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Europa und die Revolution
Entstehung
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III. Gegenwart. -69

den wir in Frankreich sehen. Wie hier nämlichdie Monarchie sich in die neue Democratie ein-drangt, und mehr und fester in ihr zu wurzelnsacht: so drangt sich dort die junge Democratiein 'die alte, kindisch gewordene Monarchie, undstrebt nach Befestigung in dem- wieder erwachtenSelbstgefühl.

Seit die stehenden Heere mächtig gewordenin Europa, ist Rußland in die Geschichte einge-treten, und mit Teutschland in näheren Verkehrgekommen. Wie seine Ahnfrau, die scythischeSchlangenjungfran im Hyläerlande, die dem Her-cules die Rosse entführt, und mit der er dannin der Bergeshöhle die drey Stammväter des Volkserzeugt: so vereinigt das Reich in sich zwey Na-turen: sein Schlangenleib dehnt sich weit überden Norden Asiens bis nach Amerika hinüber,wohl zwanzig Nationen, verschieden in Sprache,Religion, Sitten und Gesinnung, in seinen Ringenfassend; am Gürtel des Urals aber ist dem Dra-chenkörper die menschliche Hälfte aufgesetzt, und diezieht sich tief in Europa fort gegen den Pruth,die Karpathen und die Oder hin. Und wie jeneägyptischen Thiere, nach alter Sage im Nilschlammausgeboren, als sie vom ersten Blitzlicht getroffenans dumpfem Schlaf erwacht, mit der HinterenHälfte formlos noch in der bergenden Mutter sich