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als die Luft in der Näh« der Erde — bei gewöhnlicher Berei-tung ist es um 5 — 6mal, bei sorgfältiger 13mal, ganz reinaber 15mal leichter, als die tiefere atmosphärische Luft, undhat dabei dieselbe Spannkraft, als diese — da, im I. 1777,kam v. VIaeli in Edinburg 6) auf den Gedanken, daß einedünne, mit diesem Gas angefüllte, Blase in der Atmosphäreemporsteigen müsse. °)
Zwar früher schon hatte Pater Kaliou (in s. «1» na-VIFCI- ilans los alrs, Avignon 1755) u. A. 7) Vorschläge zurLuftschifffahrt gethan, allein die Unäusführbarkeit und Abcn-theuerlichkeit derselben sprang zu sehr in die Augen, als daßman sie besonderer Beachtung hätte würdigen können. 6»Iiooschlug nämlich vor, einen mit Wachs und Theer bcstrichenenHohlkörper aus Leinwand von der Größe der Stadt Avignonmit Luft aus der Region des Hagels zu füllen.
Dagegen verfolgte tlavallo °) seit 1782 die von VIacIrausgesprochene Idee, fand aber, daß Papier das Gas durch-ließ und Schweinsblasc zu schwer sei. Seifenblasen, die er, —sowie auch Lichtenberg — mit Wasserstoffgas füllte, stiegen biszur Decke des Zimmers, wo sie zerplatzten. Zuletzt verfiel erauf den Gedanken, Körper aus Goldschlägerhäutchen ^) zu demVersuch zu nehmen.
Einen bedeutenden Schritt weiter kamen noch im 1.1782die Gebrüder Uontgollior. *°) Sie fertigten Anfangs (Mon.August) Ballons von grauem Papier, und schon im Novemberdesselben Jahres hatte der ältere Nontgollier die Freude, zuAvignon ein aus Lyoner Tastet gemachtes Parallelepipedon(Langwürfel) von 40 Kubikschuh Inhalt, das er inwendigdurch brennendes Papier erhitzt hatte, schnell bis an die DeckedcS Zimmers und nachher im Garten 36 Fuß hoch steigen zusehen. Bald darauf wiederholten beide Brüdcr den Versuch zuAnnonay, wo dasselbe Parallelepipedon im Freien eine Höhevon 70 Schuh erreichte. Eine größere Maschine von 650 Ku-bikschuh Inhalt gewährte gleich günstigen Erfolg. Hierausverfertigten sie einen noch größeren mit Papier gefüttertenBallon von Leinwand, der bei einem Durchmesser von 35 Schuh,
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