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Europa und die Revolution
Entstehung
Seite
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ihrem Werk an's Tageslicht hinaus. Da mit derUebermacht des Schwerdtes auch die Uebermachtder einzelnen störenden Willkühr weggesallen, sogestaltet sich das Werk nicht ans einer Mitte fort-schreitend, nach einem bestimmten Vorgesetzten Ty-pus, sondern vielmehr wie ein Naturgebilde von ^«nten herauf durch den Kampf vieler glcichgewo- lgencn, aber specisisch verschiedenen Kräfte, indem !'jede, zwar von einem eigenen Punkt ausgehend, ^doch wieder in das Ganze hinüberwirkt; und Alle, lindem sie sich ihre gesonderten Systeme abgranzen, idieselben wieder durch einander treiben, daß sie .gleichmäßig sich verflechten, und jedes, obgleich ein sTheil des Ganzen, doch wieder für die Andern dasGanze wird.

So ist Italien fortdauernd ein solcher Mit- -telpunkt für alle religiösen Verhältnisse ge- lblieben; der alte Felsen hat fünfzehn Ellen hoch !über die höchste Fluth der neuen geistigen Uebcr- lschwemmnng herausgeragt; und der Altar des !neuen Bundes wird immer auf dieser Höhe des sAusgangs stehen. Mag in diesem Lande, wie !allerwärts, religiöse Gleichgültigkeit sich durch alleStände verbreitet haben; mag die Priesrerschast sselbst in eine Minderzahl von beschränkten Eiferern sund Ungläubigen, und eine Mehrzahl von Zndis- ^ferenten sich vertheilen; mag die Idee, in Formen s