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l Urwelt und Vorwelt
* der», Iltis, Bären, Ochsen, Schafen, Hirschen, Beutclthieren, Hasen, von derMaus und Ratte, von elefantenartigcn Thieren, Rhinoceros, Flußpferd, fernervom Tapir, Schweinen, Paläotherium, Anovlotherium, Pferden, Eseln, Fleder-mäusen, Robben, Wallroffen, Walisischen, Delphinen u. s. w. fast in allen euro-päischen Ländern, und selbst in den nördlichsten Gegenden, in Sibirien und Nord-amerika; doch deuten diese Überreste auf eine Verschiedenheit von den jetzt lebendenArten. Dahin gehört das Mammuth der alten Welt, das vorzüglich in Sibirien,aber auch inDeutschland gefunden wird. In Sibirien werden die Elefanren beson-^ ders amEismeere ausgegrabcn, und das Elfenbein derselben, das dem frischesten der
> beiden jetzt vorhandenen Elcfantengattungen ähnlich ist, wird wie dieses verarbeitet.Ebenso häufig werden Nashörner in der nördlichen Welt fossil gefunden, die mei-sten in Sibirien, aber auch in Deutschland, z. B.bei Herzberg am Harze, wo man
> im vorigen Jahrh, deren 5 im Umfange einer Meile fand. Eine eigne Gattungdes Hirschgeschlechtes bildet das sogen. Riesen-Eienn, wovon man in Irland sehrgroße gefunden hat, deren ungeheure, zuweilen einige Centncr schwere Geweihe ge-gen 14 Fuß aus einander stehen. Zu den unbekannten Arten gehört das nordame-rikanische Mammuth oderOhio-Thier, Cuvier's Mastodontc, das in Menge amOhio ausgegraben wird, und sich schon durch s.ungeheuern Backzähne vor den übri-gen Thieren der Vorwelt auszeichnet. Man hat es aber auch am Ural gesunden.Es ist durch den Bau seiner Zähne d,n fleischfressenden Thieren zwar verwandt,lebte aber vielleicht nur von Mollusken, da es schon wegen seines plumpen Baueszu einem Raubthiere ungeschickt sein mußte. Auch die durch seltsamen Bau aus-gezeichnete Faulthierart, von der Größe eines Elefanten, das Megatherium sundMegalonix),dessenGebeineinSüdamerika gefunden worden,ist ausgestorbcn. Einganzes Gerippe davon, das am Platastcom gefunden wurde, ist in Madrid- Auchvon a. Säugethieren, den bekannten Arten theils ähnlich, theils unähnlich, findetman vielem verschiedenen Gegenden der alten Welt, doch zum Theil an sehr neuenSteinmassen, wie z. B. die Überreste von wiederkäuenden Thieren bei Gibraltarund in Dalmaticn in Höhlen. Von Affen findet man keine Spur. Vögel inKnochenresten, auch in Abdrücken von Federn, hat man bis jetzt nur sehr selten,doch außer Sumpfvögeln am Bodensee, auch einige «.Arten aufdem Montmartrebei Paris in Gyps gefunden. Auch Amphibien sind selten. Die gefundenenSchlan-gen sind schwer zu bestimmen, und zum Theil Arten, die den Ricsenschlangen, Vi-pern u. Blindschleichen verwandt sind, doch in neuen Gebirgslagern. Ricscn-Mo-nitor und Riesen-Salamander, Schildkröten, Kröten, krokodillartige Thiere, be-sonders dem ostindischen Gavial verwandt, findet man in Kupferschiefer, Gyps,
! Kalk, Kreide rc., in Franken, Thüringen, Frankreich; versteinerte Schildkröten inThüringen (bei Burgtonna), in Frankreich und bei Mastricht. Diese aber sind,^ wie jene, keinem jetzt lebenden Thiere dieser Art ganz gleich. Fische des Meeres! und süßen Wassers findet man in großer Mengeim bituminösen Mergelschiefcr od.Kupscrschicferflötz des ältern Fiötzkalks. Die einzelnenTheile deuten auf eine Rie-sengröße, die man jetzt unter diesem Thiergeschlecht nicht mehr antrifft,B. Zähnevon Haifischen, die 70 Fuß lang sein mußten. Zuweilen findet man kleinere ver-schlungene Fische im Innern der größer». Die meisten versteinerten Fische sindGattungen, die jetzt im Meere zwischen den Wendekreisen und im Südmeere leben.Die Überreste von Insekten scheinen alle aus sehr später Zeit zu sein, z. B. die In-sekten in Bernstein, wobei aber viel Betrug obwaltet, und die berühmten Triboli-then, die man am schönsten bei Worcester findet. Die fossilen Überreste von Wür-, mern sind fast ohne Ausnahme aus den 3 Ordnungen der Testaceen (Conchylien),derCrustaceen und der Korallen. Eonchyliengib-t es in unzähligen Gattungen unddarunter zuweilen auch Lagen von Flußconchylien zwischen solchen, dieMccrgeschö-Pfe gewesen sein müssen. Auch hier findet man Muscheln, die jetzt nur in entfern-