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Die Runkelrüben-Zucker-Fabrikation
Entstehung
Seite
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. Ve! den auf der Zucksrstube befindlichen Geschäf-ten habe ich Folgendes als einen sehr bedeutenden Vor-theil der Fabrikation und der Fabrikate ganz zweckmä-ßig gesunden. Zuförderst wird der krystallisirbare Sy-rup in den Sedimentir-Töpfen auf die Zuckerstubegebracht, ln welchen er 2 o blü 24 Stunden ruhig ste-hen bleibt, um alsdann auf ein von Eichenholz verfer-tigtes Gefäß gebracht zu werden, welches inwendigdurch und durch mit einem Lacksimiß, den nichts abzrz-lösen fähig ist, dergestalt überzogen seyn muß, daß derganze innere Raum des Gefäßes einen vollkommene»Lack-Ucberzug hat. Dieses Gefäß muß von der Größefern, daß eö den ganzen gewonnenen Syrup einer Ver-dampf.-Pfanne fassen, und seiner Gestalt nach etwas ko-nisch seyn kann. Am Boden muß es 1 bis 1 ^ Zoll hocheinen Hahn zum Ablassen haben, auch auf ein Gestellso hoch aufgesetzt seyn, daß die Schüsseln unter de»Hahn gestellt werden können, die bis zu der bestimm-ten Höhe mit Syrup aus diesem Gefäße angefülltwerden. Der Syrup wird sachte und mit Behutsam-keit aus den Sedimentir-Töpfen nach Verlauf desoben erwähnten Zeitraums in dieses Gefäße abgegos-sen, bis auf dasjenige, was sich auf dem Boden alsDickes angeseht hat, und bleibt darin noch g o bis 42Stunden unberührt stehen, wo denn mehr als hinläng-lich Zeit ist, daß sich das Wenige, was noch im Syrupals Dickes sich zu setzen fähig ist, auf den Boden desGefäßes sinken kann, der darin noch befindliche Syrupwird nunmehr bis auf den Hahn im Gefäße rein undklar abgelassen werden können. Eine jede Schüsselwird nur Zoll hoch aufgesetzt, in welcher Absicht