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Fünfter Abschnitt.
Ueber den Anbau der Runkelrüben und dessenvortheilhafteste Behandlung; desgleichen, überdie so wichtigen Vortheile eines jeden Ackerbe-sitzers bei dem Erbau dieser Rüben, sowohl inwirthschaftlicher Rücksicht, als auch besondersdadurch, wenn er bei einer ausgebreiteten Zuk-kerfabrikation auf den sichern Absatz dieses Pro-duktes an die Fabrik mit Gewißheitrechnen kann.
^er Anbau des Materials zur Zuckerfabrtkallon ver«dient allerdings das fleißigste Studium, um die Actund Weise auszumitcein, wie selbiger mit dem möglich-sten Vortheil betrieben werden kann. Ich habe denAnbau dieser Frucht auf mannichfaltige Art versucht,und bin endlich bet der Verfahrungsart, welcher sich ge,genwärkig hier bedient wird, als, meiner Einsicht nach,der zweckmäßigsten zur Erzielung einer reichlichen Erntestehen geblieben. Das gute und zeitige Anziehen derPflanzen ist die erste erforderliche Nothwendigkeit,wenn man auf eine gesegnete Nübenerndkc Rechnungmachen will. Hier werden folgende Vorkehrungendazu getroffen:
Den Pflanzenacker (den ich vorsätzlich auf demFeldacker anlegen lasse, weil ich gefunden habe, daß dieauf dem Felde gezogenen Pflanzen, wenn sie in den Rü-benacker versetzt werden, ein wett vorzüglicheres Wachs,thnm haben, als diejenigen, weiche in Gartenland er-zogen werden) lasse ich im Spätherbst mit Dünger be