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Th. [1.] (1842)
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Drittes Capitel.

gegangenen Unruhen ganz verarmt, lind seine geringen Kräfte»infiten nun noch mich drei verschiedenen Seiten hin vertheil!werden, nach Polen, Rußland und Dänemark. Die südlichenLandschaften, Smäland, Wcstgothland und Dalsland ") mehrmalsdurch den Feind überschwemmt und verheert, konnten keine Steuernmehr bezahlen, ja kaum noch ihre Bewohner ernähren. Im süd-östlichen Winkel von Smäland litt das Volk aber doch am aller-meisten. Mehrere Male in jedem Jahre wurden die Kirchspielesowohl von den Schweden, wie von den Dänen überschwemmt,und jedesmal die Einwohner gezwungen, den gerade gegenwär-tigen Siegern den Eid der Treue abzulegen; worauf sie dannwieder von den Nächstfolgenden grausam verfolgt und bestraftwurden, weit sie, wie man sagte, ihre vorher eingegangenenVerpflichtungen gebrochen hätten. DaS arme Volk verbarg sichendlich in den dichte» Wäldern, in seinem Herzen sowohl dieSchweden wie die Dänen verwünschend.

Unerachtet dieses Unglü-ckS, unerachtet deS vollkommenenMangels , der überall sichtbar ward, verspürte man doch wenigerNiedergeschlagenheit, als man erwarten konnte. Hierzu trug haupt-sächlich die Liebe und das Vertrauen zu dem jungen Könige bei.Man sah ihn unermüdlich umher reisen, bald nach der einen,bald nach der andern Seite der Grenze, immer die Stelle aus-suchend, wo die Gefahr am größten war. Treu und beharrlichdurch Arcl Orenstjerna unterstützt, war er unerschöpflich darin,neue Auswege aufzufinden, um Soldaten, Mund- und Kriegs-vorräthe n. dgl. m. herbeizuschaffen. Seine milde und heitreUmgangSweife belebte Aller Mnth, und als die Dänen zu harteFriedenobedingungcn machten, unterwarfen sich die Schweden ohneWiderspruch sehr drückende» Beiträgen zur Fortsetzung des Krieges.

Aber auch Dänemärk schmachtete nach dem Frieden. Chri-stian hatte sehr große Anstrengungen für die beiden beendigtenFcldznge gemacht, der Erfolg aber denselben nicht entsprochen.Gustaf Adolfs täglich mehr steigendes Ansehen, seine zuneh-mende Erfahrung und Kraft, verminderten die Aussichten für dieZukunft noch mehr. Dänemarks höherer Adel wünschte auch daSEnde dcö KriegcS, aus Furcht, daß daS während desselben gc-

) Eiche im ricn Lap. die UU Ncu.