r 58 Europa und die Revolution«
rism kn ihrem Gefolge, und die Erschaffung ganzneuer, allgemein durchgreifender, revolutionärer In-teressen gelingen. Das mögte aber kaum im Frierdenszustand möglich seyu, wo die erhaltenden Kräfte,mit aller Zähigkeit am Bestehenden hangend, einenstetigen Widerstand gegen alles Uebermaß ausüben !und gegen dasselbe in eine auf die Länge unwiderr lstehliche Opposition sich znschnmenthun, die aber lbey Krieg und fremder Invasion, bey jedem Volke,dem ein lebendiges Nationalgefühl beywohut, mit kdem einheimischen Gegner gegen den gemeinschaft-lichen Feind, nach Machiavellis bekannter Regel, ssich zu vereinigen pstegt. So lange darum der iäußere Frieden sich behauptet, werden die neuenFreyheitsbegriffe als Correctiv der alten despotischenwirksam sich beweisen, indem die Heilkraft derNatur, Gift mit Gift abtreibend, ein Aeußersies ,dem andern entgegensetzt. Ist dann der lange iSchlaf in narcotkscher Betäubung erst vollends iansgeschlafen, und dazu nach den Forderungenewiger Gerechtigkeit die alte Schuld gesühnt, dann !wird sicher das Widersprechende sich in einem der !Nation, die sich selbst wiedergefnnden, angemesse-nen Temperament vereinigen. Bis dahin wird Ijener Kampf, wahrscheinlich nicht ohne Blutver-gießen, auf der Halbinsel sich fortstreiten müssen;seinem Wesen nach ganz das Gegentheil von dem,