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Europa und die Revolution
Entstehung
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277
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IV. Zu kirnst.

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erstarrt, wie im Winterschlaf«! liege»; bas Allesist blos negativer Art und darum vorübergehend;die unvertilgbare Wurzel des Positiven, die sichunter der Umhülle verbirgt, bedarf nur einesSonnenblickes, nur fröhlich und schnell wieder aus-zuschlagcn, und bald die Blatterschirme wieder inden erwärmten Lüsten umzubreitcn. Wie dieHeklaqncllen ihren heißen Wasserstrahl nun hinaufzur Höhe treiben, und dann wieder abwechselnd ihnhinunter in die Tiefe schlingen, daß die Brunnenversiegt scheinen und ausgetrocknet: so ist cs um

die religiöse Stimmung gethan, die, weil sie aufeinem Vedürsniß der menschlichen Natur begrün-det ist, abgewiesen, immer wiederkehrt, und wennsie sich entzogen, wieder auf's Neue gefordert wird.Jetzt, wo die Systole ausgehört, naht die Dyastole;aus Unglauben neigt die Zeit wieder zum Glau-ben hin; und der innere Brunnquell, der ausge-setzt, beginnt wieder zu stießen. Im Verhaltnißaber, wie diese Idee sich mehr belebt, wird auchihre äußere Darstellung in der Kirche sich wiedermehr centriren; und das in ihr verjüngte Romwird auf's Nene sein altes Recht behaupten. Derprotestantische Norden aber wird sich ihm keines-wegs zu entziehen im Stande seyn; gehalten vondem Bande des gemeinsamen Christenthums, wirder in ihm die heilsame Opposition fortführen, und