen Ursprungs seyn,trotz seiner französischen Abstammung, ebend. oben an derCarte, zur Rechten des color. Theils. — Es herrscht seit 800Jahren und zählt 25 Fürstengeschlechter, welche währendder ganzen Zeit Blutsverwandte der Kaiser oder Königesind; hat 3 i directe Verbindungen allein mit dem HauseHugo Capet, ebend. linker Seiteurand i.Tit.— Hat 3 Gradeder Erhebung: Grafen, Herzoge, Könige, deutlich ange-
zeigte Epoche auf dem color. Theile durch eiueu weissenQuerstrich. — Grafeu: es hat deren 16. Historische Ent-wickelung; das salische Gesetz angenommen; die Primogenitur-ordnung festgesetzt, linker Seiteurand 2. Tit. — Geneal. Ein-zelheiten auf der color. Seite. — Grosser Einfluss dieser Familiein England, 8. Grad. — Folge grosser Männer; Amadeus derGrosse; der grüne Graf, der rotlie Graf, 9. 10. n. und. 12.Grad. — Herzoge: es liefert deren 14. Histor. Entwicke-lung; wunderliche und ungewöhnliche Wechselfälle. Ama-deus VII.; Fall und Erschütterung unter seinen Nachfol-gern ; Rückkehr des Ruhms , der Talente und Grösse ; ver-einigt eine Menge Ansprüche auf eine grosse Zahl Landeroder Throne Europas und Asiens, auf Achaia , Morea, dasKönigreich Cypern, Jerusalem, Armenien, Constantinopel,auf Genf, Walliserland, Portugal, Bretagne, Provence,Niederlande , Mailand , Montferrat, endlich selbst auf denThron von England, linker Seitenrand 3 .Tit. — Geneal. Ein-zelheiten auf der color. Seite. — Zweige von Nemours, Ca-riguan, Soissons. — Könige: es hat deren 5 . Histor. Ent-wickelung; Grund ihrer Erhebung; glückliche Umstände zuihrer politischen Wichtigkeit; ihr aUmähliges nnd schnellesAnwachsen; ihr unvorgesehener und schrecklicher Fall;die Frucht der Anstrengungen von mehrern Jahrhundertenverschwindet vor dem Sturme eines Augenblicks , am Randunten. — Geneal. Einzelheiten, auf der color. Seite. — Un-glück von Victor Amadeus II., der ein Opfer seines Sohneswird* Prinz Eugen, Held seines Jahrhunderts, 21. Grad.—Betragen von Victor Amadeus III. während des Erbfolgekriegsin Spanien, 23 . Grad. — Abdankung Carl Emanuels des IV.,24. Grad. — 7 Regentschaften, color. Seite. — Ritterorden,ebend. — Geschichtschreiber Savoyens, über der Carte.—Topographie von Savoyen, Nizza, Piemont u. s. w., Taf.XII. und XVI. — Wiederherstellung Taf. XXXIV. unten.
SCHLACHTEN, berühmte. S. die Nationen und Länder,welche sie betreffen.
SCHOTLAND. Geschichte und clironol. Regentenreihe,Taf. III. u. IV. 2. herablaufende Col. — Lange Nebenbuhler-schaft und Krieg mit England, Taf. XIV. linker Seitenrand4. Tit. — Grösse, Bevölkerung, Grafschaften, Parlamentsde-putirte; Vereinigung mit England; Vereinigung der Gesetze,Taf. XV. auf der topographischen Seite selbst, auf einernicht color. Abtheilung.
SCHWABEN, Haus. Unter dem Namen Hohenstaufen be-mächtigt es sich eines der grossen Herzogthümer Deutsch-lands. Ausbreitung dieses HtTZOgthuras , geographischer TheilTaf. XIX. — Geschichte , am untern Rand ebend.— Kommtzur Kaiserwürde gegen 1137.— Liefert 6 deutsche Kaiser.Ihre clironol, Folge , Taf. IV., besondere Carte von Deutsch-land. — Ihre gemeinschaftliche Genealogie , Taf. XXII. 4 *rechter Seitenrand. — Geschichtliche Entwickelung, rechterSeitenrand, Taf. XIX. 2. Tit. — Conrad IIJ. Ursprung derberühmten Parteien der Welfen und Gibeliuen. FriedlichBarbarossa , der Held seines Hauses; sein Kampf gegen Pabst
Alexander III.; ächtet Heinrich den Löwen; erhebt siehgegen den Aufwand der Welfen, Taf. XIX. rechter Seiten-rand, geographischerTheil. — Stirbt in Asien auf den ZügenAlexanders, rechter Seitenrand. — Heinrich VI., erbt Nea-pel u. Sicilien; halt Richard Lö&enlierz im Gefangniss. Fried-rich II., seine Fortschritte in Asien, seine Streitigkeiten mitGregor IX. Erlischt in der Person Conradins, der die Erb-schaft seiuer Väter wieder erobern wollte , aber anf dem Feldevon Lis, nahe am See Celano (Taf. XVI. geograph. Theil)eine Niederlage erleidet durch Carl von Anjou, der ilm durchdie lland des Henkers hinrichten lässt. Auf dem Blutgerüstewirft Conradin seinen Handschuh, gleichsam als Urkundeder Erbschaft zur Erde, der aufgehoben wirklich seinem Be-sitzer die Regierung verschafft, Taf.XIX. untere rechte Coi. —Bei seinem Tode fallen die Herzogthümer von Schwaben u. Fran-ken in Trümmer, und bilden eine grosse Anzahl unab-hängiger Staaten, ebend. u. auf dem geographischen Theil derCarte rechts. — Unter dieser Familie verlieren die Päbste ihreHerrschaft über die Kaiser. Sie verliert Italien ganz, undDeutschland ist keine Monarchie mehr; die Leliensherreuwerden Souveräne, Taf. XIX. am Rand unten, Periodevon Schwaben.
SCHWEDEN. Geschichte vor Gustav Wasa, Taf.XXVII.nicht color. Raum oben rechts. — Mit Dänemark vereinigt unterMargaretha von Waldemar; davon getrennt durch die Grau-samkeit Christians II. und den Heldenmuth Gustav Wasas ,ebend. — Clironol. Folge der Regenten , Taf. IV. — Dyna-stie der Wasa; Geschichte, Taf. XXVII. nicht color. Raumoben rechts. — Geneal. Einzelheiten, ebend. — GustavWasa , ein junger Held , vertreibt die Dänen, und setzt sichfest auf dem Throne ; fangt die Verbindungen an , welchelange Zeit Frankreich und Schweden vereinigt haben, 2.Grad. — Unglück Erichs IV. und seines Sohnes; Grausam-keiten gegen das Haus Stnre; rührende Sorgfalt seiner Frau,die reich an allen Tugenden ist, 2. und 3 . Grad, und untererRand 2. Tit. — Sigismund regiert in Polen, und verliertSchweden durch die Ränke seines Oheims Carl des IX. Casimir,sein Sohn, legt die Krone von Polen nieder, und wird Abtvon St. Germain- des -Pres. Besonderes Unglück seiner Frau,der Wittwe des Marst-halls L’Hopital, 4 - n. 5 . Grad. — GustavAdolph, eine Zierde Schwedens und seines Jahrhunderts;Christina dankt im 27. Jahre ab, ebend. — S, den 3 o jährigenKrieg, Taf. XX. rechter Seitenrand, im Jahr 1619. — Dy-nastie von Zweibrücken, folgt durch Erbschaft. Geneal. Ein-zelheiten, color. Raum innen rechts. — Curl des X. schöneRegierung. Carl XI., unbeschränkter König. Carl XII. SeineSchwester Ulrika Eleonore bringt die Krone an den Landgrafvon Hessen-Cassel, 5 . 6. und 7. Grad. — Gustav Adolphund Carl XII. sterben auf dem Schlachtfelde , wahrscheinlichals Opfer treuloser Hände , unterer Rand letzter Tit. — Dy-nastie von Holstein, folgt durch Wahl, gegründet auf Ver-wandtschaft. — Geneal. Einzelheiten, color. Raum untenrechts. — Adolph Friedrich, erwählter König von Schweden.Sein Bruder gründet den Zweig von Oldenburg. Partei derKappen und Güte, 9. Grad. — Gustav III., liebenswürdigerKürst und grosser König, berühmt durch seine Revolutionvon 1772. Gustav IV., im Jahre 1809 abgesetzt. WirklicheGenealogie seiner Familie, 10. 11. und 12. Grad. — Ge-schichte Schwedens seit Gustav Wasa; fremde Kriege, mili-tärische Ereignisse, Vertrage, vorzügliche Ereignisse, Rit-terorden , Eroberungen Gustav Adolphs, Carl desX.; UntergangCarl des XII., horizontales Band uuteu. — Statistik, Taf.IV.XXX. und XXXIV.
SCHWEIZ, od. HELVETIEN. Taf. XII. u. XXVI. topogr.Theil.— Erhält seine Freiheit auf Kosten des HausesOestreicl»,durch die muthige That von Wilhelm Teil im Jahre i 3 o 8 .Wächst durch das ursprüngliche Erbtheil dieser Familie imJahre i 4 i 5 , Taf. XX. Genealog, und historischer Theil desHauses Oestreieh. — Anerkannt durch den Frieden von West-phalen. Seine i 3 Cantone, Taf. IV, besondere Columne. —Seine Verwirrung u. Ruhe herbeigefuhrt durch Frankreich;Statistik , ebend. — Sein jetziger Bestand , Taf. XXXV.
SFORZA, folgen im HerzogthuraMailaud den Visconti, durchHeirath einer natürlichen Erbin. Genealogische und histor.Skizze derselben, Taf. XXIII. rechter Seitenrand.
SICILIEN, folgt den Revolutionen und Schicksalen Neapels.S. Neapel.
SPANIEN. Römische Provinz, 2. Jahrhunderte vor ChristiGeburt; die vorzüglichsten inländischen Städte; Römer seineEroberer, Taf. VII, 4. horizontaler Streifen unten. — Estrennt sich vom römischen Reiche; wird von den Alanen,Vandalen u. Sueven eingenommen, Taf. II. u. III. bes. Col.von Spanien, 5 . Jahrhundert; historische Skizze, Taf. II.nicht col. Seitenraum rechts letzter Tit. — Die Westgothennehmen es ganz in Besitz ; ihre Geschichte ist ohne Interesse ;es ist davon nichts übrig gebliehen als die Erinnerung inder Geschichte, und das Land, das sie besessen haben,Taf. III. bes. Col. 4. und 5 . Jahrhundert. — Sie werdenvon den Sarazenen unterworfen , ebend. 8. Jahrhundert. —Aus den Trümmern ihres Reichs erheben sich die KönigreicheAsturien, Navarra, Leon, Castilien, Aragonien, Portugal,fs. diene), Clironol. Folge ihrer Könige, ebend. bes. Col. —Fast alle christlichen Throne sind vereint 11ms Jahr 1000;Zustand von Spanien in diesem Zeiträume , Taf. XVII. rech-ter Seitenrand i.Tit. — Haus Bigorre, stammt vou Chlod-wig, ebeud. — Seine Geschichte , rechter Seitenrand 2. Tit.—Geneal. Einzelheiten, i. color. Raum oben rechts. — Sanchnder Grosse, Kaiser der Spanier; Theilung seiner Staatenunter seine Kinder; schlechte Sitten jener Zeit, welchedas Glück Spanieus Jahrhunderte aufhält ; Garcias inNavarra, seine Nachkommen regieren es 6 Generationen hin-durch , s. Navarra. — Rarniro, unehlicher Sohn, bekommtAragonien und seine Nachkommen regieren 14. Generationen,s. Aragonien. — Ferdinand der Grosse iu Castilien und Leon,dringt bis Madrid vor, ebeud. 2. Grad. — Der Cid machtsich unsterblich unter dessen Kindern und vergrössertdie Erbschaft des ältesten auf Kosten der beiden an-dern; dieser Mittelzweig endigt in der 4 * Generation mit einerleichtfertigen, ausschweifenden Prinzessin. — Haus Franche-Comte, folgt durch Erbschaft; seiue Geschichte, uuterer nichtcolor. Raum. — Daher vorzugsweis Bourgogne-Comte genaunt,um die Verwechslung mit Bourgogne-Duche zu vermeiden,ebend.— 3 Arten von Krieg nehmen diesen Zeitraum ein :
gegen die Mauren, die Schule der castilischen Helden;der Christen unter sich , eine Zeit der Verwirrung, und diebürgerlichen K liege, eine nützliche aber schreckliche Schule,ebend.— Geneal. Einzelheiten, Linien, Zweige u. s. w. 2.color. Raum unten. — Alpbons VII., ein grosser und vor-trefflicher Fürst; seine beiden Kinder tlieileu die Monarchiein Castilien und Leon, die sich unter Ferdinand, der soglücklich gegen die Mauren war, 4 Generationen später
wieder vereinigen; Alpbons , sein Sohn, der Weise genanntwegen seiner Kenntnisse, aber nicht wegen seiner Auffüh-
rung; seine bösen Brüder, 10. Grad. — Sancho derTapfere,ränkevoll, auJVuhFisch und ein geschickter Usurpator; ältererZweig Lacerda, des Throns beraubt, dient in Frankreichmehrere Generationen hindurch; die Monarchie in Gefahrunter Alphons XI. 1 3 . Grad. — Traurige Regierung Peterdes Grausamen , der seinem Bruder, Heinrich von Trastamare,unterliegt, hei Montiel, 14. Grad.— Die Rechte der feindli-chen Brüder werden vereinigt durch eine Ehe, 2 Generatio-nen w'eiter unten, unter Heinrich dem Kränklichen, dem 1.Prinzen von Asturien; sei» Bruder Ferdinand der Gerechte,einer der schönsten Charaktere der Zeit, schlägt den casti-lischen Thron aus, und erhält den aragonischeu durch seineFugend ; beide Throne von den 2 Brüdern besetzt, vereini-gen sich auf immer unter ihren Enkeln, 16. Grad.— Stür-mische Regierungen Johann des II. u. Heinrich des IV.; die Mo-narchie scheint ihrer Auflösung nahe, wird aber unbeschränkt;Alvarez von Cuna , Jahre lang Günstling, Minister undGeneral des erstem; Pachcco , Grossmeister des heil. Jakoh,3 o Jahr lang , Günstling, Herr und Tyrann des andern; un-glückl. Schicksal der Tochter Heinrich des IV., 19. Genera-tion. — Vereinigung von Castilien und Aragonien durch dieheirath Ferdinands und der Isabclla, 18. Grad.— Unglückund Tugend des Prinzen vou Viena , ältesten Bruders fer-diuands von Aragonien; Bianca, seine Schwester ist ihm treunnd unglücklich wie er, ebend. — Haus Oestreieh, folgtdurch Erbschaft, seine Geschichte und Genealogie , 3 . color.Raum unten und Taf. XX. color. Raum links, s. Gest-reich. — Carl V. sein Held, Philipp II, gefährlich für dieRuhe Europas, Fhilipp III. und Philipp IV. leben noch vondem Ruhm ihrer Vorgänger; Carl II. verfügt über seineVerlassensthaft und verursacht einen allgemeinen Krieg inEuropa, ebend. — Haus Bourbon, folgt durch Erbschaft,und erzeugt die Zweige Neapel, Parma und Etrurien; Ge-schichte und Genealogie, letzter color. Raum unten, Taf. XI.und XVII. — Topographie des neuen Spaniens, Taf. XVIII.—Provinzen, Flüsse etc., geographischer Theil links. — Ge-schichtliche Einzelheiten und Ereignisse, rechter Seiten-rand.— Politische Bildung der spanischen Monarchie, topo-graphischer Theil rechts. — Eine Farbe zeigt die Besitzungender Isabclla von Caslilieu, eine andere die Ferdinands vonAragonien, eine dritte die seit ihrer Vereinigung erworbenenLänder; jede Provinz zeigt auf der Carte die Zeit und Folgeihrer Vereinigung; der rechte Rand gibt die Geschichte. —Berühmte Schlachten seit dem 11. Jahrhundert sind durcheinen Säbel angezeigt , topographischer Theil links. —Geschichte und clironol. Erfolge , Taf. XVIII. untererhorizont. Streifen ; Bürgerkriege Peters des Grausamen ;Zug des Du Guesclin , auf dem topographischen Theile durch2 color. Bänder angegeben, und in der untern Col. erzählt.—Feldzüge der Herzoge von Berwick und von Vendome, aufdom topographischen Tlieilc links, angegeben und erzählt aufdom linken Seitenrand 2. Tit.— Politische Bemerkungen überSpanien; die Natur hat hier alles gethan; die Regierung hates aber nicht genug benutzt, Taf. XVIII. linker Seitenrand
I. Tit. — Die Spanier gaben unter Isabella und Carl V. denTon an; sie unterjochten zugleich die neue Welt und Hessendie alte für ihre Unabhängigkeit zittern , ebend. — StatistikSpaniens vor den letzten Verwirrungen , horizont. un-terer Streifen. — Grosse Veränderung in der Bevölkerung ;Schwäche der Regierung; Erschlaffung der Cultur und Indu-strie ; sein jährlich nach Europa geschafftes Geld ; es bliebdiesem Volke von seinem alten Glanze nichts als der heftigeCharakter und Adelstolz, ebend. — Die neuesten politischenVerwirrungen haben einen elektrisch wirkenden Funken untersie geworfen ; eine mächtige Hand hat im Augenblick desAusbruchs ihr Schicksal bestimmen wollen ; sie aber habenkräftigen Widerstand entgegensetzt, welcher sie hierin zumMuster der neuen Nationen macht, ebend. — Ritterorden,Taf. XVIII. unterer Rand links.— Colonien, ebend.— Zer-stückelt, Taf. XXXI. XXXII. XXXIII., je nach ihrer geo-graphischen Lage. Sein Schicksal von 1789 bis 1828, Taf.XXXIV. unten.
SPARTA. Lelex, sein Gründer, Lykurgus gibt ihm einearistokratische Constitution ; zwei erbliche Könige u. 5 jähr-liche Ephoren waren seine Obrigkeit. Der persische und pelo-ponnesische Krieg , besonders unter Lysander, sind derAugenblick seines grössten Glanzes. Es unterliegt unterPhilopömen, Taf. VI. linker Seitenrand, bes. Col. u. Taf. I.ebend. S . Griechenland.
STUART, Hans. Sechste englische Dynastie , folgt denTudor; regiert m Jalne; gibt 6 Regenten. Ihre ehronol.Folge, Taf. IV. bes. Col. von England. — GeschichtlicheEntwickelung; Anhäufung von wirklich einzigen Unglucks-fällen in der Geschichte, Taf. XIII. linker Seitenrand 5 .Titel. — Geneal. Einzelheiten, Verbindungen und Zweige,ebend. 4 - color. Theil.—Todesstrafe der Maria Stuart, ebend.17. Generation. — Unglück Carl des I. u. Taf. XIV. linkerSeitenrand. — Seine Feldzüge gezeichnet im geographischenTheile durch ein color. Band. — Cromwell, Empörer, Heuch-ler, Mörder, geschickter Feldherr, Staatsmann und Regent,Taf. XIII. 19. Generation. — Carl des II. seine Zurückfüh-ruug durch Monk; Taf. XIV. rechter Seitenrand. — SeinEinfall auf dem topograph. Theile durch ein color. Bandangezeigt. — Vertreibung Jakoh des II. der sein Loos zuverdienen scheint; weises Betragen seiner Führer, 20. Gene-ration; Taf. XIV. rechter Seitenrand.— Zahlreiche ausserehlicheKinder Carl des II. bilden heut zu Tage die ersten FamilienEnglands, 21. Genenition. — Töchter Jakoh des II. folgenihm auf dem Throne; seine ihm treuen Söhne irren umher,u. endigen ihr Unglück unter dem Titel Prätendenten, 21.und 22. Generation. — Unternehmung eines derselben,Taf. XIV. rechter Seitenrand. — Sein Einfall ist auf demtopograph. Theile durch ein color. Band angezeigt. — Unterden Nachfolgern Carl des II. vervollständigt u. gründet sich dieenglische Verfassung, 20. Generation. — Ihr Gang ver-glichen mit dem Frankreichs , sonderbarer Unterschied ihrergegenseitigen Resultate, nicht color. Theil auf der Taf. XV.XVI. 17. Generation. — Uebergang der Stuart nachBraunschweig; merkwürdige geneal. Tafel der 12. katho-lischen Familien , die nachher auf die Seite gesetzt wurden;die von Sardinien war die erste im Rang, u. protestirte ;die von Frankreich kam nachher, 19. 20. 21. u. 22. Grad.S. England.
SUEVEN, eines der Völker, die das römische Reich zer-störten. S. Barbaren .
T.
THEBEN. Cadmns, der Gründer, bringt die Buchsta-benschrift nach Griechenland; Böotarchen. Pelopidas undEpaminondas bezeichnen die Zeit seines grössten Glanzes.Alexander zerstört und verbrennt es, mit Ausnahme vonPindars Wohnung, Taf. VI. linker Seitenrand, bes. Col
II. Taf. I. ebend. S. Griechenland.
TOSCANA. Historische Notiz , Taf. XV. rechter Sei-tenrand ; mit Frankreich vereinigt, Taf.^XII. u. XVI. To-pographischer Theil S. Italien u. Medici.
TUDOR, Haus. Fünfte englische Dynastie; folgt aufdem Schlachtfelde den Plantagenets; regiert 118 Jahre; ansihm 5 Herrscher; chronolog. Folge, Taf. IV. bes. fürEngland; historische Zergliederung; seine unvorgeseheneErhebung durch eine Prinzessin von Frankreich, Wittwe desenglischen Throns, Taf. XIII. linker Seitenrand, Tit. 4 . —>Genealog. Einzelheiten; Bündnisse, Zweige, u. s. w. ebend.dritter color. Raum. — Heinrich VII. endigt den Streitder beiden Rosen , und veranlasst durch seine Heirath diegemischte Rose, i 4 - Grad. — Heinrich VIII., eine dermerkwürdigsten Regierungen in Rücksicht der Politik, Reli-gion u. Verwaltung, i 5 . Grad. — Seine Thronfolge ist eineZeit der Verwirrung und des Ruhms; Unglück u. Katastropheder JohannaGrey, Taf. XIV. linker Seitenrand, 4 - Titel. —Grausamkeit der Maria, Glanz der Elisabeth, i 5 . 16. und
17. Grad. —-
TUERKEI. Topographie, Taf. XXX. Statistik, ebend.u. Taf. IV. Neuere Schicksale, Taf. XXXIV. unten.
u.
UNGARN. Pannonien u. Dacien der Alten, Taf. VII.u. VIII. topograph. Seite. — Ueberfällen von den Ungarn,die gegen Ablauf des 9. Jahrhunderts von der Wolgakamen, Taf. VIII. unteres horizont. Band. — W 7 ird einchristliches Königreich gegen das Jahr 1000, Taf. XIX.rechte topograph. Seite. — Wahlreich gegen das Jahr i 3 oo;stellt sichlest in dem Hause Oestreieh i 52 Ö; erblich erklärt 1687,ebend. — Chronol. Folge der Könige, Taf. IV. bes. Col. —Man sieht daselbst die zahlreichen Veränderungen der durchdieses Königreich angegriffenen Dynastien, und hei diesenDynastien muss man die genealog. Einzelheiten und die Ge-schichte des Landes suchen.
v.
VANDALEN. Geschichte, Taf. VIII. im Texte unten*
VENEDIG. Historische Bemerkung; macht ein Theilvon Italien aus, Taf. XV. rechter Seitenrand, und Taf. XIV.S. Italien.
VERTRÄGE, berühmte. S. die Länder u. Staaten,welche sie betreffen.
VISCONTI. Herzoge von Mailand, genealogische undhistorische Skizze von ihnen, Taf. 23 . rechter Seitenrand.
w.
WALES, Fürstenthum. Sein langer Nationalkrieg mitEngland; Vereinigung; ist seitdem immer der Titel des älte-sten Küuigsolines von England, Taf. XIV. linker Seitenrand
з . Tit.— Grafschaften, Parlamentsdeputirte, Ländervereini-gung, gesetzliche Vereinigung, auf dem topograph. Theil,nicht eolor. Raum. — S. England.
WELTKARTE, Taf. XXIX. Der topograph. Theil zeigtdie wichtigsten Orte nebst Zeit u. Umständen ihrer Ent-deckung. I11 dem Innern der 5 Welttheile findet man ihreBevölkerung, die Farbe der Einwohner, ihre vorzüglichsteNahrung, ihren religiösen Glauben u. s. w.; die verschied-en Gegenden zeigen die besondern Producte ; am Umkreisder beiden Halbkugeln liest man das Kennzeichen jeder Zone,die Producte, Oberfläche zu Wasser oder zu Land, u. s. w.die Erscheinungen des Lichts u. der Wärme, u. s. w.; gegendie Pole hin findet man die Gränzen der Schiffahrt, u. s. w.;gegen den Aequator hin im atlantischen Ocean die Erklärungder Strich winde , und im indischen Meer, nahe bei Neuholland,die Erklärung der Passatwinde im indischen Meerbusen ; ausser-halb der beiden Halbkugeln, unten eine Scala der vorzüglichstenHöhen der Erdkugel, das Längenmaas, 11. die verschiedenen Aus-messungen der Erde in Umfang, Oberfläche u. Dichtigkeit;auf der östlichen Halbkugel zeigt ein color. Umriss den Theilder den Alten bekannten Kugel. Histor. u. chronolog. Bemer-kung über die vorzüglichsten Schiffahrer, nach den Richtungen,die sie befolgten, als : Schiffahrer gegen Südosten: man verdanktihnen die Kenntniss der Umrisse Afrikas, der EntdeckungBrasiliens, der Halbinsel Indiens , der Moluken , die erstenKenntnisse von Neuholland , u. die Verbindungen mit Cliiua
и. Japan. Die Portugiesen haben diesen Weg berühmt ge-
macht. Nach ihnen kommen die Holländer , unterer Rand ,3 . Col. — Schiffahrer quer über das atlantische Meer: mailverdankt ihnen die Entdeckung der neuen "Welt, die Erol»e-rnng von Mexiko u. Peru, die Kenntniss der Coschenil, derFieberrinde, der Vanille, des Cacao, den Ueberfluss an Gold,Silber, Zucker, Caffee, Indigo; die Italiäner haben das Ver-dienst u. den Ruhm hievon, die Spanier aber anfangs alleVortheile,ebend. 4 « Col. — Schiffahrer gegen Südwest: man verdanktihnen die Entdekung des Cap Horn, u. die Fahrt in das stilleWeltmeer, die erste Reise um die Welt, ebend. 5 . Col. —Schiffahrer gegen Nordwesten, um schneller nach China zukommen : man bewundert die Ausdauer u. den Muth derLeute, die gegen das Meer, die Kalte u. den Hunger kämpf-ten. Die Engländer haben allein die Ehre davon: ebend.7. Col. — Schiffahrer gegen Nordosten , um einen kürzerenWeg nach China zu finden : die Holländer haben vergebensalles versucht, ebend. 8. Col. 9
WESTGOTHEN, Geschichte, Taf. VIII. im Texte unten.
WISSENSCHAFT und schöne Künste. Glanz, Fall undRückkehi derselben, Taf. III. u. IV. rechte Seitencol.
WUERTENBERG, Haus. Historische Bemerkung Taf.XXV. linker Raum unten nicht color. Theil. — GenealogischeSkizze, ebend. color. Theil. — Ulrich III. wird Fahnenjuukerdes Reichs; sein Sohn der Streitsüchtige, beständig in Zwistmit den verbundenen schwäbischen Städten, 4. u. 5 . Grad.—Eberhard der Friedliche wirkt für das Reich, 7. Grad. — Eber-hard V. erster Herzog von Wurtenberg, io. Grad. — Ulrichseiner Staaten beraubt; zu einem Lehensvertrag gegen Oestreiehgenöthigt; Friedrich befreit sich davon, 11. u. 12. Grad. —Zweige von Stuttgart, Montbeliard, Oels, Neustadt, undWeislingen, i 3 . u. 14. Grad. — Jetziger geneal. Zustand,
18. 19. u. 20. Grad. — Topographie. Taf. XXVI. — Pro-vinzen , Erwerbungen, St a tistik, ebend. am Rande unten u.Taf. XXXV.
Gedruckt bei Jon. Velten 111 Carlsruhe.