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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
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Nahrung zuführen können. Bei dem Geschäfte desPflanzeus selbst, muß man, besonders bei trockner Zeit,kein anderes, als ein vierkantiges Pflanzholz dulden;indem das durcb daS runde Pflanzholz gemachte Lochwohl über die Hälfte wieder schnell zulaust, ehe mandie Pflanze hinsinbcingcn kann. Hierdurch würde diein die Erde gebrachte Wurzel der Pflanze krumm gebo-gen werden, welches nicht allein ihr Wachsthum hin-dert, sondern auch eine verkrüpelteNübe zur Folge hat,die größtentheils auö vielen in einander verschlungenenWurzeln besteht. Ein vierkantiges Pflanzenholz hinge-gen verursacht in dec Oeffnung, welche durch selbiges indie Erde gemacht wird, vier Wände, die wenigstensauf die kurze Zeit, bis die Pflanze in die Erde gebrachtwird, die gemachte Oeffnung Nicht zufalle» lassen. Ue-bcigens muß bei dem Pflanzen genau Achtung gegebenwerden, daß die Wurzel der Pflanze durchaus senkrechtin die Erde zu stehen komme und der Boden längs derWurzel etwas angedrückt werde.

Nur bei Beobachtung alles dessen kann manauf ein baldiges Bekleiden der Pflanzen und in Betreffder senkrechten Lage der Wurzeln, auf eine Rübe vongehöriger Länge und Stärke rechnen. Wenn der-benacker ausgepflanzt ist, die Pflanzen beklieben und soweit im Wachethum gekommen sind, daß ihre Blätter- 8 Zoll Höhe haben, alsdann wird mit dem klei-nen, hierzu besonders verfertigten, mit einem Pferde be-spannten Haken in ganz gleichen Linien zwischen denjungen Rüben höchstens ; Zoll tief der Boden aufge-worfen und die Erde rechts und links an die junge Rübegebracht. Wem, di« Linien durch bi« Länge des Ackers