Druckschrift 
Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
Seite
28
Einzelbild herunterladen
 

28

den ist. Zweitens, durch das Mittel, die Masse vanZucker und Syrup, ehe sie eiugeprcßt wird, sehr starkerwärmen zu lassen.

Die Fabrik kaiin gegenwärtig wöchentlich gegen 7Cntr. rein ausgepreßcen Farinzucker erhalten. Diejetzt hier gebräuchliche VcrfahrungSart beim Abpressendes Zuckers ist folgende: Die beinahe aus - Cntr. be<stehende Masse von Zucker und Shrup, die abacpreßtwerden soll, wird einige Stunden vorher, ehe sie aufdie große Presse kommt, dicht au einen in der Zucker-stube befindlichen, heißen Ofen in großen Schüsseln aus-gestellt. Wenn sie hier nun durch und durch stark er-wärmt worden ist, so wird sie in der Presse in ein starkangefeuchtetes leinenes Tuch, nachdem sie vorher mit einwenig lauem Wasser, wie ein Brvdteig, wohl burch-knetct worden, eingeschlagcn, und durch den von Zeitzu Zeit verstärkten Druck der Presse in 24 Stundendahin gebracht, daß oft das Abpressungeqefchäsk gänz-lich vollbracht ist. Sollte indessen der Fall eintreten,daß der Zucker.in -4 Stunden noch nicht vollkommenrein abgepreßt ist, welches entweder durch unzulängli-che Erwärmung der Masse vor dem Einpressen, oder,wen» das kleine Gemach, worin die Presse befindlichist, zu sehr auekühlt, bewirkt wird: so wird, um kei-nen Aufenthalt zu machen, der nicht ganz rein abge-Preßle Zucker in die bis jetzt im Gebrauch gewesenenkleine» Schraubeupresssn gebracht, dann, wie in dergroßen Presse, in ein gut angefeuchteteü Tuch, eben sodurchknetet, wie vorher erzählt worden, cingeschlagen,wo er, bei mäßiger Anwendung des Drucks dsr Schrau-