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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
Seite
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trockne, ehe er ablaufe» kann, und an den kandisart!-gen Zucker antrockne. Nach erlichen Tagen, wenn derKrusiall rein abgeianfen ist, konnnt er auf ei» paarTage wieder in dis Zuckerstube zum Abtrocknen, so,das; man, nach der Operation des Abnchmcnü des krn-stallistrreu Zuckers, längstens binnen z Tagen, sehrschönen, trocknen und reinen kandisarkigen Zucker er-hält. Diese Operation wird mit jeder Schüssel alleMonate wiederholet, bis dieKnssrallssanvn io weit vor-über ist, daß keine feste, kanisioarligc Decke auf derObnfläche des ausgestellten Syrups mehr erscheinet;sondern statt dieser nur eine etwas ziisammenhalkendeiiachgebende Haut, unter welcher der Syrnp mir klei-nen nnzujammcnhünqenden Zuckertheilen vermischt ist.

Wenn er in diesem Zustande so weit ist, das; mankeine Vermehrung der kleinen Zuckertheils bemerkenkann: so wird die in den Schüsseln vermischte Massevon Zucker und Syrup in großen irdenen Gefäßen solange aufbewahret, bis man selbigen unter die Pressebringen kann. Der aisden» durch die Presse von demSyrup geschiedene Zucker ist der Farin. Der abge-xregte Surup aber wird aus Fässer gebracht, die nichtgelegt, sondern ausgestellt wctden, und von welche» dieoben stehenden Boden hetansgenommen werden und nurals Deckel dienen. Wenn der Surup in solchen Fäs-sern einige Monate lang stehet, so seht sich aus demBoden dieser Fässer ein, wie Sand, feiner Zucker, oft9 Ins ? o Zoii hoch ans dem Syruv, ab. lieber die-sem Zuckcrbpdeu wird das Fast angebohrt, wo manselbigen venrntteist eines Hahues bequem zum Verkaufablassen kann. Ehe dieses geschehen, kann der Shtlip