1. O r i e n t i r u n g.
Zn Zeiten, wo die sittliche Welt in allenibren Tiefen bewegt erscheint, nnd die Gesellschaftin großen Wellen schlagt nnd brandet, iß cs not-wendig für Jeden, der sich dein Spiel der Ele-mente nicht Preis; geben will, daß er sich zuerstnach den Standstcrucn des Himmels zurecht znfinden suche, damit er einen Halt gewinne andein, was fest bleibt in Mitte der Bewegungen,und damit er die Weltgegenden erkenne, undwisse, woher Windcszug und Wafferströmungkommen, und wohin sie wieder ziehen. Jede gei-stige Gahrung entspringt aber, wie die chemische,aus dem Stoß und Kampf von Gegensätzen, undje tiefgreifender diese Gahrung das Geistcrreichbewegt, je gründlicher und ernstlicher alle großenElemente von Staat und Kirche in Streit begrif-fen sind, um so größere Allgemeinheit werdenjene Gegensätze gewinnen; und da jeder not-wendig in einem Zwiespalt der Triebe wurzelt,werden endlich alle Grundtricbe der menschlichen