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Herbst/ oder Fcühjahrssaat, wenn der Saame nur zurgehörigen Zeit in die Erde gebracht wird, darauf rechnenkann, eine eben so'reichliche, wo nicht noch reichlichereErndte zu haben, als wäre es die erste Frucht in frischenDünger gesäct. Diese« findet weder bei Körnern nochHülsenfrüchken, noch andern, Wurzelwerk statt. Be-trachtet man nun die Rübe selbst in ihrem so bedenken-den und reichen Ertrage als Viehfutter: so wird manbei ihrem zweckmäßigen Gebrauche eingestehen müssen,daß durch sie eine Rindviehheerde, sowohl in Betreffder Schönheit und Größe, aiö in Rücksicht ihrer Eregiebigkeit an Milch und Butter, einen sehr hohen Gradvon Vortrefflichkeit erlangen kann; indem ihre Blätter,welche man durch einen sehr großen Theil des Sommersund Herbstes, als das vortrefflichste Milchfutter benutzenkann, mehrere und schönere Milch verschaffen, als selbstum ZohanniS das schönste Kleefutter. Ich kann we-nigstens meinerseits betheuern, daß ich die Zahre hin-durch, seitdem hier der Rübenanbau stark betriebenwird, durch die Monate September und Oktober, inwelchen die Runkelrübenblätter am stärksten gefuttertwerden, ohnerachtet des schon »m diese Zeit sehr nach-lassenden Nutzens der Viehheerden, dennoch ansehnlichmehr an Butter und Milch gewonnen habe, als selbst«m Zvhannts bei dem schönsten und reichlichsten Klec-sUller. Wenn das Futter der Blätter aufhört, sotritt die Rübe selbst an ihre Stelle. Diese in Pfannenmit Wasser gekocht, zerschnitten, oder klein gestampft,in Mäßiger Quantität gleichsam, um den landivirlhschaft-lichen Ausdruck zu brauchen, als Mengsel der Waizcn-Sereu und Sommerstroh-Siede, ist ein dem Vieh