IH. Gegenwart.
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nur in drey Dogmen von der römischen unter-schieden; ein Dienst, der nach dem Charakter der, ersten Kirche, nachdem das Wesentlichste jedochr schon geordnet war, beybehalten, mit reichem Pomp,anständig würdigen Gebrauchen, und strengen Fastengeseyert, aber keinerlei) Art von Unterricht demVolke bietend: solche Lehre wurde ohne Schwie-rigkeit dort ausgenommen, aber da ste keinerlei)Art von treibender Kraft vorgefunden, mußte stesogleich stehend werden und erstarren. Wenn stedaher, friedlich und vertraglich, nicht, wie ander-wärts, die Nation in fanatischem Neligionskämpfencntzweyte, so hat sie dagegen auch keinen neueneigcnthümlichen Lebenstrieb von ihr empfangen,nnd ihre alte, strenge Symbolik, im hohen Nordenfernab von der Sonne nie entfaltet, mußte ver-kümmern unter dem starren Himmel. Eine sowenig selbstständige Kirche konnte dem um sichgreifenden Despotism in keinerley Weise eineSchranke setzen; ste gerietst vielmehr bald nichtblos in die Abhängigkeit vom Staate, sondern inseine Leibeigenschaft; der untere Clerus, dem höhe-ren zur Entschädigung wieder mehr als sklavischuntergeben, entartete thierisch in Brutalität,Völlerey und Unwissenheit, die Menge aber, nahendi ih'cm Gotte, gleich einem Tirannen, in knechtischer- Uitcrwürfigkeit, verwilderte nur noch mehr in rodtenum starren Gebräuchen.