»78 Europa und die Revolution.
also, wie Umkreis und Mittelpunkt sich wechsel-seitig voranssetzen, sich bedingt finden von demEemrum, wie selbst bedingend. Die dritte, griechi-sche Kirche aber wird als eine untere und äußer-liche Vermittlung durch den Uebergang zwischenHey de treten.
Wie in solcher Weise Rom fortdauernd sürganz Europa die Mitte und der Anknüpfungs-punkt aller wieder belebten religiösen Ideen seynwird: so soll, wie es sich anlaßt, Frankreich füro-hin als Mitte und Auschießungspuukt aller poli-tischen Verhältnisse fortbesichen. Die Lehren,die theoretisch die Revolution cingeleitet, und diediese dann praktisch ausgeführt, haben in derSprache durch den ganzen Welttheil sich verbreitet,und einen neuen politischen Glauben gegründet, derseine Märtyrer und Bekenner, seine Apostel und Kir-chenvater gesunden, und bald auch inConsesstonen undsymbolischen Büchern sich befestigt und Secten undPartheyen allerwärts gegründet hat. Dieser neueGlaube hat stch bald mit der Ausartung des Alten imSchisma eutzweyt, und diese Ausartung hatte ebenin dem Despotism, der jener Revolution vorange-garrgen, wieder in demselben Lande ihren Mittel-punkt gefunden, und von da aus gleichfalls Par-they im übrigen Europa gemacht. Seit nun dieRestauration cs also gefügt, daß bcyde Secten inder Verfassung sich einander entgegengetreten, ha-