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führen, und alsdenn in Beeke gttheilt mit Erdbodendergestalt bewerfen, daß der Dünger völlig bedeckt ist.Daß der hierzu erforderliche Erdboden aus den liefenund breiten Furchen genommen wird, welche man theilszu diesem Endzweck, theils, um den Acker durch dieWinternaffc nicht dem Aussauren auszusetzen, an bei-den Seiten der Beete ausgravk, und daß, wo nichtvorzüglich guter Abzug ist, noch auf eiucu^ am rechtenOrte angebrachten, gut und gehörig tief ausgegrabenenWasserlauf, Bedacht genommen werden muß, ist einemjeden sachverständige» Ackerbearbeiter ohne meine Erin-nerung bekannt.
Sobald im Frühjahr dieser Pflanzenacker so viel-n Feuchtigkeit verloren, daß er bei dem Umgraben ge-hörig zerfällt: so wird der ganze Acker dergestalt gutund tief durchgrgben, daß er als eine völlig gleicheFl-chc erscheint, und in schmale, ; — 4 Fußbreite Beete, welche durch kaum einen Fuß breite Fur-chen von einander abgesondert sind, abgctheilt, Aufdiese Beete nun, nachdem sie vorher durch den Rechenganz klar und gleich gemacht worden, wird der Saameguf folgende Art uutergebracht. Man macht nämlichMit einem nicht zu langen, einen Daumen starken, vier-kantigen, unren zugerundeten Stück Holz am Anfangsdes ersten Beetes eine znir einen guten Zoll tiefe Rinnequer über dag Beet, iegt in selbige 2 Zoll weitauseinander die Saamenkörner einzeln und bedeckt denSaa-i.ien, indem inan die Rinne wieder zumacht. Nebender ersten Rinne wird die zweite gemacht, und der Saa-guf die nämliche Ar: untergebrgcht, bis zu Ende