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Europa und die Revolution
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Europa und die Revolution.

Da das Volk in solcher Weise nicht beymAltäre, noch beym Schwerdte seiner Edeln irgendeine Zuflucht gefunden, und sein gutmüthig passi-ver, flüchtig beweglicher Charakter nur eine schwacheSchutzwehr für seine Freyheit bot, so mußte es wohlin jene schmähliche Sclaverey verfallen, unter deres seit Jahrhunderten sich geschleppt. Bauendseinem Herren das Land nur um den dürftigstenUnterhalt; von ihm verkauft, vertauscht, vermie-thet, gestraft, nach Willkühr; ohne Begriff vonEigcnthum, Habseligkeit, und Besitz, die ihm an-gehören und die er vererben könnte; ohne Weibund Kinder, die er sein nennen mögte; darumohne Namen, wie ohne Heimath und Gesetze, einbloßes Hausthier, dem sein Zustand zur andernNatur geworden, kann dem Mißhandelten keinGefühl seiner Selbst und der persönlichen Ehreübrig bleiben; kein Gemeingeist mag seinerGleichgültigkeit für alle Verbesserung entgegen-wirken; kein edler Stolz kann ihn über seineknechtische Unterwürfigkeit erheben; noch irgendein Trieb in ihm erwachen, durch emsigen Fleißsich und den Seinen das Leben zu verschö-nen. Arbeitend nur ans Zwang; -sorglos, weiler nur von einem Augenblicke zum andern lebt;leichtsinnig und treulos, weil er, wie nichts Eige-nes, so auch keinen eigenen Charakter hat; lieder-lich, weil kein Gefühl von Liebe nnd Hänslichkit