Der Krieg mit Dänemark.
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Leben für den künftigen Dienst des Vaterlandes aufzusparen, alsdurch einen nutzlosen Widerstand sowohl Truppen als Festungaufzuopfern. Man Lot eine Kapitulation an; doch die Dänenfodcrten: „daß vor allein Andern Hammarsköld ausgeliefert wer-den sollte, danach wollten sie das klebrige in Erwägung ziehen."Dieser Vorschlag erregte zornigen Schmerz bei der Besatzung.„Eher", riefen die Soldaten, „werden wir sterben! eher lassenwir uns vom Feinde niedersäbcln, oder zünden selbst den Pul-verthurm an, ehe wir unsern Anführer verlassen!" Nantzowwagte die Sache bei einer so gesinnten Besatzung nicht weiter zutreiben, sondern gewährte ihr freien Abzug, mit der Bedingung,das Schloß nebst Kriegsvorräihe zu übergeben. Für sich beson-ders mußte Peter Hammarsköld geloben, drei Jahre lang nichtdie Waffen gegen die Dänen zu tragen. Aber die letzteren hieltenihr Versprechen nicht, sondern plünderten unter verschiedenen Ver-wänden die ausziehende Besatzung. Hammarsköld sah sich daherauch nicht für verbunden an, den geleisteten Eid zu halten, son-dern trat gleich wieder in Dienst, sobald er zu den Schwedengekommen war. Er bemannte mit Fischern und Bauern einigeScherenboote und griff die Dänen an, die in Westerwik waren.Aber diese ungeübten Leute konnten nur wenig ausrichten, unddie Boote wurden theils in den Grund gebohrt, theils in Brandgeschossen, so daß Hammarsköld nur mit Mühe das eigne Lebenretten konnte. Ohne den Muth zu verlieren, eilte er nach Ost-gothland hinauf, wo die Einwohner gerade in der größten Angstvor dem gefürchteten Einfall durch Nantzow schwebten. I» denWäldern um Sounnen umher, hatte sich ein Haufen schwedischerBauern versammelt, welche Hammarsköld znm Anführer verlangtenund erhielten. Er half zuerst die Dänen aufhalten und dann siewegjagen, wie schon erzählt worden.
Nach dem Frieden zu Knäröd suchte Hammarsköld die Ruhe.Er war nun ein alter Mann, und außerdem über seinen ganzenKörper zerschossen, zerfleischt und zerhauen, so daß er sich endlichvor Steifheit kaum zu rühren vermochte.
Der Friede zu Knäröd. Beide Reiche litten bedeutenddurch diesen mit Erbitterung geführten Krieg, besonders Schweden.Dänemarks überwiegende Macht, wie sein Glück schlug die Ge-müther nieder. Das Reich war schon durch die langen voraus-