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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
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Diese Art der Behandlung des Anbaues der,den befördert das Wachsthum derselben ungemein undhat auch die Annehmlichkeit, daß der Anwuchs desUnkrauts weder Zeit noch Raum gewinnt; indem derAcker bis zur Beendigung der vorgeschriebenen Arbei,ten zu kurze Zeit zu dem Aufkommen des Unkraut« lie,gen bleibt. Und nach der zuletzt geschehenen Arbeitbreiten sich die Blätter der Rüben so sehr aus, daß siebeinahe den ganzen Acker decken, und daher kein Un-kraut empor kommen kann. Das Beblatten der Run,kelrüben kann bet denjenigen Rüben, welche zur Zucker-fabrikation erbauet werden, nur in folgender Art stattfinden, daß nämlich, so lange die Rübe noch im Wachs,thum ist, keine andern Blätter abgebrochen werden dür-fen, als die entweder schon ganz oder doch meistentheilsgelb geworden sind. Diese Blätter, welche man schon2 Monate nach dem Bepflanzen des Ackers auf selbi,gem sammeln kann, sind die vorzüglichsten zum Ge-brauch als Mischung unter den Tabak.

Nach Verlauf von ; Monaten von Bepflanzungdes Ackers an gerechnet, ist, nach meiner Bemerkung,bas WachSthum der Rübe gänzlich beendiget, von woan denn auch ein Thetl der Blätter, wenn man mitder Nübcnerndte den Anfang noch nicht macht, ohneNachtheil abgeblattet werden kann. Die Nübenerndte,welche mit Ende des Septembers, wenn die Rübenkurz vor oder bald nach Zohannis gepflanzt wordensind, den Anfang nimmt, muß, so viel nur immer mög-lich ist, bei trockner Witterung vollbracht werden. Nachmeinen Erfahrungen ists am besten gelhan, solche miteiner dreizackigen Düngergabel auözuheben; weil mit