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Die Reise der Herren Karl Green, Robert Hollond und Thomas Monk-Mason von London nach Weilburg am 7. und 8. November 1836 in dem Luftschiffe Royal-Vauxhall-Nassau : voraus geht eine kurze Geschichte der Aeronautik ; mit einer lithographierten Abb. des Ballons
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mäßiges Vermögen. Statt die Handlung zu erlernen, oder Aemter zusuchen, widmete er sich den Wissenschaften, besonders der Physik und Che-mie, und ist einer von denjenigen Gelehrten, die zu den Fortschrittender neuen Chemie am meisten beigetragen haben. Er war der erste,welcher die Bestandtheile des Wassers entdeckte, die Eigenschaften deskohlensanern und WasserstoffgascS analystrte und die Zusammensetzungder Salpetersäure auffand. Desgleichen verdankt ihm die Physik vieleneue und scharfsinnige Resultate. Auch mit der Höheren Geometrie sehrvertraut, fand er. Laß die mittlere Dichtigkeit der Erdkugel 5^ mal sogroß sey, als die des Wassers. Seine wichtigsten Entdeckungen hat erin den I>I>iIos»;>I>ic->I 1?,'-»»8!>crio»s mitgetheilt. Ein reicher Onkel, derihn zum Erben seines Vermögens einsetzte, wodurch er eine jährlicheEinnahme von 80,000 Thalern erhielt, machte es ihm möglich, großeSummen auf wissenschaftliche Zwecke zu verwenden; denn in der Ein-fachheit seiner Lebensweise blieb er sich stets gleich. Alles, bis auf dieKleidung, die immer einerlei Schnitt und Farbe hatte, und aus einemgrauen Tuche bestand, war bei ihm auf's genaueste geordnet. Er war »mMann nach der Uhr. Streng in seinen Grundsätzen, religiös wielVcv-lou und l,oe,!:e , that er im Stillen viel Gutes und unterstützte die Ge-lehrten mit königlicher Großmuth. Seine Bibliothek, eine der größtenund auserlesensten, war für jeden Freund der Wissenschaften, selbstzum häuslichen Gebrauche, geöffnet. Ein Verdruß brachte ihn z» demEntschluße, nnvcrhcirathet zu bleiben. Nach seinem Tode (24. Febr.1810) fiel sein Vermögen von mehr als 7 Will. Thlr. größtentheilsarmen Verwandten zu-

4) Wasserstoffgas ist der leichteste Körper, den wir kennen. UmeS zu gewinnen, scheidet man es aus dem Wasser, in welchem es mitdem Sauerstoff verbunden ist, indem man Zink in einem Gemische vonWasser in Schwefelsäure auflöst. Auch löst man zuweilen Eise», stattZink, in Schwefelsäure auf; doch ist das auf diese Weise erhaltene Gasstets mit Kohlenwasserstoffgas verunreinigt. Endlich kann man auch zudem Zwecke Wasser in Gasform über glühendes Eisen leiten, wobeidie Temperatur bewirkt, was sonst die Gegenwart der Säure thut. Einsolcher, obgleich nicht vortheilhafter. Versuch gibt eine sehr einfache Vor-stellung von der Zersetzung des Wassers in seine beiden Bestandtheile(Sauerstoff und Wasserstoff). Ei» gewöhnlicher Flintenlauf wird mitdicht zusammengewickeltem Eiscndraht angefüllt und durch einen längli-chen Ofen gelegt, in dem er glühend gemacht werden kann- 2» daseine Ende des Rohrs befestigt man, vermittelst eines Korks, den Halseiner halb mit Wasser angefüllten Retorte, und in das andere Ende eineGasleitungsröhre. Sobald der Flintenlauf bis zu vollem Glühen erhitztist, bringt man das Wasser in der Retorte zum Kochen, welches nunin Gasgestalt über das Eisen streichen muß, und dabei von demselben auf