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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
Seite
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während des Anfgießens ein kleines Maaß, woran dieZolle bemerkt sind, in die Scliüffel qestellt wird. Durchdas Ausbringen des Syrups aus den Töpfen in vorcr,wähntes Gefäß wird beabsichtiget, daß berSyrup aufsvolikommensie auf die Schüsseln gebracht werde, wel-ches bei dem Ausgießen der Töpfe in die Schüsseln derFall nicht immer ist, weil die kleinste Bewegung betdiesem Geschäfte etwas von dem Bodensätze unter denauf die Schüssel» zu gießenden Svrup bringen kann.

Die in dem Werke des Herrn Direktor Achard an-gegebenen thönernen Ablaßröhren an de» Sedimcntir-Tövsen habe ich beim praktischen Gebrauch deshalb nichtbrauchbar gefunden, weil selbige sehr stark und festverschlossen werden müssen, wenn sie keinen Syrupdurchlassen sollen; nunmehr aber der Zerbrechlich-keit um so eher ausgesetzt sind, wenn der fest hin,eingebrachte Pfropfen mit einiger Gewalt herausgenom-men werden soll. Z» der BekandlungSweise des aufdie Schüsseln aufgestellten krystallisirbaren Syrups unddes davon durch Kcystallisarion zu gewinnenden Zuckersbin ich, wie der Leser finden wird, sehr von der ange-gebenen Behandlung des Herrn Direktor Achard ab,gewichen, ich werde aber auch zeigen, nachdem ich dieArt und Weise, wie in hiesiger Fabrik diese Behandlungbetrieben wird, werde angegeben haben, welche Vor-theile von der hier angenommenen Verfahrungsartfür den praktischen Betrieb einer prvducirenden Fabrikerwachsen, welchen Einfluß selbige auf die Verbesserungder Fabrikate hat, und wie fern bei praktische» Arbei-ten einer Fabrik im Großen die hiesige gegenwärtigeBehandlung, der, welche Herr Direktor Achard ange-